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Das Karma – der unbeliebte und belächelte Elefant im Raum

Geburt, Leben und Sterben – alle guten Dinge sind drei. Und dann fängt der Kreislauf des Seins von Neuem an. Das ist mal ein Bereich auf Erden, wo sämtliche Lebewesen in all ihren Facetten einen echten Schnittpunkt haben, auf den man sich in der Regel diskussionslos einigen kann. Mir persönlich wäre keine Ausnahme bekannt, wo das Gebären oder Ableben entfällt. Da kann man sich drehen und winden wie man will, so läuft es nun mal. Und wer mischt bei all dem mit … Bingo, das Karma.

 

Das Karma und der Tod sind engmaschige Geschäftspartner und Verbündete von Beginn der Weltgeschichte an. Das lässt sich letztlich nicht separieren. Dennoch besteht der höhere Sinn dieses abendfüllenden Blogartikels heute darin, das global berühmte Karma bittersüß und exklusiv zu durchleuchten. Das Karma hat derzeit sehr viel zu tun und ist langfristig ausgebucht. Wer schon jetzt vor Langeweile tot umzufallen droht, muss natürlich nicht weiterlesen. Minuspunkte auf dem Karma-Konto sind hierbei nicht zu befürchten. Der freie Wille bleibt unberührt.

 

Um die Thematik „Karma“ besser veranschaulichen zu können, werden wieder einige Persönlichkeiten und Themenfelder des öffentlichen Lebens als Projektionsfläche verpflichtet, die ich nach meinem Ermessen aufbereite. Mein heißer Dank gilt an dieser Stelle bereits der bunten Mixtur an Glückspilzen, die ich mit Liebe zum Detail herangezogen habe, um die aktuelle (Schief-)Lage und den Grundtenor des Blogartikels zu beschreiben. Bescheiden wie ich bin, reihe ich meine eigene Person dann auch noch ganz zum Schluss mit ein.

 

Inhaltsverzeichnis:

 

·         Luke Mockridge – Cancel & Go

·         Christoph Gröner – Immobilienmogul im freien Fall

·         Wolfgang Grupp – neue Perspektiven zu später Stunde

·         René Übermut + Klemens Schall & Rauch

·         Alfons Schuhbeck in Nöten – die bittere Würze des Lebens

·         Baby-Tiger Hape Kerkeling

·         Ursula Gertrud von der Leyen – Transparence, no merci

·         Alena Buyx – ein Dauerabonnement im Beichtstuhl

·         Zukunftswissende Luisa Neubauer

·         Daniel Günther – ein Kommunikationsass der Demokratieblüte

·         Brigitte Macron – eine schlagkräftige Mutmaßung

·         Zaubertrick – „Bild Dir Deine Meinung“

·         Jeffrey Epstein – Pizza, Pasta, Tiramisu only for members

·         Hate Aid – ein Hodenberg an Fragen

·         SEK-Teams in moralischer Not

·         Sprach-Workshops für Jedermann

·         Sonnenkönig Frank-Walter – der kleine Zornigel

·         Schwaben-Exportschlager Marc Friedrich

·         Deutschland versus Schweiz – ein Blick ins Alphabet

·         Wagenknecht & Weigel – ein kombinierter Rettungsanker

·         Ana Lucia – ein Name wie ein warmer Sommerwind

·         MaiLab – eine lebende Großbaustelle des Karmas

·         Die woke Allzweckwaffe Hazel Brugger

·         Erster Weichspülgang  – Hotel Matze / Felix Lobrecht

·         Zweiter Weichspülgang – Anne Will / Felix Lobrecht

·         Tränenflut-Anne im Spiegelbild

·         Boom, Boom, Becker-Clan – eine karmische Seifenoper

·         Shop-Apotheke – Abgrund unter mallorquinischer Sonne

·         Die Asiatische Tiger- und Buschmücke – die Inkarnation des Bösen

·         Ein Erdenengel, der gekommen ist, um zu bleiben

·         Patricia Geiger in aller Bescheidenheit

 

Nun, das Karma – der unvermeidliche Bumerang des Universums mit Garantie frei Haus. Dieses macht vor niemandem Halt. Sich dem Karma zu entziehen, ist wie der Versuch inmitten eines hungrigen Piranha-Schwarms akut selbstüberschätzend zu verkünden, dass man zurückbeißen wird. Das endet unweigerlich in einer blutüberströmten Desillusion und einem bis zur Unkenntlichkeit abgenagten Knochengerüst. Ähnlich wäre es, sich einem apokalyptischen Hurrikan entgegenzustellen. Man kann es gerne versuchen, aber das ist eher selten von Erfolg gekrönt.

 

„Karma is a bitch.“ Diesen weisheitsträchtigen Spruch kennt doch fast ein jeder. Nur leider neigen wir Menschen dazu, diese kosmischen Sachverhalte gerne mal auszublenden, wenn es uns unbequem erscheint oder die Selbstreflexion inmitten von Fluten des Selbstmitleides, der Selbstgerechtigkeit oder des Missbrauches so gar nicht mehr funktionieren will. Dann sind wir Menschen gerne mal damit beschäftigt, aufzuzählen, wer alles abseits unserer eigenen Person Schuld hat. Versehen mit den glühenden Wünschen, dass ein anderer zackige Lektionen um die Ohren geknallt kriegt. Diese Einschätzungen harmonieren jedoch des Öfteren nicht mit den Richtlinien des Karmas. Und wer hier am längeren Hebel sitzt, muss ich wohl kaum erläutern. Dafür dürfte jeder Mensch ein nüchternes Bewusstsein haben, der schon eine Weile auf dem Planeten Erde herumturnt und an Lebenserfahrungen gescheitert wie gewachsen ist.

 

Ein ganz typischer Planet, der für das Thema „Karma“ steht, ist „der Saturn“, der härteste und gerechteste Lehrmeister im Universum. Er durchläuft jedes Sternzeichen ca. 2,5 Jahre inkl. einer mehrmonatigen Unterbrechung, in welcher er nochmals eine Schleife durch das vorangegangene Sternzeichen zieht. Und diese Zeiträume sind in der Regel keine sonnigen Wellnesseinheiten. Saturn akzeptiert nur, was sich auf Recht, Ordnung und Authentizität gründet. Mogelnummern, Schleichwege, Grauzonen und schäbige Gefilde haben da keine Chance. Das ist vergebliche Selbstüberschätzung und verlängert nur die schmerzhaften Transformationsprozesse eines Menschen, denn wir müssen uns auch immer wieder neu ergründen und erfinden. Da kommt niemand drum herum. Wer jedoch harte Arbeit und echtes Engagement in einem Lebensbereich geleistet hat, der kann sich auf das Einfahren der Ernte und der wohlverdienten Lorbeeren freuen und beseelt in die Hände klatschen. So läuft das in etwa mit dem gefürchteten Saturn, der dem fleißigen Sternzeichen „Steinbock“ zugeordnet wird. Eiserne Disziplin, brennender Ehrgeiz, leidenschaftlicher Einsatz und fokussierte Zielorientiertheit. Wischi Waschi, Lari Fari, Halli Galli gibt es unter Saturn nicht, denn er ist der Planet der Wahrheit. Und vor der Wahrheit davon zu stürmen, ist auf Dauer stets zwecklos. Die Realität hat immer die Stiefel mit dem Turboantrieb umgeschnallt. Dafür werden die nachfolgenden bittersüßen Zeilen die Beweisführung erbringen.

 

Sternzeichen, die mit den nüchternen aber wohlmeinenden Erziehungsmethoden des Saturns in der jüngeren Vergangenheit, der Gegenwart sowie der näheren Zukunft ganz besonders beschäftigt sein dürften, sind folgende: Das waren von 2023 bis 2025/2026 die empfindsamen, verletzlichen und verträumten Fischegeborenen. Seit 2025/2026 dürfen die impulsiven, eigenwilligen und leidenschaftlichen Widder neu dazulernen. Es werden die sturen, gewohnheitsliebenden und genussvollen Stiergeborenen im Anschluss folgen. Aber keine Sorge jedes der zwölf Sternzeichen kommt dran … und dann geht das Spiel wieder von vorne los. Je nachdem wie lange man lebt, kommt einen der Saturn wiederholt und ohne Diskussion im persönlichen Sonnenzeichen besuchen. Und natürlich sind auch die weiteren Planeten und Themenfelder im individuellen Geburtshoroskop betroffen, die sich in den Fischen, im Widder oder dem Stier befinden, wenn wir diese als aktuelles Beispiel hierfür hernehmen. So kommt quasi jeder erneut und erneut in den Genuss von Lerneinheiten in verschiedenen Lebensbereichen. Aber wenn Saturn das eigene Sonnenzeichen durchläuft, ist das eine besonders intensive Angelegenheit. Schnappen wir uns an dieser Stelle zunächst ein paar personelle Beispiele aus der Gesellschaft im derzeit astrologischen Kontext heraus.

 

Luke Mockridge – Cancel & Go:

Am 21. März hat er gemäß Wiki-Recherche das Licht der Welt erblickt, und ist somit ein Widder der ersten Dekade direkt am Startpunkt, der auch noch starke Einflüsse des Fisches in sich trägt. Und ich denke, man kann getrost behaupten, dass Saturn das Leben des über lange Zeit abgefeierten Luke M. in den letzten Jahren ordentlich aufgewirbelt hat. Saturn setzt natürlich bevorzugt bei den ganz wunden Punkten, Verfehlungen und toxischen Gegebenheiten an. Die Werteskala und das persönliche Umfeld werden in jedem Detail geprüft. Was verfault ist im Leben, muss weg oder in echter Form erneuert werden.

 

Auch die nächsten Jahre über dürfte Luke Mockridge noch mit seinem Erneuerungsprozess beschäftigt sein. Im besten Fall in bereits geläuterter und gereifter Form. Wenn er das passabel durchläuft, kann er in ungefähr zwei Jahren als eine bessere Version seiner selbst neue Wege im Leben beschreiten und im Idealfall zukünftige Fehlerquellen basierend auf schmerzlichen Lernprozessen umschiffen. Und er wird vermutlich fähig sein, die Herzen der Menschen besser zu prüfen und nicht nur einer polierten Oberfläche hinterherzujagen oder auf den Leim zu gehen. Die verpflichtenden Schulungen des Saturns werden in der Regel so oft wiederholt und durchlaufen, bis die Erkenntnis sitzt.

 

Christoph Gröner – Immobilienmogul im freien Fall:

Den waschechten Widder Herrn Gröner hat man bis vor Kurzem bei seinen medialen Auftritten mehr mit der Redewendung „Nicht kleckern, sondern klotzen“ in Verbindung gebracht. Das hat dann schnell dazu geführt, dass ihn die linke Community gereizt als kapitalistischen Bürgerschreck und unerträglichen Angeber aufgebaut hat. Wie kam es dazu? Nach abgebrochenem Studium stürzte sich Gröner in das Immobilienuniversum und mischte hier ordentlich mit. Das hat zunächst auch sensationell gut geklappt. Der Christoph hat per Express ein stattliches Vermögen und einen privaten Porsche-Fuhrpark aufgebaut. Zudem war er medial als Immobilienmogul und Macher in aller Munde. Brandaktuell findet man ihn mehrheitlich vor Gericht wieder zwecks unerfreulicher Themen wie „Insolvenzverschleppung“ etc.

 

Die Medaille hat ja immer zwei Seiten. Daher geht es nicht um eine Glorifizierung oder Verteufelung, sondern mehr um eine Bestandsaufnahme an guten und schlechten Entscheidungen/Entwicklungen. Wenn man irgendwann damit beginnt, abseits der Demut und einer zwingend erforderlichen Grundbescheidenheit abzuheben, sich mehr und mehr größenwahnsinnig in Visionen zu verlieren oder unvorteilhafte Geschäftspraktiken mit einzubinden, ist die Abwärtsspirale in Sichtweite. Auch wenn man das in diesem Moment nicht sehen will und abwehrt. Der sichtlich gezeichnete Christoph Gröner wird in den nächsten Jahren noch einiges zu bewältigen haben. Und wie gut er aus all dem als „Mensch“ und nicht als „Geschäftsmann“ hervorgehen wird, hängt davon ab, wie bereitwillig er mit Saturn und dessen schmerzlichen Veranschaulichungen zusammenarbeiten wird. Das soziale Umfeld von Herrn Gröner dürfte sich jedenfalls rapide verändern. Es werden vielleicht Menschen auf seinem Radar erscheinen, die er in der Vergangenheit mit einem bornierten Lächeln der Gefälligkeit als Versager und/oder kleine Leute beiseitegeschoben hätte. Für deren seelischen Beistand er aber in der weiteren Zukunft vielleicht sehr dankbar und reumütig sein wird. Denn seine Champagner-Gesellen haben in der Weltgeschichte den Ruf, schneller als ein Power-Porsche entschwunden zu sein, wenn’s nicht mehr so rund läuft. Diese schmerzhafte und mitunter auch demütigende Erfahrung dürfte der Christoph auf jeden Fall machen.

 

Wolfgang Grupp – neue Perspektiven zu später Stunde:

„Schaffe, schaffe, Häusle baue.“ Der resistente Wolfgang, das Sinnbild eines schwäbischen Textilunternehmers der alten Schule und Urgestein von „Trigema“. In Burladingen kennt ihn ein jeder und im Rest des Landes ebenfalls. Dafür hat er mit seinen zahlreichen plakativen Medienauftritten gesorgt und einen antiquierten Spruch nach dem anderen rausgehauen. Nicht immer zwingend als Gentleman. Sein marketingtechnisches Aushängeschild bestand über zahlreiche Jahre hinweg nebst Maskottchen Charly fortlaufend darin, mit patriarchalischen Ansagen aus vergangenen Zeiten zu polarisieren und zu kokettieren. Ebenfalls eine lebende Provokation für die links-grünen Bevölkerungsanteile, die nur mit Samthandschuhen umgarnt werden möchten. Selbst die Konservativen sind hier und da mit einem gequälten Lächeln dran gesessen, wenn der Wolfang mal wieder zum verbalen Rundumschlag ausgeholt hat. Die Gen Z und Herr Grupp galten langfristig als unvereinbar. Herr Grupp hat gerne untermalt, dass er für hypersensible Weicheier, mollige Frauenbilder, einen ausgedehnten Krankenstand und neuartige Arbeitszeitmodelle der moderaten Art nicht viel übrig hat. Dahingehend hat er keinesfalls warme wie verständnisvolle Worte verteilt.

 

„Aber nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird.“ Dieses unverwundbare, robuste und unerbittliche Machertum war beim Wolfgang etwas überdosiert und ist letztlich an den Höhen und Tiefen des Menschseins, der Unberechenbarkeit des Lebens und den Verletzlichkeiten des Individuums zu sehr vorbeigeschrammt. Und bei so etwas greift der Saturn eben absehbar ein und bringt die Lebensdemut und Lernbereitschaft in den Vordergrund. Von Altersdepressionen gebeutelt und einem missglückten Suizidversuch niedergestreckt, muss sich Wolfgang Grupp mit dem Thema Fehlbarkeit, Schwäche und menschlicher Psyche brandneu auseinandersetzen – auch im hohen Alter. Die Lernprozesse enden in der jeweiligen Lebenszeit mit dem letzten Atemzug. Auch Herr Grupp wird in seinem Lebensverständnis, seinem Selbstbild und der Wertung anderer Menschen neue Erkenntnisse gewinnen dürfen. Nicht alles an seinem Weltbild ist schlecht und verkehrt, es bedarf nur einiger Sanierungsarbeiten, um wahrheitsgemäß und realitätsorientiert verbal losfeuern zu können. Ich glaube an den rauen Wolfgang, dass er hier über sich hinauswachsen und etwas weichere Züge entwickeln kann, die wohldosiert kein Zeichen eines Versagens sind.

 

René Übermut + Klemens Schall & Rauch:

Stier und Widder, auch die Immobilien-Jongleure Benko und Hallmann in Austria haben sich in unterschiedlichen Härtegraden verzockt, verspielt und verlaufen. Eigentlich ein ähnliches Lied wie bei Herrn Gröner. Sobald endloser Reichtum, Genuss, Luxus, die feine Gesellschaft, Ansehen und Prestige zu heftig die Oberhand übernehmen, schreitet Saturn zwecks Balance ein. Die Übernahme von Verantwortung und Konsequenzen sind dann ab hier kein Wunschkonzert mehr. Und es kommen viele, viele, viele Details ans Licht, die man dort mit Scheinwerferbeleuchtung nicht haben wollte. All die Dinge, die man im abgedrifteten Spektrum nicht für möglich gehalten hätte. Wir Menschenkinder müssen leider manchmal verbissen ganz unten ankommen, bis eine Bereitschaft gegeben ist, Dinge neu zu überdenken. Die Lebensdemut in Arroganz gehüllt beiseitezuschubsen und zu belächeln, ist nie eine gute Idee von langer Tragweite. Denn wer zuletzt lacht, lacht bekanntlich am besten. Und das ist auch in diesem Fall Saturn. Denn wir Menschen sind und bleiben Staubkörner im Universum.

 

Mir geht es hierbei nicht um Schadenfreude oder einem Trampolinspringen auf Personen in harten Zeiten, sondern um die Verdeutlichung, dass wir Menschen oftmals große und heftige Lernprozesse im Laufe des Lebens passieren. In so ein Menschenleben passen viele Achterbahnfahrten hinein. Und wie immer kommt es darauf an, was man daraus macht, und wie gereift und geerdet man letztlich daraus hervorgeht. Bei Herrn Benko scheint es ja nach derzeitigem Stand wesentlich heftiger zu Brennen als bei Herrn Hallmann, der sich mit dem Pleitegeier arrangieren muss. Das Leben zeigt sich in der Familie Benko als Scherbenhaufen. Die einzelnen Mitglieder hinterlassen momentan noch den Anschein vom bisherigen Lebensverständnis und -stil nicht ablassen zu wollen. Es ist davon auszugehen, dass Saturn daran keine Freude hat. Auf gänzliche Uneinsichtigkeit reagiert das Karma an sich heikel und verstimmt. Umso weniger eine dicht gestrickte Kooperation stattfindet, umso schärfer und gnadenloser werden die Unterweisungen. Das sei als freundlich dargebotener Hinweis mit eingebracht.  

 

Alfons Schuhbeck in Nöten – die bittere Würze des Lebens:

Auch Alfons Schuhbeck trägt astrologisch die Stier-Hörner auf dem Kopf. Er ist nun schon über eine lange Zeitspanne hin harsch mitgenommen. Dahingehend würde mich sehr das Geburtshoroskop interessieren. Das räume ich ein. Ich könnte mir vorstellen, dass dort auch ein paar Fische- und Widder-Aspekte zu finden sind. Das Universum hat den Alfons jedenfalls in den letzten Jahren gehörig in die Mangel genommen. Und das nicht zu Unrecht. Herr Schuhbeck scheint mir im Leben vieles richtig, aber noch mehr falsch gemacht zu haben. Und irgendwann hagelt es dann eben die knallharte Bilanz. Herr Schuhbeck dürfte nicht mehr der gleiche Mensch wie vor 10 Jahren sein. Die dunkle Nacht der Seele mag hier endlos erschienen sein. Das nagt an einem gestürzten Menschen und geht an die körperliche Substanz. Die Seele sucht sich dann oftmals ihren Weg und macht den Körper krank. Herr Schuhbeck wurde nun dazu verdonnert, eine Menge für die künftigen Lebenszeiten dazuzulernen. Hoffen wir für ihn, dass er seine mentalen Hausaufgaben in der Persönlichkeitsentwicklung gewissenhaft vollzieht. Die Schicki-Micki-Welt, dessen gefeierter und gern gesehener Gourmet- und Starkoch er lange Zeit gewesen ist, verhält sich mehrheitlich zurückhaltend und kehrt vorwiegend den Rücken. Man möchte da auch in nichts hineingezogen werden oder in Verruf geraten. Man verbringt seine Zeit auch weiterhin lieber mit Spiel, Spaß und Freude und nicht mit einem verunglimpften Häufchen Elend in der Armutsfalle. Charakterlich hochkarätige Mitmenschen mit stabilem Innenleben sind leider rar gesät. Zu dieser Erkenntnis wird auch Herr Schuhbeck im Angesicht der Lebensdemut und einer brandneuen Werteanordnung gekommen sein.

 

Gloria von Thurn und Taxis und Kabarettistin Monika Gruber machen schon die ein oder andere Stippvisite der christlichen Nächstenliebe und weisen nebenbei auch darauf hin, dass die Promi-Partytruppe sich einst den Magen gar nicht schnell genug für lau voll schlagen konnte mit den Leckereien des Küchenmagiers. Ich will meinen, dass der Alfons genug auf die Hucke bekommen hat, und man nicht weiter auf ihm wie Unkraut herum hacken sollte. Er hat sein Fett wegbekommen. Und er ist nicht der Einzige, der kein Heiliger ist. Jeder erhält früher oder später, was er verdient und gesät hat. Da gibt es keine universellen Ausnahmeregelungen. Hoffen wir, dass er das Beste daraus macht und sein Wissen über die Heilkraft der Kräuter & Gewürze auch bei seiner eigenen Gesundheitsfürsorge berücksichtigt. Genug Menschen werden auch seine positiven Hinterlassenschaften würdigen, z. B. die Tatsache, dass er ein erfahrener Kräuter-Hexenmeister ist, der dieses herrliche Universum der Kochkunst und Gesundheitsförderung einigen Zuschauern näher gebracht hat. Wo Schatten ist, da ist in der Regel auch Licht. Es gibt nicht immer nur „alles böse“ oder „alles sensationell“. Das meiste spielt sich dazwischen ab.

 

So und jetzt folgenden noch ein paar weitere Beispiele in Sachen „Karma“ ohne zwingenden und expliziten astrologischen Bezug. Die gibt es wie Sand am Meer. Fischen und picken wir einige Glanzstücke aus dem aktuellen medialen Geschehen heraus.

 

Baby-Tiger Hape Kerkeling:

Hape Kerkeling ein Veteran der Comedy-Szene des Landes. Kürzlich gab er dem Spiegel ein Interview zum Thema „Status quo der heimischen Gefilde und volle Power Demokratie“. In diesem Kontext ließ er verlauten, dass er sich hier gerade um Kopf und Kragen redet, während er stramm entlang der woken Linie quasselt. Das muss ich jetzt gar nicht mehr inhaltlich so großartig ausführen. Stimmungskanone Kerkeling gehört zu dem erlauchten Kreis und harten Kern an Mitbürgern, die jederzeit in loyaler Alarmbereitschaft stehen, Angela Merkel einen ausgiebigen Handkuss für ihre historischen Leistungen zu erteilen und in diesem Zuge exorbitante Sympathiewerte vom gemeinen Volke für die Mutti einzufordern. Wenn jemand den Hape noch zu später Stunde auf hetero drehen könnte, dann unsere Frau Merkel. Auf die vielen kleinen aufkeimenden Mini-Trumps in Germany reagiert Hape allerdings kurz angebunden. Und dass die AFD der sofortige Untergang ist, dürfte jedem bekannt sein. Herr Kerkeling erweckt den stetigen Grundeindruck, dass die Altparteien im Großen und Ganzen einen soliden Job machen. Man muss nur ein bisschen vor lauter Demokratie tollwütig an der ein oder anderen Stellschraube drehen, dann läuft’s. Da kollidiert die Wahrnehmung von Senior-Pfiffikus Kerkeling mit dem Erleben der breiten Masse im Staate.

 

Wonnepropen Kerkeling mutmaßt u. a. darüber, dass ominöse Parteien wie das BSW die Horst-Schlämmer-Partei als heroisches Vorbild für die Gründung vor Augen hatten. Eine Art Graswurzel-Bewegung. Ja, das ist eine gewagte These. „Herr Kerkeling, da würde ich an Ihrer Stelle nochmals tief in mich gehen und diesen Gedankengang erneut durch analysieren.“ Ob Sahra Wagenknecht das als persönlichen Auslöser definieren würde, weshalb sie mühsam und mit jeder Menge Zeit, Energie, Arbeit, Investitionen und garstigem Gegenwind ihre Self-Woman-Partei ins Leben gerufen hat, wage ich anzuzweifeln. Aber man muss stets nach den Sternen greifen und darf nicht zu tief stapeln. Und da bietet sich die Personalie „Horst Schlämmer“ als Idol natürlich an. Ich habe dennoch eine verwegene Gegenthese einzubringen. Mir schwant, dass die Sahra für ihr Heimatland keine rosige Zukunft mehr erkennen konnte und mit den letzten Versuch gestartet hat, diesem Unheil noch entgegenzutreten. Denn einer muss es machen, sonst ist erst einmal „Schicht im Schacht“. Wenn es keinen Zahnarzt und auch ansonsten nichts Abweichendes mehr gibt als den bloßen Ruin, dann haben bald alle so ansehnliche Zähne wie Horst Schlämmer. Viel fehlt nicht mehr. Das wäre so mein persönlicher Ansatzpunkt. Ich sehe die Bestrebungen der wortgewandten Sahra mehr bürgerfreundlich, volkswirtschaftlich und patriotisch motiviert.

 

Der pummelige Baby-Tiger faucht jedenfalls kuschelweich vor sich hin und der Spiegel-Autor ist begeistert und den Tränen der Rührung nahe. Den Gratismut-Ehrenpreis hat der Kerkeling so gut wie in der Tasche. Nur ich bin leider in der unglückseligen Lage, dass ich dem munteren Moppelchen an dieser Stelle leider kein High Five und auch keine Ghettofaust anbieten kann, die zwischenzeitlich sehr gut mit den Zuständen in unserem Land harmoniert. Und dennoch wäre ich bereit, mir für eine liebevolle Annäherung Mühe zu geben.

 

Wie wäre es mit einem kleinen Brunch? Keine Macht der Adipositas kann ja nicht sieben Tage die Woche gelten. Ein paar genussvolle Schlupflöcher muss es da schon geben. Ich würde mir hier ein Schlemmer-Paradies wie folgt vorstellen, um eine angenehme und friedfertige Gesprächsatmosphäre zu zaubern: Barbecue, texanisches Steak blutig, Burger, Hot Dogs, Muffins, Pancakes, Brownies, Apple Pie, Cola, Milchshake und noch einen Bourbon Whiskey zur Abrundung der Verdauungssäfte. Wir lassen’s richtig pfundig krachen. Ich wäre auch bereit, vor dem Festmahl die amerikanische Hymne mit all meiner Stimmgewalt vorzutragen. „Ach komm schon, Hape, ein bisschen funny muss es schon sein, wenn wir zwei zusammenkommen und das Demokratieverständnis näher erörtern.“

 

Aber wir wissen natürlich, worauf es hinauslaufen würde, wenn sich Hape Kerkeling ein Zeitfenster für mich freischaufeln würde. Nach spätestens vier Minuten würde das Speckbäckchen schnippisch aufspringen und verlauten lassen, was für eine blöde Zicke ich doch bin. Dann würde der Hape einer Diva ebenbürtig hinfort stiefeln, um stattdessen mit der Angie einen Eistee schlürfen zu gehen. Ich hingegen würde gewohnt souverän kontern und ein bisschen „Fox News“ schauen, um mir die Zeit zu vertreiben, während ich mir ein vegetarisches Menü ordere. Die bittersüße Gesamtrechnung in US-Dollar würde ich allerdings dem Management von Herrn Kerkeling zustellen lassen. Das Karma wäre damit einverstanden und würde diesen Seitenhieb als ausreichend ansehen. Der Hape ist ja grundsätzlich kein bitterböser Zeitgenosse, wenn auch ein bisschen hochfliegend und blauäugig.

 

Ursula Gertrud – Transparence, non merci:

Es ist bereits 22:58 Uhr an einem Sonntagabend und EU-Präsidentin von der Leyen sitzt mit ihrem Gatten bei einem Gläschen Chardonnay vor dem knisternden Kaminfeuer des Familienanwesens. Just in diesem Moment läutet es stürmisch an der Pforte. Wer stört zu solch später Stunde so ungehobelt? Da runzelt Ursula Getrud verstimmt die Stirn. Niemand hat eine Audienz angemeldet. Die Security scheint unzensiert auf dem Smartphone im Internet zu surfen, die Schweinebacken. Es ist das Karma, das auf der Fußmatte steht und um diskussionslosen Einlass bittet. Das Karma informiert unsere Ursula darüber, dass nun ein kosmisches Zeitalter karmischer Bilanzen angebrochen sei. Konkret bedeute dies in ihrem speziellen Fall, dass in der nahen Zukunft Quittungsbelege angesichts all ihrer pikanten Verfehlungen und Verschleierung in den Startlöchern stehen. Wie es der zufällige Zufall will, hat das Karma die verschollenen SMSen der pandemischen Zeiten wieder aufgetrieben und eingehend studiert. Sie solle sich nun warm anziehen und seelisch wie moralisch auf wenig ruhmreiche Zeiten einstellen. Das Karma möchte ihr diese frohe Kunde gerne persönlich im Vorfeld überbringen, da die Uschi ja bevorzugt der Illusion hinterherjagt, alles bis zum Sankt Nimmerleinstag unter ihrer Kontrolle zu haben. Ein unkomfortabler Trugschluss.

 

Korruptions-Jongleurin und Diktatoren-Uschi, wie sie liebevoll anerkennend in Brüsseler Kreisen genannt wird, verweist das Karma mit unterkühltem Tonfall darauf, welch hohes Amt sie bekleidet. In diesem Moment blickt das Karma auf einen aufgebrachten Gartenzwerg, dessen Ego ums Überleben kämpft. Das Karma antwortet mit einem ausgedehnten Augenaufschlag und einem sanftmütigen Lächeln, dass ihm die Position bekannt sei. Auch das Karma weist auf sein universelles Standing und das dazugehörige Machtvolumen hin. Die Ursula säuselt, ob man eventuell „Dharma“ – das positive Karma – unter der Hand erwerben könnte. Sie würde sich auch erkenntlich zeigen. Das Karma verneint.

 

Die Ursula ist ja nicht mit voller Absicht und gezielt im Sumpf des hochkriminellen Verbrechens gelandet, wo jeder sein Süppchen kocht. Das müssen wir im Sinne einer minimalen Verteidigung mit aufführen. Die Ambitionen waren zunächst edelmütiger und löblicher angesetzt. Jetzt ist es aber letztlich ein Beschmutzen des europäischen Nestes geworden und ein Sündenpfuhl der moralischen Entgleisungen. Wenn man erst einmal in den dunklen Schein- und Parallelwelten versackt ist, dann kommt man da nicht mehr eigenständig und spurlos draus hervor. Dann beginnen automatisch die selbstgefälligen, flexiblen und hart gesottenen Beschönigungen, Relativierungen, Ausflüchte und strafbaren Optimierungen, indem man z. B. Spuren vernebelt und verwischen lässt. Die Trickdiebe in der Luxusetage sind sich ja gegenseitig dienlich, um Schattenthemen im Interesse aller Beteiligten unter dem Deckel zu halten. „Aber kein Unrecht währt ewig, Ursula. Jeder Sumpf wird irgendwann trockengelegt, während sich zeitgleich schon ein neuer bildet. Ein Teufelskreislauf mit modrig verwestem Geruch.“

 

Müssen wir jetzt erschrocken damit rechnen, dass bald anrüchige Fotos von Ursula auftauchen, wie sie mit Herrn Epstein im knappen Bikini im Whirlpool planscht und mit künstlich aufgespielter Fröhlichkeit in die Kamera lacht. Nein, da muss sich niemand Sorgen machen. Diesbezüglich müsste die Ursula einige Jahrzehnte jünger sein. Herr Epstein hat ja tendenziell eine Altersklasse bevorzugt, die bestenfalls gerade den „Freischwimmer“ gemacht hat und ein Bikini-Oberteil noch nicht vollständig ausfüllt. Dünnes Eis könnte es aber für Ursulas Kumpel und Businesspartner Dr. Albertos Bourla werden. Die Chancen dürften im Bereich des Möglichen angesiedelt sein, dass er in den Aktenbergen hier und da vermerkt ist. Müsste ich jetzt so einen Tipp ins Blaue abgeben, würde ich ihn ggf. in der Satanisten-Gruppe verorten wollen. Anhand meiner blühenden Verschwörungsfantasie könnte ich mir federleicht vorstellen, dass das ein entspannter Ausgleich zu seinem stressintensiven Arbeitsalltag als gewissensresistenter Pharma-CEO dargestellt haben könnte. Wir werden sehen, welche unappetitlichen „Details“ uns in den nächsten Jahren an Informationen noch ereilen werden.

 

Das Kaminfeuer droht zu erlischen. So wie auch bald die gut gehütete Hochmütigkeit von Frau von der Leyen, die sich mit falschen Orientierungen, einem schlechten Umgang und einer verheerenden Selbstüberschätzung selbst in Bedrängnis und Gewissensnöte gebracht hat. Die Zeit des freien Falles ist absehbar. Und daran kann keine kriminelle Energie dieser Welt noch etwas ändern. Ursula wird unwiderruflich daran erinnert werden, dass auch sie nur ein Staubkorn im unendlichen Universum ist und für ihre Entscheidungen und Handlungen von ganz oben zur Rechenschaft gezogen wird. Und das Karma bemisst nur die menschliche Leistung eines Erdbewohners – ausnahmslos. 

 

Alena Buyx – ein Dauerabonnement im Beichtstuhl:

Für die Primadonna der Ethik müsste das Karma einen Beichtstuhl über Stunden hinweg reservieren, wenn die zynische Alena zu Offenbarungen der brenzligen Art genötigt würde und vorab ein Wahrheitsserum eingeflößt bekäme – genauso freiwillig wie die Zauberimpfung verabreicht wurde. Wo soll ich da jetzt anfangen und wo aufhören, wenn ich die überdenkenswerten Handlungen und Aktivitäten von Frau Buyx auflisten sollte. Da geht mir ja der Server am anderen Ende kaputt.

 

Während sich Frau Buyx speziell für rote Kleider interessiert, hat das Karma eine Vorliebe für rote Flaggen, die für uns Menschen gesetzt werden, wenn wir uns über andere Menschen erheben und das Gewissen, einen Grundrespekt und die Moral außen vorlassen, weil wir unsere eigenen niedrigen Instinkte und eitlen Ziele befriedigen wollen. Der Menschentypus „Alena“ lernt in der Regel freiwillig gar nicht kooperativ mit dazu. Das sind in der Regel die ganz harten Kaliber und Schicksalsschläge, die das Karma hier auffahren muss, um Alena die Begrifflichkeiten „Demut, Reflexion und Reue“ aktiv näherzubringen und davon abzusehen, den eigen Nasenrüffel kategorisch gen Himmel zu erheben. Und auf selbstmitleidiges Geweine und willkürliche Schuldzuweisungen im Nachgang reagiert das Karma eher teilnahmslos und desinteressiert.

 

Pfeifen wir einen der vielen feinsinnigen Fauxpas von Frau Buyx heran, um ein paar humanitäre Denkfehler aufzuzeigen. Wie Frau Buyx in der Sitcom von Markus Lanz im ZDF frohen Mutes verlauten ließ, war es gemäß der Wahrnehmung von Alena auch total sexy, dass sich eine Hand voll widerborstiger Mitmenschen nicht ums Verrecken hat spritzen lassen. „Ja, ja, Alena, kein Thema dank meines empathischen Einfühlungsvermögens verstehe ich schon die Kernbotschaft, was Du verdeutlichen möchtest. Und dennoch muss ich Dich erden.“

 

Eltern, die seit der magischen Impfung ihre schwerstbehinderte 12-jährige Tochter rund um die Uhren gänzlich ausgebrannt versorgen, sind vielleicht nicht ganz so rattenscharf energetisiert, wie es Dir möglich ist. Der Aufbrauch sämtlicher Ersparnisse, um zukünftig in einer Hundehütte von Stütze zu leben, veranlasst nicht jeden eine Großpackung Gleitcreme zu shoppen. Auch die wiederholte Ablehnung zur Anerkennung eines verheerenden Impfschadens mit der Begründung, dass die Zauberimpfung nur Fantastisches bewirkt hat, trägt nicht dazu bei, die hellroten Strapse anzulegen und los zu nageln. Hier brauchen wir auch mal wieder eine Prise mehr an Realitätssinn.

 

Ein 25-jähriger Sport-Student und Neu-Single mit ME/CFS und einem Diagnosebericht bis nach Australien, dessen einziges Highlight seit der Spritzerei darin besteht, zweimal pro Woche mit dem Rollstuhl für fünf Minuten vors Haus geschoben zu werden, findet diese Thematik vermutlich nicht so erotisierend wie Du mit all Deinen schlüpfrigen Fantasien zur Pandemie.

 

Die Ungeimpften, die als unsolidarische Sau, brandgefährlicher Todesengel und überflüssigem Blinddarm-Anhang durchs Dorf mit Gift und Galle gejagt, fristlos gekündigt, existenziell malträtiert und aus sämtlichen Vereinen und Freizeitaktivitäten verbannt wurden, konnten sich vor lüsterner Geilheit kaum auf den Füßen halten. „So Deine Annahme, Alena?! Ich würde das nochmals in einer ruhigen Minute überdenken.“

 

Summa summarum lege ich mich an dieser Stelle verbindlich fest, dass das Karma und Frau Buyx auf jeden Fall in der Zukunft noch ein Vier-Augen-Gespräch bezüglich ihrer entgleisten Werteskala in eisiger Atmosphäre führen werden. Das werden sie mit Sicherheit. Rückblickend wird Frau Buyx irgendwann schon begreifen, dass ihr brennender Wunsch, eine wichtige und bedeutsame Nummer in elitären Sphären um jeden Preis sein zu wollen, ihrer eigenen Persönlichkeitsentfaltung langfristig nicht rühmlich dienlich gewesen ist. In der fälschlichen, hartnäckigen und laienhaften Annahme, überlegen zu sein. Aber „Hochmut kommt nun mal vor dem Fall“. Das ist der Arbeitstitel des Karmas und eine Weisheit, die in der Menschheits- und Weltgeschichte ewiglich Anwendung findet. In diesem Zusammenhang sollte die Macht und Schwere des eigenen Gewissens nie unterschätzt werden. Die Seele bahnt sich irgendwann ihren Weg, wenn ihr nicht aus freien Stücken gelauscht wird. Umso länger sich Frau Buyx gegen die Macht der bleiernen Realität und nüchternen Fakten stemmt, umso schmerzintensiver wird das karmische Unterfangen werden. Auch Alena Buyx wird als Mensch die Ernte einfahren, die sie zuvor ausgefahren hat. So ist das Spiel des Lebens auf dieser Welt nun mal.

 

Zukunftswissende Luisa Neubauer:

Frau Neubauer ist zu Fuß ohne jegliche fossile Hilfsmittel in die Antarktis gereist, um vor Ort Workshops für Schulklassen zum baldigen Weltuntergang online abzuhalten, die von ihrer grün-linken Oberlehrerin dazu verdonnert wurden. Das Ganze funktioniert natürlich nur, solange wir noch Strom und Internet haben. Momentan klappt’s noch mit knapper Not. Sobald die vielen Steinzeit-Visionen von Frau Neubauer im Befehlston realisiert sind, ist der Ofen dann aber endgültig aus und das Netz vollständig down. Die interessierten Schulklassen können sich ab diesem Zeitpunkt die Antarktis vor dem geistigen Auge anhand ihrer imaginären Vorstellungskraft erträumen, oder old school ein Bilderbuch zur Hand nehmen. Letzteres ist ja nicht das Schlechteste. Frau Neubauer wird im Rahmen der Live-Online-Schulungen als Auserwählte der Gezeiten über das Wasser gehen. Eine schöne Exkursion. Ob die Erkenntnisse der NASA zu den Ursachen des Klimawandels mit den ideologischen Thesen von Frau Neubauer & Friends kompatibel sind, ist eher unwahrscheinlich. Und um Himmels Willen, jetzt hat der Weltklimarat auch noch offiziell und ohne vorherige Abstimmung mit Wetterlagen-Fachkraft Neubauer die Klima-Apokalypse auf unbestimmte Zeit storniert. Aber wurscht, die Luisa hat mit Titanic-Stimmlage stets unangefochten Recht. Und wehe, wenn nicht. Zudem gibt es genug anderweitige Themen, um sich hyperventilierend in den Mittelpunkt hinein zu quetschen.

 

„Erfahrungswissende“ und „Zukunftswissende“ – diese zwei Kategorien muss man zwingend, schmallippig, mit strengem Blick und weinerlichem Beiklang unterscheiden. Die aussterbende Gattung der „Erfahrungswissenden“ ist z. B. FDP-Urgestein Wolfgang Kubicki, der im Gegensatz zu Luisa und den meisten Parlamentariern zumindest eine halbwegs stattliche Figur abgegeben hat, wenn es um den Erhalt der demokratischen Grundpfeiler inmitten der Pandemie gegangen ist. Schlitzohr Wolfgang hat hoch konzentriert verstanden, dass es kein Zurück mehr gibt, wenn man hier grobe Schäden anbringt und rote Linien verneint. Zudem hat er keine Zwangsneurose in Sachen Spritzbesteck entwickelt, was ich anerkennend hervorheben möchte. Das spricht klar für Filou Wolfgang und ein Grundfundament an Moral und Weitblick, ohne dass eine Idealisierung angestrebt wird.

 

Aus Luisas Perspektive heraus, hängt der verschlagene Wolfgang den ganzen Tag gewissenlos inmitten seines Fuhrparks an Benzin-Schlitten ab. Dort gönnt er sich ein Gläschen Wein und ein paar sexistische Sprüche, die mit ganzer Rücksichtslosigkeit raus posaunt werden. Ja, der Wolfgang weiß halt, wie man lebt. Zumindest kann man ihm zugestehen, dass er seine Vehikel mit selbstverdientem Geld bezahlt hat. Denn Herr Kubicki ist ja nicht nur Abgeordneter, sondern auch praktizierender Anwalt der ausgefuchsten Gangart mit Klientel in den solventen Gesellschaftsklassen. Die Hauptannahme der weisen Luisa gipfelt sich darin, dass der olle Wolfgang ein überholter Nullchecker ist, der sich auf simple und madige Lebenserfahrungen bezieht. Das Allwissen besitzen aber die Zukunftswissenden, die alles ohne den Support von erprobter Erfahrung besser wissen. Da war ich hin und weg, wo ich das gehört habe. Ich habe hier ein sehr intimes Anliegen an Luisa, das ich gerne unter vier Augen besprechen würde. Für mich wäre es sehr interessant, wenn Luisa mir als Zukunftswissende Angaben dazu machen könnte, wie die Lottozahlen am nächsten Samstag lauten. Da wäre ich ihr sehr verbunden und aufrichtig dankbar.

 

Was mich allerdings noch mehr emotional bewegt hat, war Frau Neubauers scharfe Analyse zum Problem mit dem Stadtbild, das Friedrich Merz als wilder Kerl ohne jegliche Scheu kurz angeschnitten hat. Luisa hat mal wieder ausgesprochen, was sich ja alle längst hinter der Fassade denken. Die „Männer“ allgemein sind das Problem. „Luisa, mein Engel, Du bist eine so treue Stammlieferantin für die ‚Bittersüßen Zeilen‘, ich danke Dir.“ Richtig, richtig, die Männer, die müssen weg aus den verwaisten Fußgängerzonen und den maroden Innenstädten. Umso schöner war es zu erfahren, dass der wilde Friedrich sofort, aber auch sofort reagiert hat. Es wurde umgehend ein Dekret erlassen, dass allen Männern des Landes der Zutritt zu den Innenstädten ab 01.07.2026 strengstens untersagt ist. Im Falle des geringsten Verstoßes, sind sie zum Abschuss freigegeben. Es steht den männlichen Mitmenschen aber zu, sich in den nahegelegenen Wäldern aufzuhalten und dort nach Nahrung zu suchen. Von Fütterungen durch weibliche Personen wird abgeraten, um die Männer nicht unnötig anzulocken.

 

Wo strenge Vorgaben herrschen, gibt es natürlich auch Ausnahmeregelungen. So auch hier. Dahingehend hat der Gesetzgeber planvoll vorgesorgt. Den männlichen Bürger ist es gewährt, im Falle einer Erledigung in der Stadt das Geschlecht tage- oder auch wochenweise abzuändern. Hierfür stehen Plaketten zur Verfügung, die sich Betroffene um den Hals hängen können, damit sie klar erkennbar als „weiblich“ identifiziert werden können. Die Gesellschaft muss sich einmal mehr vor Luisa Neubauer verneigen, die Realitäten so unerschrocken zu benennen.

 

Sobald Frau Neubauer den Mund öffnet, um der Weltgemeinschaft neue Offenbarungen zu verkünden, ist das für mich in der Regel so etwas wie ein intellektueller Freitod. Das empfinden aber nicht alle so wie ich. In diesem Kontext sollte kurz mit angeschnitten werden, dass Luisa Neubauer bei gewichtigen Persönlichkeiten wie Hillary Clinton und Kamala Harris bereits in der Vergangenheit Anklang gefunden hat. Na, wenn das kein Kompliment ist. Zum Glück ist unsere Luisa zumindest schon volljährig. Vielleicht für die weitere Zukunft vorausschauend mit einplanen, nicht nur die Regenbogenfahne zu schwingen und das Demo-Plakat zu basteln, sondern auch erlernen, wie man ein Pentagramm zeichnet.

 

Eine Frage drängt sich mir noch spontan auf. Wie genau bestreitet eigentlich das 29 Jahre alte Fräulein Neubauer ihren Lebensunterhalt? Allein von Luft und Louis Klamroths Liebe kann man ja nicht leben. Liegt hier ein langfristiges Sponsoring durch die millionenschwere Ursprungsfamilie vor, oder bezieht man staatliche Förderungen für den atemlosen Aktivismus für das Gemeinwohl? Ich für meinen Teil würde aus allen Wolken fallen, wenn ich in Erfahrung brächte, dass Luisa einen Nine-To-Five-Job jemals persönlich kennengelernt hätte. Aber Langeweile hat sie ja nicht. Rettung des Klimas, Neuordnung des Stadtbildes und Kernsanierung der Demokratie – da sind freie Zeitcluster ein spärliches Gut. Das gilt es bei einer Beurteilung zu berücksichtigen.

 

Das Karma winkt im Falle von Fräuleinwunder Neubauer gleichermaßen mildtätig wie erheitert ab. Soviel selbsteingenommene Überschätzung und perfektionierte Naivität kann und darf man nicht ahnden. Mit solch einem Gemüt und Denkvermögen ist man bereits im Alleingang genug gestraft und fortlaufend herausgefordert.

 

Daniel Günther – ein Kommunikationsass der Demokratieblüte:

Wer jagt hier durchs verbale Labyrinth der suboptimalen Ausdrucksweise. Das kann nur einer sein – der CDU-Ministerpräsident Daniel Günther, der im Eifer des Gefechts einst in der falschen Partei eincheckte, was heute kaum mehr spürbar ist, da eine Fusion stattgefunden hat. Daher scheut sich der linke Daniel auch nicht davor, seine feuchten Träume von einer links-grünen Diktatur voranzutreiben und diese mit strammen Aussagen als legitim zu untermauern. Ein wagemutiger Hecht im stillen Karpfenteich. „Oh ha, Daniel, es gibt schon noch ein klein wenig Gegenwehr in Richtung Deiner sozialistischen Stasi-Visionen in fortlaufender Expansion, auch wenn Du bei einem Talkmaster zu Gast bist, der annimmt, dass Ex-Prinz Andrew aus Großbritannien auf den karibischen Insellandschaften von Jeffrey Epstein „Erste Hilfe“ geleistet hat. Ja, da erfolgt die Wiederbeatmung direkt über die Missionarsstellung oder alternativ anal.

 

Die Grundaussage des nordischen Detlefs bestand komprimiert zusammengefasst und tolldreist interpretiert darin, dass unbequeme Medienbrutstätten der rechten Gefahr wie z. B. Nius „weg müssen“, damit die Demokratie gemäß persönlicher Geschmackslage von Herrn Günther weiter in stalinistischer Kampfkraft erblühen kann. Umschmeichelt vom AFD-Verbot, das sowieso übermorgen eingeleitet wird, damit mehr Platz für die SED in neuem Gewand ist. Und damit das auch alles wie geflutscht gelingt, müssen die NGOs der Demokratie-Ekstase mehr finanziell gefördert werden. Mehr, mehr und noch mehr … hört Ihr nicht „mehr“. Mein guter Wille ist ja da, aber wie soll das umsetzbar sein? Die haben bereits das staatliche Susi-Sorglos-Paket in der Platin-Extra-Klasse. Was wollen wir da noch upgraden? Sollen die Organisatoren der endlosen Demokratie-Kundgebungen im kunterbunten Federgewand auf einer goldenen Sänfte herangetragen werden? Oder führen wir einen NGO-Demokratie-Solidaritätsbeitrag steuerlich ein? Aber ich möchte hier natürlich niemanden auf geniale Ideen bringen.

 

Es wurde dann doch pro forma breitflächig über Broiler-Günther in der Republik gemosert und gemotzt. Das ist natürlich schon fies. Während das grün-linke Schlafmützen-Universum vollständig verzaubert war. Der zartbesaitete Daniel hat dann mit nervöser Stimmlage zurückgerudert und wollte eine engstirnige Grundsatzdiskussion über die Fehlinterpretationen seiner Wortwahl starten. „Geschenkt, Daniel. Auch wenn wir mit der KI hinterherhinken, möchte ich Dir vertraulich verraten, dass heutzutage Fernsehsendungen aufgezeichnet und weltweit ausgestrahlt werden. Man kann hier in der Endlosschleife die Repeat-Taste drücken, um der hübschen Klangfarbe Deiner Stimme der Freiheit nochmals und nochmals zu lauschen. Bis man einen Gehörsturz bekommt.“ Das Karma sitzt ganz ruhig dran und macht sich eine Vielzahl an Notizen.

 

Daniel Günther ist ja ein frommer Mann und praktizierender Katholik. Er hat einen direkten Draht nach ganz oben. Der sitzt unmittelbar an der Quelle. Und ich frage mich zwangsläufig, ob der clevere Vagabund aus dem hohen Norden bezüglich seines Demokratieverständnisses in all seinen totalitären und zynischen Facetten Rücksprache gehalten hat. Oder ist das ein ideologischer Alleingang nach Gutdünken in Kooperation mit Heidi Reichinnek, die auch in fortgeschrittenem Alter so gerne ein heißer und wilder Feger wäre, was fälschlicherweise als infantile Hysterie gedeutet wird. Aber das hat sie gemeinsam mit Daniel Günther, dem Unverstandenen.

 

Brigitte Macron – eine schlagkräftige Mutmaßung:

Brigitte Bardot (in Erinnerung), Brigitte Nielsen und Brigitte Macron teilen sich ein lebhaftes Temperament und eine Vorliebe für jüngere Männer. Warum nicht – so schön so gut. Aber heute beäugen wir speziell die hitzige Madame Macron aus dem schönen Frankreich. Direkt erwähne ich im Vorfeld, dass auch die französische Première dame  eine impulsive, bockige und heißblütige Widder-Geborene ist. Und mit Blick auf den oberen Part dieses Blogartikels wissen wir nun, dass der Saturn bei „la belle Brigitte“ noch die nächsten zwei Jahre zu Besuch ist. Allerdings ohne diplomatische Gepflogenheiten. Saturn hält eisern überall dort den Finger hinein, wo es weh tut und eitrige Fäulnisprozesse zu Werke sind. Was nicht „echt“, entartet oder überholt ist, muss leider gehen oder authentisch gewandelt werden. Und da kann auch die privilegierte Brigitte keine Sondergenehmigung beantragen.

 

Es brodelt seit geraumer Zeit im Élysée-Palast. Da gibt es die Gerüchte, dass der Emmanuelle an fremden Honigtöpfen genascht hat. Der Altersunterschied, der sich mit zunehmendem Alter automatisch deutlicher herauskristallisiert, wird in der Dauerschleife als bitteres Süppchen aufgekocht, was einen ermüdenden Effekt haben kann. Dann die bösen Zungen, die ihr unentwegt nachsagen, dass sie in Wahrheit biologisch zum Team der toxischen Männlichkeit gehört. Auch das scheint an der modeaffinen Brigitte doch mehr zu kratzen als zunächst gedacht.

 

Da gab es nun vor nicht allzu langer Zeit die „Rangelei“ zwischen Emmanuelle Macron und seiner Gattin beim Ausstieg aus dem Flieger, die mit Blitzlichtgewitter festgehalten wurde. Das wurde sogleich hektisch und fix als Spaß & Schabernack von den PR-Fachkräften beworben. Aber es war schon für ein geübtes Auge sichtbar, dass Brigitte als gereizter Heißsporn zu Gange war. Und sorry Emmanuel, ich habe nichts dagegen, dass Du nun bei Deinen politischen Verpflichtungen im Fitting von „Men in Black“ mit Sonnenbrille auftrittst, um Deine Coolness bei den Staatsgeschäften zu unterstreichen. Zumal ich Deinen politischen Kurs durchaus als teils mafiös empfinde. Aber ich denke, die Gerüchteküche brodelt und das breitere Umfeld kennt den Grund Deines neuen Stylings als Pate von Paris. Da bewegen wir uns aber natürlich im Bereich der tollkühnen Behauptungen – ganz klar. Dennoch will ich die Thematik kurz erwähnt haben.

 

Häusliche Gewalt ist selten ein Hit und ich bagatellisiere auch nichts. Das liegt mir fern. Aber Beweggründe, Ursachen und Härtegrad sollte man schon einstufen, bevor man theatralisch direkt auf die Tränendrüse drückt und den sofortigen Weltuntergang einläutet. Die wirklich brachialen Gewaltexzesse werden nämlich in der Regel sich selbst überlassen, während man die Pipifax-Stories agitatorisch hoch pusht, weil es so gut ins ideologische Gebilde passt und mit einem bekannten Namen samt Veilchen am Auge bestens publik gemacht werden kann. Und einen weiteren Punkt schneide ich hier noch mit an, auch wenn er unbequem daherkommt. Mit zunehmendem Alter steigt auch das Risiko an Demenz zu erkranken. Und gerade in den Anfangsstadien dieser Erkrankung kann das für alle Beteiligten erst einmal sehr irritierend sein, wenn sich die Persönlichkeit, Gemütslagen und Tagesabläufe eines Gegenübers unberechenbar verändern. Auch das kann zu wutentbrannten Aggressionen und Verzweiflungsreaktionen führen. Das merke ich generell mit an, um es schlichtweg mitzudenken.

 

Sofern die Ehe der Macrons saniert werden muss, empfehlen sich tatsächlich eine Paartherapie, friedliebende Hilfestellungen aus dem engen Umfeld oder eine kleine Auszeit abseits des Box-Rings. Dann können die Gemüter etwas abkühlen. Und wenn’s gar nicht laufen will, dann ist im Jahre 2026 auch eine Scheidung nach einer langjährigen Ehe, die sich offenbar einst auf wahrer Liebe gründete, kein Grund für eine Staatskrise.

 

Wir sprechen hier ja als dominierenden Leitfaden vom „Karma“. Daher sei Folgendes benannt. Der Ex-Ehemann von Brigitte hatte in ferner Vergangenheit wohl harte Zeiten, nachdem Brigitte als erwachsene Frau und Mutter dreier Kinder entschieden hatte, ihre etwas ungewöhnliche Liebe zu einem Teenager in voller Pracht gegen alle Widerstände zu leben. Wie sauber und fair das damals über die Bühne gegangen ist, wissen wir nicht. Aber wir können nicht restlos ausschließen, dass die zwei Turteltauben jetzt auch ein wenig ihr Karma serviert bekommen. Und dieses kann nach einer halben Stunde auf einen zurückfallen, nach 25 Jahren oder nach 214 Jahren in einem der Folgeleben. Aber alles wird stets in eine gesunde und gerechte Balance gebracht. Das Universum hat eine andere Zeitrechnung und Logik wie wir. Und das Karma selbst kommt recht gerne dann um die Ecke, wenn’s grad ganz ungünstig oder super schön ist, um sicherzustellen im Mittelpunkt des Geschehens zu stehen und die volle Aufmerksamkeit zu erlangen.

 

Zaubertrick – „Bild Dir Deine Meinung“:

Ja, die Bild-Zeitung ist seit Jahrzehnten eine Epizentrum des Karmas. Ein schicksalhaft verwebter Basar an Skandalen, auf dem stetiger Seelenhandel betrieben wird. Was mich zuletzt ein wenig echauffiert hat, beruht auf dem nachstehenden Sachverhalt.

 

Nachdem Julian Reichelt als eine Art „Hugh Hefner“ des Springer Verlages vom Hof gescheucht wurde, haben nach einem personellen Zwischenstopp Marion Horn (Thronfolgerin) und Tanja May (Kronprinzessin) das Zepter des Boulevards in die Hand genommen. Beiden wird eine linke Schlagseite nachgesagt und nur vorgeflunkerte Ausgewogenheit der politischen Lager. Ja, das verwundert nicht. Die Bild-Zeitung war die letzten Jahre über mehr ein flinkes Tagesblatt der amtierenden Staatsregierungen und hat sich vor allem auf die Kriegsberichterstattung aus der Ukraine fokussiert. Frau May wurde für ihren tollen gesellschaftlichen Einsatz inmitten der Medienlandschaft von Ministerpräsident Söder mit dem Bayerischen Verdienstorden und einem sonoren Lächeln on top ausgezeichnet. Das fällt bei mir persönlich in die Kategorie „brav“, wenn das Pony an der Voltigierleine das gemacht hat, was zwischen dem lieblichen Geplänkel erwartet wird. Die graue Eminenz Friede Springer und der anpassungsfähige Milliardär Dr. Mathias Döpfner lassen nur Geschöpfe auf die Kapitänsbrücke, die auch das richtige Mindset zum Zeitgeist besitzen. Ja, so macht man in diesen Zeiten große Karriere. Ich weiß nicht viel über die beiden Ladys, aber Sympathiepunkte verteile ich hier nicht unbedarft. Das scheinen mir mehr Gönnerinnen für Wendehälse zu sein und für die, die es gegen Förderung gerne werden wollen. Persönlichkeiten, die auf heuchlerische Freundlichkeitsbekundungen keinen Wert legen oder sich auf eigenwilligen Abwegen befinden, können natürlich jederzeit mit einer bundesweiten Headline abgestraft werden. Versteht sich von alleine. Wer nicht spuren oder katzbuckeln will, muss die Rute mit einkalkulieren. Ja, so läuft das jetzt schon eine Weile. Der Machtmissbrauch ist in diesem Land breitflächig angekommen, salonfähig und fest etabliert.

 

Dummerweise kippt die Stimmung im Regenbogen-Land zunehmend. Daraus resultierend peilt die AFD bereits schwindelerrengende 50 % bis 60 % der Stimmen an. Also, das sind ja für die Altparteien nur Werte, von denen man bestenfalls träumen kann. Man muss sich als glühender Demokratie-Freund mit dem AFD-Verbot wirklich beeilen und einen Raffzahn zulegen. Die Bild-Zeitung hat sich angesichts dieses Trends nun dazu beflügelt gefühlt, spontan umzuschwenken, um wieder die Zeitung des einfachen (geschlechtsneutralen) Mannes zu werden. Man ist plötzlich wieder auf konservativ, freiheitlich, liberal gepolt. Interessant. Und damit das auch „glaubwürdig“ an den Pöbel vermittelt werden kann, holt man sich die Journalistin Julia Ruhs an Bord, die aufgrund ihrer gutbürgerlichen Haltungen und ihrem öffentlichen Beef mit dem NDR als Zugpferd wie gerufen kommt. Aber natürlich nur, nachdem sie glaubwürdig beteuert hat, dass die AFD kategorisch „pfui“ und der natürliche Feind eines jeden anständigen Bürgers sein muss. Welche suboptimalen, wirtschaftlichen bis edelmütigen Beweggründe Frau Ruhs nun im Einzelnen hat, der wankelmütigen Bild-Zeitung die Treue zu schwören und journalistisch aktiv zu werden, lassen wir mal außen vor.

 

Ja, ich denke die Bild-Marion und die Tratsch-Tanja sind zwei Persönlichkeiten, die vor dem Karma mit perfekt manikürten Nägeln und einer feschen Robe auflaufen. In der blinden Annahme, dass Karma wolle einen Ehrenpreis verleihen, oder sich mit seinen Diensten anbiedern. Solch übermütige Vorstellungen muss das Karma stets ungemütlich entzaubern. Insbesondere die Tanja dürfte als Widder-Geborene mit Saturn im Rücken in den nächsten zwei Jahren noch brandneue Reflexionen erfahren, ob sie möchte oder nicht. Da hilft alles Prestige dieser Welt nicht. Das Karma ist gegen jeglichen Chi Chi immun.

 

Und jetzt schwenken wir direkt rüber zur Welt-Gruppe, die ebenfalls dem Verlagshaus Springer unterliegt bzw. unterworfen ist. Ulf Porschardt ist Herausgeber der Welt. In den Anfangszügen der Pandemie verweilte er mit den Staatsabläufen noch in friedlichem Einklang. Von Jahr zu Jahr hat Ulf dann aber den psychotischen Dornröschen-Schlaf fließend verlassen, bis er sich ganz in den Schwurbler-Realitäten eingegliedert hat. Das wurde dann auch von Jan Böhmermann gewohnt überspannt honoriert, indem er Ulf Porschardt in historische Korrelation mit kackbraunem Flair gesetzt hat. Und es folgt ein Gähnen. Als frischer Chef-Redakteur der „Welt“ ist als brennender Wunschkandidat Herr Helge Fuhst auserkoren worden, der bisher für die ARD aktiv war und sich allen voran der „Tagesthemen“ angenommen hat. Wow, da holt man sich ja wirklich das beste Pferd in den Stall. Ab jetzt auch propagandistische Märchenstunden in Vollzeit bei der „Welt“. Die dürfte somit schleichend aber sicher auf grün-links gebürstet werden – in kleinen Dosen verabreicht. Und wenn wir damit fertig sind, dann rudert auch die Bild-Zeitung wieder retour und startet eine wohlwollende Doku-Reihe über die Grünen. Wie könnte der vorläufige Titel lauten: „Im unerschrockenen Auftrag des vernagelten Guten“.

 

Jetzt frage ich mich, ob der Ulf als Herausgeber irgendein Mitspracherecht bei dieser hochkarätigen  Starbesetzung geltend gemacht hat. Oder wurden ihm evtl. bei der Abstimmung K.O.-Tropfen in den cremigen Cappuccino gemischt? Gibt es anrüchige Bilderreihen vom Ulf, ganz ehrlich? Oder hat man ihn vorübergehend in Trance versetzt? Ich weiß es leider nicht. Aber Herr seiner Sinne scheint er bei der brandneuen Stellenbesetzung nicht gewesen zu sein. Aber man darf bzw. muss zwingend davon ausgehen, dass die Alpha-Männchen des Springer-Verlages und allen voran Herr Döpfner hier federführend den Daumen nach unten oder oben strecken. Man arrangiert sich also. Gute Miene zu fortlaufend bösem Spiel. Naja. Und kaum habe ich diese Gedankengänge zu Ende fixiert, kommt auch schon die Eilmeldung um die Ecke, dass Ulf Porschardt mit dem Sternzeichen „Widder“ den Rückzug antritt. Das geht ja rasant. Offensichtlich sind Wolken über dem redaktionellen Paradies aufgezogen. Schmunzel, schmunzel. Dann schauen wir doch einfach mal, was die „Welt“ zukünftig so berichten wird.

 

Ich appelliere an die Leser, aufmerksam zu bleiben und sich nicht durch dieses ideologische Bäumchen-Wechsel-Dich-Spiel einnebeln zu lassen. Wie wäre es mal, auch einen Blick in das alternative Medienportfolio zu werfen. Das hilft sehr dabei, sich einen breitflächigen und gut durch schattierten Gesamteindruck zu verschaffen. Und wie findet man nun heraus, wer tendenziell die nüchterne und gewissenhaft recherchierte Faktenlage abbildet. Da habe ich einen Zaubertrick in petto: Man schaut sich zunächst im Weltgeschehen mit offenem Blick um, was sich da so tut, z. B. bei prominenten Persönlichkeiten. Und dann nimmt man noch sein eigenes Umfeld unter die Lupe sowie das Alltagsgeschehen, in das man eingebunden ist. Und ich denke, da fügen sich ganz gut die Puzzle-Teile zusammen und man kann zu einem Gesamtbild kommen, wenn man nicht die Augen vor allem verschließt, was einen vielleicht mental überfordert und das eigene Weltbild schwer erschüttert, oder gar in die depressive Orientierungslosigkeit überführt. Etwas Anständiges, ein gutes Fundament und verlässliche Stabilität lassen sich immer nur auf Authentizität zimmern. Alles andere ist für den Einsturz vorprogrammiert.

 

Genau, lieber Leser, „bilden Sie sich Ihre Meinung selbstständig“. Nur das hilft in diesen wilden, verworrenen und unanständigen Zeiten.

 

Jeffrey Epstein – Pizza, Pasta, Tiramisu only for members:

„Wir rufen Dich Gehörnter. Hörst Du uns Meister? Luzifer, Deine Jünger dienen Dir ergeben. Wir sind die Deinigen. Befiehl uns, Satan, und wir werden nicht ruhen, Deinen teuflischen Willen in die Welt zu bringen. Die Dunkelheit ist die unsrige. Kein Abgrund hält uns auf.“

 

Ähm ja, wie sich nun in Form von 3,5 Millionen teils geschwärzten Seiten sowie weiteren der Öffentlichkeit nicht zugänglichen Dokumenten in Millionenhöhe aufzeigt, versinkt diese Welt schon zu lange in Abschaum. Ein erstaunlicher Großteil der sogenannten Eliten dieser Welt aus Politik, royalen Blaublütlern, Aristokratie, Wirtschaft, Politik, Kunst und Kultur sehen Pädophilie, Menschenhandel und Satanismus als favorisiertes Hobby, geeignetes Freizeitvergnügen, lukrative Businessstrategie und astreine Erpressungsgrundlage an und möchten in ihrem üblen Treiben keinesfalls gestört werden. Ein trainiertes Gedächtnis für Codewörter hat es gebraucht, das bevorzugt im harmlosen Fastfood-Bereich angesiedelt ist. So wie man Pizza und Pommes gefräsig konsumiert, so werden auch Kinder missbraucht, misshandelt, gefoltert und der eigenen Bedürfnisbefriedigung lieblos zugeführt. Da darf natürlich nicht jeder mitmachen, sondern nur wer Rang und Namen, Macht, Einfluss und krankhafte Neigungen als Grundpotential mit am Start hat. Die Opfer selbstverständlich ausgenommen. Die holt man sich in erster Linie aus dem einfachen Volk, von der Straße oder aus Abhängigkeitsverhältnissen heraus. Das ist das gewohnte Top-Down-Prinzip.

 

Schüttelfrost, Brechreiz, Anwiderung, Schockierung, Traumatisierung, Verstörung überfällt die Menschen und Verschwörungstheoretiker, die sich bereits seit geraumer Zeit mit der dunklen Materie beschäftigen und sich verpönt und verschrien daran abarbeiten, die breite Masse auf das menschliche Grauen der maximalen Eskalation aufmerksam zu machen. Verbunden mit den legitimen Bestrebungen, dem Ganzen durch Aufdeckung und Aufklärung Einhalt zu gebieten. Der Mann mit der seidig sanften Stimme „Xavier Naidoo“ (eine harmonieliebende Waage) und der hitzige Vegan-Vorreiter „Attila Hildmann“ (seines Zeichens nach Stier-Geborener) sind zwei davon. Nachdem sich Naidoo einige Zeit in die Versenkung begeben hat und zuvor stets betonte, ein ewig Wahrheits- und Sinnsuchender zu sein, der sich mit allen Menschen austauschen möchte, wenn ihm danach ist, mischt wieder mit.

 

Der Rapper Kontra K hat zuletzt seine Showbühne per Überraschungseffekt mit dem aussätzigen Ausnahmekünstler geteilt, der schon immer eigenwillige Wege nicht gescheut hat. Eine nette Geste. Über Herrn Kontra K weiß ich nicht allzu viel. Aber er betont gerne, sein Leben mithilfe der Straßen- und Bauernschläue passabel zu bestreiten. Ob ihn diese vor der Zauberimpfung verschont hat, ist mit einem Fragezeichen versehen. Ich könnte mir aber vorstellen, dass der bunt tätowierte Bad Boy mit harter Schale und weichem Kern, wie es sich für einen Krebsgeborenen gehört, keinen Spaß versteht, wenn er zunehmend spitz bekommt, dass man seine körperliche Unversehrtheit und die seiner Liebsten anhand von Lügen und Manipulationen gezielt und leichtfertig aufs Spiel gesetzt hat. Und dann noch all der widerliche Dreck, der nun über die erlauchten Kreise zu Tage kommt. Als dreifacher Familienvater kann man anhand all dessen schon mal gereizt ins akute Grübeln kommen, und Buddy Naidoo erneut willkommen heißen. Kontra K scheint ein aufkeimendes Bewusstsein zu erlangen, dass Naidoo bald rehabilitiert sein wird und seiner Zeit intuitiv voraus war, indem er Dinge wahrnehmen und durchschauen konnte, die für viele nicht erkennbar, denkbar und verkraftbar waren. Und ich nehme an, da kann dann auch die woke Eins-Live-Familie mit all den einbringlichen Kooperationsverträgen keine Beschwichtigung mehr einläuten und endlos auf „Verschwörungstheorie“ pochen. Friede, Freude, Eierkuchen versagt hier zunehmend. Das woke Universum wurde nun mal erschaffen, um die Menschen maximal zu verunsichern, in polarisierende Hysterie zu versetzen und aufgewiegelt irre zu machen, damit sie all das nicht begreifen und in Frage stellen. Über diese kniffligen Vorgehensweisen und Taktiken denken wir mal besser ganz arg nach.

 

Da haben wir jedenfalls weiterhin den wunden Punkt am Start, dass sich der gängige Normalbürger in diese abgehobenen Welten von Eliten psychisch und monetär nicht hineinversetzen kann. Dafür reichen die Kinobesuche und Fantasiekapazitäten nicht. Der durchschnittliche Normalo setzt sein Lebensverständnis und seine Werteskala für die Einschätzung und Glaubwürdigkeit solch wilder Geschichten in unmittelbarer Nähe an und verwirft diese, während man den Vogel zeigt. Paranoia empfiehlt sich selten, aber leichtgläubige Arglosigkeit ist ebenfalls nicht ratsam, da sie früher oder später in einem bösen Erwachen endet.

 

Es tummeln sich in den Aktenlagen des FBI viele große Namen. Andere verbleiben weiterhin in der abgeriegelten Grauzone. Die Geheimdienste mischen natürlich wie zumeist in den dunklen Gefilden undurchschaubar mit. Der „Mossad“ scheint hier federführend mit involviert zu sein, was den erneut aufblühenden Antisemitismus in dieser Welt nicht zwingend dienlich ist. Das ist natürlich Wasser auf den Mühlen derjenigen Menschen, die sich stets auf die „jüdische Weltverschwörung“ beziehen.

 

„Der Teufel trägt Prada.“ Ja, aber nicht nur. Er setzt auch ein schelmisch verschmitztes Lächeln auf und kann oftmals optisch verführerisch auftreten. Der Teufel geht gerne strategisch über Anstiftung, Reize und die Schwächen der Menschen vor. Darunter fallen sämtliche Exzesse, Drogen, sexuelle Begierden und unvorteilhafte Laster wie Gier, Neid, Eifersucht, Besessenheit, Wollust, Völlerei, Sadismus usw. Wir kennen doch die sieben Todsünden. Damit arbeitet der Teufel seit jeher als Grundwerkzeug. Das ist sein bewährter Baukasten. Man packt die Menschen an ihren empfindlichsten Stellen. Und ein labiler Charakter und ein oberflächliches wie eitles Grundwesen helfen dabei enorm, jemanden gefügig und abhängig zu machen.

 

Seit Jahren ringt der ehemalige Prinz Andrew aus Großbritannien mit den Strapazen seines düsteren Karmas. Mir liegt es fern, den royalen Trottel in Schutz zu nehmen, der eine Menge Sauereien mitgemacht hat. Aber einigen Mitmenschen dürfte bewusst sein, dass Andrew ein simples Gemüt und keinen Höchststand in Sachen IQ aufweist. Emotionale Intelligenz – was ist das? Daraus hat man auch in hoheitlichen Kreisen nie einen großen Hehl gemacht – auch er selbst nicht. Er suhlt sich seit Geburt an in den Privilegien seiner Herkunft und hat der Mutti zuliebe ein paar royale Aufgaben zwischendurch absolviert. Aber die meiste Zeit seines bisherigen Lebens war er mit Dekadenz, Ausschweifungen, Luxus, Vergnügungssucht und leichtfüßigem Spaß beschäftigt. Der gute Andrew hatte nie Bestrebungen, Raketenforscher, Archäologe oder Herzchirurg zu werden. Für jemanden wie Epstein ein leichtes Spiel Andrew in sein Höllenreich der abgründigen Sinne mit karibischem Feeling einzubinden. Ich denke nicht, dass Andrew in diesem Netzwerk auch nur im Entferntesten der schlimmste Höllenhund war, sondern mehr ein einfach gestricktes Ferkel ohne ausgewachsenes Gewissen. Da wird es ganz andere Kaliber geben. Ob Andrew Sauigel zwischenzeitlich ansatzweise begriffen hat, wie viel Schuld er hier auf sich geladen hat, bleibt offenstehend. Gut möglich, dass er sich darauf beschränkt, in wehleidigem Selbstmitleid zu versinken und sich in der medialen Bauernopferrolle verkannt zu sehen. Ein kraftvoller Charakter und ein gesundes Unrechtsbewusstsein scheinen ja nicht seine größte Stärke zu sein. Tugenden – nein, danke. Ficki, ficki und allmächtiger Partyspaß – ja, gerne. Aber diese schamlosen Zeiten sind dank des Karmas nun vorbei. Wir Lebewesen sind von Inkarnation zu Inkarnation auf dieser Welt, um zu „lernen“ – mit und ohne Krone auf der Rübe. Ja, so sieht es aus, meine Lieben. Das ist die esoterische Perspektive, die sich jeden Tag auf’s Neue bewahrheitet.

 

Beordern wir noch einen allerorts bekannten Namen herbei „Clinton“. Da gibt es all die hübschen Fotos, auf denen Bill Clinton gut gelaunt mit seinen Freunden Jeffrey und Ghislane im Pool plantscht. Etwas interessanter und pikanter sind da schon die Bilder, im Rahmen derer Teenager-Girls auf seinem Schoße verweilen. Das ist natürlich für die meisten männlichen Mitmenschen genehmer, als wenn die gleichaltrige Oma Mary-Jane drauf sitzt, mit ihrem dritten Gebiss strahlt und leichten Altersgeruch ausströmt. Da müssen wir uns ehrlich machen. Dieser geschmeidige Kuschelkurs lässt manches erahnen und der Fantasie freien Lauf.

 

Wesentlich heikler wird es jedoch bei Gattin Hillary. Ihr wird in „Verschwörungskreisen“ seit Jahren hartnäckig nachgesagt, sich in pädophilen und satanistisch interessierten Kreisen zu bewegen, oder diese zumindest in ihrem Umfeld unaufgeregt zu dulden und darüber in Kenntnis zu sein. Tja, das sind seit ewigen Zeiten mächtige Gebilde, was soll da die kleine Hillary ausrichten, wenn sie weiterhin Geburtstag feiern will, anstelle auf einem Grabstein verewigt zu sein. Die Unschuldsvermutung muss für jeden gelten. Sollten sich diese unschönen Behauptungen im Laufe der Folgejahre verdichten, wäre es ratsam an einem fernen Ort unterzutauchen. Mrs. Clinton war ganz heiß darauf, die erste Präsidentin der Vereinigten Staaten von Amerika zu werden. Das hat ja bekanntlich nicht geklappt. Der Donald hat mal wieder dazwischen gefunkt. Während Kennedy einst mit voller Inbrunst verlauten ließ „ich bin ein Berliner“, wäre es denkbar gewesen, dass Clinton zur Mitternachtsstunde auf dem Altar des Pergamonmuseums in dunklem Gewand tanzt und düster kichernd in die dunkle Nacht hinausruft „ich bin eine kinderfressende Satansanbeterin“. Da wäre sie auf jeden Fall einmalig in die Geschichte eingegangen. Angesichts der Aktenlage können wir das nicht vollumfassend ausschließen. Wer von den sündigen Gerüchten unbeeindruckt ist … die Frau Maischberger von der ARD. Hier begrüßt man Frau Clinton noch immer als Fachexpertin für Demokratieschutz. Und wenn wir schon dabei sind. Bis zum heutigen Tage weiß niemand so recht, wer die Amtsgeschäfte der USA während der Amtszeit von Joe Biden geschmissen hat. Der lädierte Joe war es sicherlich nicht. Hier können wir den Namen „Hillary“ mit all ihren fabelhaften Kontakten und Netzwerken nicht gänzlich ausschließen. Sie scheint mir nicht nur eine gerissene, sondern eine sehr unterkühlte Frau zu sein. Die eigenen Enkelkinder ausgeschlossen. Denen darf natürlich kein Leid passieren. Nach aktuellem Stand in der Tendenz scheint es so, dass die 78 Jahre alte Hillary in der weiteren Zukunft jede Menge exklusive Gelegenheit bekommen wird, Zeit mit Satan in seinem Unterreich zu verbringen und schweißgebadet ums Höllenfeuer herum zu sitzen. Als Verkostung gibt es hier aber nur Wasser und geröstetes Knäckebrot und keine Pizza oder andere Fastfood-Spezialitäten.

 

Die Clintons sind nun fest dazu entschlossen, eine öffentliche Befragung zu durchlaufen, um ihr Verhältnis zum Dreamteam Epstein/Maxwell zu durchleuchten und ihre Unschuld zu bekunden. Man habe sinngemäß bei den gemeinsamen Ausflügen lediglich den guten Geschmack überstrapaziert. Außerdem haben ja alle mitgemacht. Da ist man natürlich nicht davon ausgegangen, dass das Universum irgendwann das Scheinwerferlicht anschmeißt. Surprise, surprise! Ich finde diese Courage ganz, ganz toll. Was öffentliche Befragung anbelangt, ist Blow-Job-Bill ja schon erprobt. Da wissen wir ja bereits, dass die Wahrheit und nichts als die Wahrheit gemurmelt und genuschelt wird, wenn’s gar nicht mehr anders geht. „Präsident Clinton, was genau hat ihre Praktikantin Monica Lewinsky unterm dem Tisch im Oval Office genau gemacht?“ An dieser Stelle errötet der Bill vor leichter Nervosität. „Sie hat den Radiergummi gesucht, ich schwöre und gelobe.“ Für die Familie Clinton sind öffentliche Befragungen ein sicheres Terrain.

 

So, noch ein Abstecher zur teuflischen Gefährtin Ghislaine Maxwell, die noch immer bei bester Gesundheit ist und einst in den „Mossad“ direkt hineingeboren wurde. Die Erziehung dieses ungehobelten und eiskalten Weibes scheint misslungen zu sein. Aber das liegt natürlich im Angesicht des Betrachters. Aber auch Frau Maxwell ist „ein Opfer“ – und zwar ihrer eigenen bedürftigen Emotionswelten. Ich vertraue da auf meine eigene Fachanalyse, die sich seit Jahrzehnten wahrheitsgetreu bewährt und nur selten mit der Realität hinter der Fassade aufeinanderprallt. Ghislane war dem ruchlosen Jeffrey heillos hörig und schwer verliebt. Wenn auch in der toxischen Gangart. Um als seine Gefährtin in ständiger und unmittelbarer Nähe sein zu dürfen, ohne Überdruss zu erzeugen, angezählt zu werden und Verlustängste managen zu müssen, hat sie sich mit vollem Elan seinen Begierden angeschlossen, und ihm die Opfer auf dem goldenen Tablett mit einer hübschen Schleife drapiert herangetragen. Stets danach lechzend seine Gunst, Aufmerksamkeit, Anerkennung und Zuwendung zu erhaschen. Verheerend, armselig, zerstörerisch.

 

Eine ebenbürtige seelische Abhängigkeit unterstelle ich Özlem Şahin. Auch sie hängt an den Lippen ihres Göttergatten. Der Uğur könnte auch den ganzen Tag Hundebabys von der Klippe stoßen, und sie würde ihm andächtig bewundernd den Rücken stärken. Tja, was will man machen. Apropos Uğur, der sich meiner Verehrung verlässlich sicher sein kann, so möchte ich ihn den Gefilden der Dunkelheit, wo auch er zuhause ist, nicht komplett unerwähnt lassen. Das würde allein sein Ego nicht dulden. Er muss stets mit den ganz Großen in einem Atemzug in Verbindung gebracht werden. Ob Epstein-Netzwerk oder Kooperationspartner WEF, das ist ja alles ein und der gleiche Filz, so verbindet sich der Uğur mit einem strahlenden Lächeln und souveräner Höflichkeit mit diesen Gestalten, denn sie sorgen für sein Business. Er sieht sie aber nicht als Partner in Crime bei sexuellen Ausschweifungen an. Nein, das ist dem Uğur viel zu primitiv, kompromittierend und riskant. Dafür ist Herr Şahin zu schlau. Er bringt sich in diesen Kreisen lediglich mit seinen Geschäftsmodellen als Servicepartner mit ein. Networking, Networking, Networking. Er möchte seine Finanzdepots gefüllt wissen und unvorstellbar reich sein. Und dann noch bitte ein paar Titelseiten, Preise und Denkmäler. Aber der Uğur und seine Frau sind ja so bescheidene und nette Leute. „Ja, mit Sicherheit.“ Sollte es schlüpfrige Aktivitäten der unappetitlichen Art auf einem der Anwesen der Şahins geben, dann diskret, bestens abgeriegelt und weit unter dem Radar. Hier ein kleiner Tipp meinerseits: Das Karma mistet früher oder später auch unter dem Radar aus, um Bestandsaufnahme zu machen.

 

Aber nicht alle Mitmenschen spucken verbal so ambitioniert gegen den Uğur wie meine ungespritzte Wenigkeit. Nein, nein, nehmen wir eine Frau Caren Miosga, eine der Chefetagen-Leuchten der ARD. Sie sieht im Ehepaar Şahin große Visionäre, die mit Fleiß, Genialität und medizinischem Fachwissen auf höchstem Niveau die Milliarden hochverdient herbei manövriert haben. „Ja.“ Auch die Süddeutsche Zeitung ist stets Feuer und Flamme für das forschende Duo, das aktuell alle Zelte vorausschauend abbricht. Jetzt wo langsam aber sicher der Sturm aufzieht und zunehmend mehr Mitmenschen begreifen, dass die ominöse Impf-Plörre doch nicht so gesundheitsfördernd und bedenkenlos war wie krampfhaft angepriesen. Ob Jack the Ripper oder Uğur Şahin ein attraktiveres Karma-Konto anführen kann, ist seitens des Karmas noch nicht final entschieden. Die hanebüchenen Beweise werden fortlaufend gesichtet.

 

Folgende gedanklich anregende Punkte möchte ich noch hinzukommend mit einbringen.

 

Punkt 1: Wir erinnern uns an den Film „Eyes Wide Shut“ mit Tom Cruise und Ex-Gattin Kidman. Ja, hier konnte man schon einen Grundeindruck davon ergattern, dass die schwerreichen Eliten und Mächtigen dieser Welt sich in ihrer freien Zeit nicht nur zum Golfen, Segeln oder Halma spielen treffen. Auf Dauer ist das zu öde. Und wofür hat man all die Macht und das Geld, um sich nicht ein aufregendes Parallel-Universum zu schaffen. Da kann man sich dann austoben wie die Hure von Babylon. Selbst in Sitcom-Reihen wie „Two and a half man“ wurde das Thema „Satanismus“ in Hollywood-Kreisen humoristisch aufbereitet. Nicht alles ist pures Gold am Strand von Malibu. Das Ausmaß des Abgrunds lässt dann aber doch erschaudern. Was hat Hollywood im Laufe der Jahrzehnte für wunderbare Geschichten auf die Leinwand gezaubert – pure Magie. Und dennoch ist es ein so übler, verruchter, schmieriger und dunkler Ort. Das Leben ist voller Widersprüche und Paradoxien. 

 

Punkt 2: Ist Mariah Carey ein Einzelkind? Nein, sie hatte eine Schwester namens Alison Carey. Manch einer wird sie aus den Medien kennen, allerdings weniger divenhaft und glamourös als Goldkelchen Mariah. Sie hat bis zu ihrem Tod im Jahr 2024 eine Straßenkarriere hingelegt und war eine aids-,  krebs- und alkoholkranke Crack-Hure. Zwei Leben, die unterschiedlicher hätten nicht verlaufen können. Während Mariah nach der Trennung der Eltern in jungen Jahren beim Vater aufwuchs, verblieb Alison bei der Mutter. Durch Interviews hat sie immer mal wieder etwas Geld herangeschafft. Sie behauptete unteranderem, dass ihre Mutter sie als junges Mädchen mit auf ein Schloss genommen hätte, wo sie im Rahmen satanistischer Rituale missbraucht wurde. Tja, jetzt stellen sich zwei Fragen: Wollte Alison nur in toxischer Form Aufmerksamkeit und Mitleid erregen und hat sich die Geschichte ausgedacht, oder von jemand anderem aufgeschnappt und als die ihrige ausgegeben. Oder hat eine komplett kaputte und gebrochene Frau die Wahrheit gesprochen, die niemand glauben oder ernst nehmen wollte, weil sie doch zu absurd ist. Sollte sie den Tatsachen entsprechen, so würden der unschöne Lebensverlauf und die Flucht in die Drogen in einem etwas anderen Licht erscheinen. Mariah und ihre Mutter ließen dies meines Wissens nach „unkommentiert“. Die werden wissen warum. Diese Kreise und Zirkel des Grauens mögen keine Plaudertaschen. Nichtsdestotrotz findet die Wahrheit immer gar immer ihren Weg – und zwar ohne vorab das Einverständnis von Menschen einzuholen. Manchmal dauert es 3 Stunden bis zur Wahrheitsstunde, manchmal 300 Jahre, oftmals ist es auch ein längerer und fortlaufender Prozess. Step by step, damit es für einige Mitmenschen verdaulicher ist. Nicht ein jeder ist hart im Nehmen und kann die geballte Ladung per Frontalpräsentation verkraften.

 

Punkt 3: Ich stöbere durch mein Gedächtnis und was finde ich da … einen Beitrag aus der fernen Vergangenheit. Es stand im Zusammenhang der Verbrechen des belgischen Entführers- und Sexualstraftäters Marc Dutroux. Ein Journalist benannte, dass er und mehrere Kollegen schon länger bezüglich pädophiler Sexpartys in hochrangigen Kreisen recherchierten. In diesem Atemzug wurde mitunter auch das belgische Königshaus erwähnt bzw. ins Ohr geflüstert. Sofern ich es noch richtig zusammen klamüsern kann, haben nicht alle Journalisten ihre Neugierde überlebt. Was die anderen dann nachvollziehbarer Weise dazu bewogen hat, ihre journalistischen Schnüffeleien einzustellen. Wer dem Tod entgegen blinzelt, muss neue Prioritäten setzen und harte Entscheidungen treffen.

 

Hier binde ich noch den Namen „Anneke Lucas“ mit ein. Eine belgische Frau, die im Zuge von Interviews erzählt, bereits als kleines Kind von ihrer eigenen Mutter an die höchsten globalen Kreise für Missbrauch, Vergewaltigungen und Folter vermietet worden zu sein. Sie hat das als „entbehrliches Kind“ aus dem Fußvolk nur aufgrund von schicksalhaften Fügungen überlebt. Und vermutlich, um uns eines Tages davon berichten zu können, dass die Welt leider noch schlechter ist, als wir angenommen haben. Und das wir von einer vielfach degenerierten und sogenannten Elite geführt, geleitet und dominiert werden, die ihre Privilegien sowie ihr Machtvolumen in grausamster und abscheulichster Weise missbrauchen. Wie bereits erwähnt, hat das Universum seine eigene Zeitrechnung und schaut bei all diesen Dingen oftmals über lange Zeit zu und lässt das Unrecht zunächst gewähren, bis es einschreitet und dem dunklen Treiben ein unerwartetes Ende setzt. Das ist immer mit harten und schmerzhaften Lern- und Reifeprozessen verbunden. Die Dunkelheit und das Böse richten jede Menge Unheil auf diesem Planeten seit jeher an, aber den Sieg trägt am Ende des Tages stets das Gute, Lichte und Reine davon. Ein schwacher Trost und dennoch eine friedenstiftende Gewissheit und Genugtuung, die dafür sorgt, dass wir Menschen den Glauben nicht vollkommen verlieren. Das Böse frisst sich selbst, während das Edle und Würdevolle uns Menschen dazu ermächtigt, über uns selbst hinauszuwachsen.

 

Menschen, die in ihren jeweiligen Lebensfeldern, Umgebungen und Wirkungskreisen in Eliten eingebunden sind, verfallen sehr oft dem Irrglauben unantastbar, unbezwingbar und undurchschaubar zu sein. Bis zu dem Zeitpunkt, wo der Sinkflug eingeläutet wird. Und das ist dann ein „bitterer“, aber verdienter Automatismus. Schauen wir uns zwei Exemplare der Nazi-Garde an. Göring hat sich in einer seiner Zelle inmitten der Nürnberger Prozesse vergiftet. Eichmann, der Inbegriff für die Banalität des Bösen, wurde aus seinem argentinischen Rattenloch überrumpelnd herausgezerrt und ist letztlich am Galgen in Israel verendet. Das hätten sich die Herrschaften in ihren glanzvollen und allmächtigen Hochzeiten sicherlich nicht vorstellen können, dass ihr Handeln ein solches Ende mit sich bringen würde. Das Tausendjährige Reich war ja eigentlich anders konzipiert. Oder schubsen wir die einstigen Stasi- und Verhör-Offiziere ins Rampenlicht. Die saßen dann irgendwann bei herabgelassenen Jalousien in ihren Wohnungen oder Häusern, während die Gattin aggressiv damit beschäftigt war, die lästigen Journalisten oder einstigen Opfer von Bautzen, Schönhausen etc. mit unerträglichen Rückfragen zu verscheuchen. Auch hier hat der Hochmut einen Verlauf genommen, der so nicht angedacht war. Das ist ein uraltes Lied, dass wir Menschen uns gerne mal überschätzen und größer sein wollen als der liebe Gott.

 

So oder so kommen wir jetzt in eine zeitgeschichtliche Phase, wo selbst der hartgesottenste Mitläufer und Propaganda-Streber an seine weltanschaulichen Grenzen geraten wird. In den Folgejahren wird jede Menge tiefdunkler Dreck und Abgrund aus den Ritzen des gesellschaftlichen Konstrukts herausbrechen. Nicht ein jeder wird das komplikationsfrei mental und gesundheitlich verkraften. Da dürften auf jeden Fall einige harte Kaliber an Offenbarungen dabei sein. P. Diddy, Jeffrey Epstein & WEF etc. sind mit hoher Wahrscheinlichkeit erst die Spitze des Eisberges. Hier wird noch viel gedeckeltes Unheil zum Vorschein kommen, um es in die Heilung zu bringen. Umso länger sich der gängige Normalo und Durchschnittsmitmensch an seinem bisherigen Weltbild festkrallt, umso kraftraubender und zermürbender werden die Wahrheitsfindung und Folgekonsequenzen sein. Besser man zieht die ganzen vielen giftigen Stacheln direkt aus dem Fleisch. Manch einer wird das Gleichgewicht, den Sinn und Kompass im Leben erst einmal verlieren und orientierungslos, ohnmächtig, wütend, ungläubig und verbittert durch die Gegend torkeln. Aber es wird auch menschliche Leuchttürme geben, die Halt und Neuausrichtung vermitteln. Die gibt es im Laufe der Weltgeschichte auch immer. Das Universum erfindet sich lediglich neu, da zu vieles verrottet und verfault ist. Das überholte Modell der Super-Eliten, Chef-Anführer, Herrschergestalten und eigenmächtigen Bestimmer in der bisherigen Missbrauchsform wird stetig zerbrechen und nicht mehr lebbar sein. Es wird durch neue Ideen, Daseinsformen und viel mehr Selbstbestimmung ersetzt werden. Das geschieht nicht von heute auf morgen, ist aber dennoch nicht aufzuhalten.

 

„Die Moral von der Geschicht“: Die Produktion von tiefdunklem Karma lohnt sich nicht.

 

Hate Aid – ein Hodenberg an Fragen:

Der fiese Donald T. hat einer NGO der guten Taten und den federführenden Zensur-Gouvernanten von Hate Aid Hausverbot erteilt, und sie nicht in den Vereinigten Staaten für freie Meinungsäußerungen einreisen lassen. Was für ein Jammer. Da war der Stasi-Nachwuchs aber mächtig erzürnt und on fire. Anna-Lena von Hodenberg. „Oh Leute, wenn Ihr meine bittersüßen Kommentierungen so heraufbeschwört, kann ich für nix garantieren.“ Der Name „von Hodenberg“ für eine Zensurmeisterin an der Spitze einer Moralinstitution erster Güte weckt mein näheres Interesse mit einem schelmischen Lächeln im Gesicht.

 

Wie vielen Mitmenschen bekannt ist, sagen Nachnamen gerne etwas über die Berufstätigkeit von Vorfahren und Ahnen aus. Herr Schmied hat früher die Pferde mit neuen Hufeisen versehen. Die Frau Müller hat das Mehl mit ihrem angetrauten Gemahl gemahlen. Und so geht das Schema weiter. In meiner Herkunftslinie ist u. a. der Nachname „Geiger“ zu finden. Und da die Geige mein liebstes Instrument ist, habe ich diese auch eine Zeitlang selbst versucht zu bezwingen. Und wenn mein Spiel zu dynamisch ausgefallen ist und zum unausweichlichen Reißen von Saiten geführt hat, ist Frau Geiger mit ihrer Geige in die hübsche Werkstatt für Streichinstrumente des Geigenbauers „Geiger“ marschiert. Ein charmantes Wortspiel wie ich finde, aber ich benenne die klangvollen Fakten. Und jetzt frage ich mich natürlich naseweis, welchem Beruf die Verwandten und Vorväter von Frau von Hodenberg ausgeübt haben könnten? Das muss erlaubt sein. War das eine Dynastie an Urologen? Das würde sich anbieten, da die heutigen Kontrollaktivitäten von Frau Hodenberg sehr an eine urologische Untersuchung erinnern. Oder hat es sich um schlüpfrige Varieté-Betreiber gehandelt, die für Hodenberge gesorgt haben … kicher, kicher?! Der Fantasie sind zensurlos keine Grenzen gesetzt.

 

Warum nur platt Denunzieren und existenziell Ruinieren? Da geht doch mehr. Das Einführen einer beherzten Steinigung oder das Revival von kuschlig warmen Hexenverbrennungen steht zur Diskussion. Ein Galgen ist schnell aufgebaut und eine Guillotine sorgt „zack“ dafür, dass ein Gegenüber für immer schweigt und keine unerwünschten Äußerungen mehr verbreiten kann, welche die Totenstarre der Ideologie nur stören. Der Pöbel hat eh keine Kohle mehr für abweichende Freizeitaktivitäten und Entertainment, dann holen wir halt das zurück.

 

Fazit: Niemand, absolut niemand dient globalen elitären Netzwerken der verdorbenen Art so verklärt, indoktriniert und manipuliert wie die woken Mainzelmännchen und NGOs in Feuereifer verheddert. Die woke Agenda wurde nicht kreiert, um das Gute in der Gesellschaft zu etablieren und die Welt zu einem besseren Ort zu machen. Nein, sie wurde ins Leben gerufen, gefördert und bejubelt, um Fremdbestimmung zu normalisieren, den Gleichschritt zu formieren, den Menschen auch biologisch umzugestalten inkl. mit eingeplanter Dezimierung, Verbrechen freie Fahrt zu bewerkstelligen und einer vergleichsweisen winzigen Gruppierung an einflussreichen Menschen angestrebte Allmacht und unermesslichen Reichtum zu generieren. Und diese unschönen Zielsetzungen lassen sich eben besser vermarkten und verdaulicher gestalten, wenn sie die Regenbogenfarben tragen und von glitzernder Vielfalt ummantelt sind. Wer das noch immer nicht erkennen kann und möchte, wird früher oder später selbst einen hohen Preis bezahlen, was bereits auf zahlreiche Menschen zutrifft, z. B. die plötzlich Verstorbenen mit kontinuierlich anhaltender Tendenz, die Turbokrebs-Patienten aller Altersklassen, die schwer impfgeschädigten Menschen, die keine Lobby haben, sowie die bankrotten Mittelständler aller Art. Das sind ein paar Beispiele von vielen. Die woke Ideologie ist ein Brandbeschleuniger, Dünger und Instrumentenkasten für all das. Es macht die Bürger mehr plemplem und gaga als alles andere. Und natürlich wird mit vollem Dampf gespalten und radikalisiert. Eine Gesellschaft, die zornesrot zerstritten ist, mit Gift und Galle denunziert und gegenseitig die Zähne fletscht, kann sich nicht gemeinsam gegen Unrecht und Manipulation erheben. Die kriegen vieles gar nicht mit, oder stolpern planlos durch die Gegend. All das ist keine Solidarität und Gemeinwohl, sondern Zersetzung, Verdummung, Ruin und volle Absicht. Und keiner unterbindet die wahre Vielfalt an Sichtweisen penibler als diejenigen, die den ganzen Tag von früh bis spät nach der „Vielfalt“ in greller Stimmlage kreischen.

 

„Meine Lieben, der Staat und finanzstarke Wohltäter aus dem Hintergrund sind für die vogelfrei etikettierten und betont unabhängigen NGOs das Brot und die Butter darauf. Und das merkt sich das Karma sehr genau. Das tut es ganz bestimmt.“

 

SEK-Teams in moralischer Not:

Atemlos stürmt das SEK-Team den Kindergarten einer hessischen Kleinstadt. Gefahr ist im Verzug. Die kleine Stefanie hat sanftmütig bei ihrer moralisch übermotivierten Kindergärtnerin nachgehakt, warum die Mohrenköpfe jetzt nur noch Schokokuss heißen dürfen. So viel aufkeimende Rebellion und forsche Eigenwilligkeit in der Kommunikation muss schon in jungen Jahren direkt im Keim erstickt werden. Andernfalls wächst die Steffi als angehende Querdenkerin und heimtückische Rassistin heran. Das kann keiner wollen. Das SEK wird sie auf dem Klettergerüst hinterrücks überrumpeln, um eine anschließende Gefährderansprache abzuhalten. Da zischt SEK-Beamter Hugo peinlich betreten seinem mit Schamesröte erfüllten Kollegen Tim ins Ohr „Mach Du sie dingfest“. Der erwidert sogleich „Nein, Du bist dran. Ich habe erst gestern Opa Gerhart in Ketten gelegt, nachdem er sich unangemessen zur Demokratiefreude in seinem Seniorenstift geäußert hat“. Währenddessen wachsen und gedeihen drum herum ungestört schwere Gewalt- und Sexualdelikte garniert durch ein paar Terroraktivitäten im etablierten Standardmodus. Das Karma und ich möchten den SEK-Beamten unser tiefstes Mitgefühl ausdrücken, wenn sie jeden Morgen aufs Neue voller Elan aus dem Bett kriechen, um ihrer sinnstiftenden Profession mit neuer Marschrichtung nachzugehen. Das hat ja schon ein bisschen etwas Demütigendes, wenn man Mitmenschen bezwingen muss, deren Gefährlichkeitsgrad noch unter dem eines Zwerghasens liegt. Zugegeben „Mohrenkopf“ ist nicht mein persönliches Lieblingswort, aber in einem cremig schokoladigen Kontext kann ich hier nur positive Assoziationen eruieren.

 

Sprach-Workshops für Jedermann:

Ja, dann bleiben wir doch gleich bei sensibel angestachelten Schlagworten. Der ÖRR sorgt ja unentwegt für seine willigen Glaubensschäfchen. Man hat sich ein unterbelichtetes Stammpublikum zusammengetrommelt, um die korrekte Wortwahl zu trainieren. Ein Chef-Sprachtrainer artikuliert auf offener Bühne für geistige Zwerge laut, deutlich und langsam das Wort „Paprikaschnitzel“, welches das hasserfüllte Wort „Zigeunerschnitzel“ von Doppelmoral geflutet ersetzen muss. Das Ganze wird dann mehrfach im solidarischen Papageiengesang wiederholt, bis es im Spatzenhirn sitzt. Getreu dem Motto: „Ihr dummen sturen Rassisten, so schwer ist es doch gar nicht“. Was für ein Heidenspaß für die gesamte grün-links versiffte Familie. Ja, die Wortwahl „versifft“ ist nicht so höflich. Ich belasse es dennoch. Im direkten Anschluss durfte ein jeder die Bundesflagge mit Wachs- oder Wasserfarben im Regenbogenmuster ausmalen. Als Give Away gab es dann noch on top eine Regenbogen-Armbinde mit persönlicher Signierung von Nancy Faeser, die als Gastrednerin leider verhindert war. Das Karma hat sich hier nicht mit eingeklinkt, da es vor Lachen einen heftigen Schluckauf bekommen hat. Das wird nicht weiter verfolgt.

 

Der abgewählte und verschmähte Viktor Orbán möchte dieses Sprachmodul nun auch gerne im schönen Ungarn als finale Amtshandlung etablieren – der Heimat der herrlichen, feurigen und unangepassten Paprika. Der war ganz begeistert vom verbalen Vorstoß des ÖRR. Ja, wenn das alles in dieser beeindruckenden Form fortschreitet, werde ich in der zweiten Lebenshälfte meine teils ungarischen Wurzeln, über die ich vorausschauend auch verfüge, mehr in den Vordergrund rücken müssen und dahingehend einen Sprachkurs belegen. Vielleicht findet sich eine hübsche Wohlfühloase im verträumten Budapest für mich. Beruflich könnte ich das Marketing der neuen ungarischen Regierung übernehmen, um eine gesunde Balance in vielen Facetten zu kreieren. Darüber hinaus könnte man auch in ernsthafter Form über die Lebensumstände von Sinti und Roma in (Süd-)osteuropa diskutieren. Insbesondere mit Blick auf die jungen Generationen. Da hätte diese Bevölkerungsgruppe sicherlich eine Prise mehr von.

 

Sonnenkönig Frank-Walter – der kleine Zornigel:

Ja, in der Kürze liegt die Würze. Beim Frank-Walter gibt es aus dem Freudenhaus der Demokratie nicht so viel Neues zu berichten. Das Karma-Konto pendelt sich tief in den roten Zahlen ein. In „Bellevue“ tobt weiterhin die Selbstanmaßung, Beweihräucherung, Dekadenz sowie die Verteufelung der Staatsfeinde, die derzeit so Pi mal Daumen bei 60% der Gesamtbevölkerung liegen. Tendenz steigend. Das weltbeste Deutschland aller Zeiten – ein Land voller Demokratiegefährder. Was für ein Fest. Die Tochter des Schlossherren studiert „Arabistik“ – spannend. Ja, der Papa finanziert nur einen Studiengang mit Zukunft.

 

Ich war etwas verwundert über die Neujahrsansprache von El Presidente Steinmeier. Eigentlich bin ich felsenfest davon ausgegangen, dass er frohen Mutes und voller staatsmännischer Zuversicht verkünden würde, dass er nun erkannt habe, der neue Messias zu sein. So um Weihnachten herum, ein christliches Fest, das in absehbarer Zukunft ein Auslaufmodell in diesem Land sein dürfte, hätte das ja thematisch gut gepasst. Da hat mich der Frank-Walter in meiner Vorhersehung aber hängen lassen. Das fand ich schon dreist, denn ich behalte gerne Recht. Frank-Walter mag den Kleinmut der hierarchisch untergeordneten Untertanen nicht. „Ah, ich verstehe. Ich hingegen finde den Hochmut Eurer Majestät nicht ganz so entzückend. Ich denke, da haben wir jetzt eine Pattsituation.“

 

Angela Merkel drängt nun wieder bescheiden gespielt aufs Parkett und man scherzt, dass „Mutti“ zukünftig gerne in Bellevue im Rahmen eines betreuten Seniorenwohnens residieren würde. Diesbezüglich hat sie sich fachlich mit Joe Biden ausgetauscht. Als ob der Frank-Walter jemals freiwillig abdanken würde. Da werden wir auf jeden Fall einen Hypnotiseur benötigen, um ihn aus den Schlosshallen zu lotsen.

 

Die Angela hat zwischenzeitlich einfach furchtbare Langeweile. Da müssen wir uns ehrlich machen. In Afrika hat sie für ihre außergewöhnlichen außenpolitischen Leistungen alle Ehrenpreise bereits abgestaubt. Auch der Nahe Osten kommt aus den Lobeshymnen kaum heraus. Eine Runde ausgiebiges Gähnen und Strecken. Nur die eigenen Leute sind etwas missmutig drauf. Die nährenden Gespräche mit Saskia Esken füllen auf Dauer wider Erwarten doch nicht aus – allen voran mit Blick auf noch funktionstüchtige Gehirnareale. Jeden Monat eine neue vor sich hin plätschernde Biografie an der Schreibmaschine zu verfassen, ist irgendwie langfristig ebenfalls öde. Heißer Sex mit Joachim reicht auch zweimal im Monat, damit er nicht sauer wird. (Kleines humoriges Wortspiel am Rande.) Regenbogenfahnen mit den eigenen Initialen zu besticken, ist keine 24/7-Angelegenheit.

 

Erzfeind Friedrich hingegen zu necken und mediale Öffentlichkeit zu generieren, macht da schon mehr Spaß. Und es kitzelt das eigene Ego so schön. Außerdem gab es wohl eine repräsentative Umfrage, dass ca. 25% der Menschen im Lande davon träumen, dass die Angela wieder den Thron besteigt. Zunächst bin ich fest davon ausgegangen, dass es sich um eine Nischen-Datenerhebung in Heimen für schwer demenzkranke Bürger handelt. Seit Einführung der Zauberimpfung haben ja auch die Demenzerkrankungen ein Allzeithoch – wie so viele schwere Krankheitsbereiche. Aber das ist ein Geheimnis. Ich erwähne es daher nur beiläufig. Da sind natürlich Bewohner zu finden, die alles bejahen, wenn man sie nur lange und eindringlich genug dazu befragt und zusätzlich an den Haaren zieht. Die geben dann auch irgendwann glaubhaft an, dass sie es reizend fänden, wenn Napoleon, Augusto Pinochet, Che Guevara, Saddam Hussein, Marilyn Monroe oder auch das sozialistisch gewiefte Luder Angela wieder auf der Bildfläche erscheinen würden. Helmut Kohls „Mädchen“ … nein, nein, eher „Erichs unscheinbare Geheimwaffe“.

 

Ob Frank-Walter oder Angela Merkel, wenn das Karma hier in absehbarer Zeit eine Sitzung mit Anwesenheitspflicht einberuft, wird das viel, viel Zeit beanspruchen und Endergebnisse mit sich bringen, die arm an Privilegien sein werden. Das als kleine Vorausschau meinerseits als Sondergesandte des Karmas.

 

Schwaben-Exportschlager Marc Friedrich:

Das Schwabenländle hat so viele Schönheiten und Schmackhaftes zu bieten. Wer einmal in seinem Leben saftige Käsespätzle mit gerösteten Zwiebeln im Original verzehrt hat, möchte nie wieder etwas anderes vorgesetzt bekommen. Haben geschmolzene (vegetarische) Maultaschen mit Kartoffelsalat einmal den Gaumen eines Glückspilzes erreicht, so wägt man sich im siebten Himmel. Ein waschechter fruchtiger Zwetschgendatschi mit Sahnehäubchen zaubert sekundenschnell alle Alltagssorgen hinfort und wird bevorzugt von Menschen vernascht, die keinem Knatsch aus dem Weg gehen, wenn es um’s Prinzip geht. „Da kannsch sicher sei.“ Man fährt mit einem Daimler vor und auch wieder zurück. Aber auch personell hat meine einstige Heimat, der ich entsprungen bin, ordentlich was zu bieten. Nein, nein, ich spreche selbstverständlich nicht von Saskia Esken. Da müsste ich ja unter harten Drogen vom Stuttgarter Bahnhofsviertel stehen, diese Lady als Highlight und Spezialität des Schwabenlandes anzupreisen. Jede Gegend hat auch ihre schambehafteten dunklen Flecken auf der weißen Weste. Den zensurwütigen Demokratie-Superstar (mit offenkundig neuer Stylingberatung) lassen wir unter den handgefertigten Holztisch aus dem Schwarzwald plumpsen.

 

Ich spreche von Finanz-Champion „Marc Friedrich“, der in den letzten Jahren als ehrenamtlichen Nebenjob die Nachrichtenberichterstattung für Mitmenschen übernommen hat, die sich außerhalb „der Matrix“ befinden und an Informationen forsch Interesse haben, die nicht frei erfunden sind und den bitteren Geschmack von ideologischer Propaganda in sich bergen. Wenn die Politiker, Kulturbeauftragten und Star-Wissenschaftler des Landes Kauderwelsch als Qualitätsware auftischen, hat der Marc mit schwäbischem Slang ein paar pikante Rückfragen, die er mit dem Charme eines Lausbuben vorträgt. Und schon haben wir eine eisig angespannte Atmosphäre. Dieser wilde Höllenhund – und das ist als anerkennendes Kompliment gedacht. Das hat sich der störrische Marc verdient. Denn er sammelt nicht nur wie verrückt Bitcoins, Edelmetalle, Rohstoffe und Millionenbeträge in seinen Anlagen und Depots, sondern auch sein Karma-Konto bewegt sich im sechsstelligen Bereich. Marc Friedrich von „Finance for Future“ betreibt rundum Vorsorge.

 

Den Finanzmarkt analysiert, durchleuchtet und mischt er minutiös auf. Die hauseigene Finanzberatung blüht. Bestseller befinden sich in stetiger Fließbandproduktion. Events für kritische Geister werden regelmäßig abgehalten. Themenbeiträge werden praktisch täglich auf hohem Niveau gewissenhaft für YouTube gefertigt. Die Werke seiner Gesprächsgäste werden eingehend studiert oder zumindest quer gelesen. Eine Vielzahl an Terminen wird am laufenden Band wahrgenommen. Ein dynamischer, gesunder, sportlich aktiver und bewusster Lifestyle findet fast beiläufig Anwendung. Weltweite Reisen werden unternommen um im exzessiv gefüllten Terminkalender untergebracht. Und die Familie wird auch noch zwischendurch liebevoll in die Arme geschlossen. Davon gehe ich jedenfalls aus. Angesichts einer solchen Produktivität und eines derart stramm getakteten Pensums von früh bis spät staune ich. Das muss ich sagen. Der gewitzte Marc zeigt auf, was schwäbischer Fleiß zu schaffen vermag.

 

Ich nehme an, dass Herr Friedrich eine radioaktive Spinne als Haustier hält, von der er sich dreimal wöchentlich beißen lässt. Mehr als 1,5 Stunden Nachtruhe scheint er gemäß innerer Uhr nicht zu benötigen. Alternativ könnte es sich bei ihm auch um einen Außerirdischen handeln, die bereits unter uns weilen. Wie auch immer so oder so, der Friedrich macht einen guten Job. Von nix kommt nix. Das hat der ausgeschlafene Mann verinnerlicht. Einen Handkuss sende ich an dieser Stelle noch auf die Schnelle an den hartnäckigen Journalisten Boris Reitschuster, der in der Pandemie ebenfalls einen Top-Job hingelegt hat. Der Mann, der in der Bundespressekonferenz solange legitim mit Rückfragen nachhakt, bis er Hausverbot bekommt und sein Bankkonto überraschend gekündigt wird, während die Karma-Pluspunkte parallel laufend ansteigen. Retour zu Speedy-Gonzales-Marc. Der unbequeme und erfolgreiche Querulant hat eine Vielzahl an sehr guten und mit Liebe zum Detail recherchierten Berichten in den letzten Jahren veröffentlicht, die mir Lebensfreude bereiten, aber keinesfalls dem verbissenen Märchenland-Staat am seidenen Faden sowie einigen narkotisierten Bandwürmern dieser Welt. Daher bin ich ihm zu persönlichem Dank verpflichtet und erwähne den Tausendsassa lobend mit süßen Zeilen.

 

Duracell-Häschen-Marc hat es sich hinzukommend zur Special Task gemacht, auch als bemühter Brückenbauer der gesellschaftlichen Spaltung zu fungieren. Er pocht darauf, mit jedem diskutieren und sprechen zu wollen und auch zu dürfen. Der tapfere Marc würde ohne mit der Wimper zu zucken über Stunden hinweg mit Lockenwickler-Bosetti von Angesicht zu Angesicht debattieren, bis kein Leben mehr in ihm ist. Da staunt selbst das Karma, das beim Namen „Bosetti“ in einem Migräne-Anfall versinkt und sich krankmeldet. Das haben das Karma und ich gemeinsam.

 

Somit parke ich hier ein weiteres Mal meine anhaltende Faszination bezüglich Sarah Bosetti mit ein, der ich regelrecht verfallen bin. Man könnte hier schon fast eine Special Edition der „Bittersüßen Zeilen“ verfassen. Die Sarah wurde in ihrer ambitiösen Kindergarten-Show erst neulich von ICE-Beamten aus dem Team Trump in der Gestalt von geladenen Comedians der woken Szene auf offener Bühne verschleppt. Da stockt einem der Atem sofort. Ja, das Publikum mit einem IQ unter 50 schlug vor Anspannung und zittriger Aufregung die Hände vor dem Mund zusammen. Die Augen sperrangelweit vor Entsetzen geöffnet. Die Sarah kämpfte wie ein Löwe auf der Bühne der Fremdscham bleiben zu dürfen. Wer jetzt die stille Hoffnung in sich trägt, dass Sarah gemeinsam mit ihrem Blinddarm nach Mexico abgeschoben wurde, muss ich leider enttäuschen. Auch ich war ganz aus dem Häuschen, denn von jetzt auf gleich war ich im Zuge meines guten Erinnerungsvermögens ruckartig in eine Zeit zurückversetzt, in der ich als Fünfjährige live dabei war, wie der Räuber die Gretel entführen wollte, während der Kasper für einen kleinen Moment nicht aufmerksam war. „Oh nein, Kasper, oh nein, der böse Räuber.“

 

Marc Friedrich möchte in allem extrem erfolgreich sein, was per se kein niederträchtiges Verbrechen darstellt. So ist er auch als Staatsfeind in der A-Liga angesiedelt. Man könnte sich nun berechtigterweise fragen, warum Kripo & SEK den Marc bisher ignorieren und Staat + Mainstream-Medien ihn bestmöglich als Rivale aussparen, anstatt sich um eine Rufmord-Hinrichtung zu bemühen. Das Ergebnis meines Rate- und Orakel-Spiels lautet wie folgt: Herr Friedrich hat einen gewissen Bekanntheitsgrad im Land und ist einigen Menschen auch noch aus früheren Zeiten geläufig, als man ihn noch in Fernsehstudios des ÖRR als Finanzexperten und Bestseller-Autor eingeladen hat. Greift man ihn zu heftig und harsch an, lenkt man das Interesse auf die Quatsch-Base und seine Beiträge, die eine Vielzahl an Menschen und Mitläufer-Schäfchen in eine hitzige Gemütslage bringen könnten, wenn der Groschen erst mal in verschiedenen Themenbereichen fällt. Der Marc hätte Potential, Unruhe ins Staatsgefüge und eine Lawine der Gegenwehr ins Rollen zu bringen. Wer will das in den Chefetagen der Politik und Medien – nur ganz Wenige. Zudem hat er eine Menge Auslandskontakte und mit absoluter Sicherheit Geld wie Heu in seinen internationalen Depots fruchtbar angelagert. Einen erstklassigen Rechtsbeistand kann der Marc bis zu seinem letzten Tag auf Erden aus der Portokasse heraus bezahlen. Solche Gegebenheiten muss man immer mitdenken, bevor man rechtswidrige und autokratische Aktivitäten startet. Wir sprechen hier nicht von einer Fleischereifachverkäuferin, die am hart verdienten Mindestlohn vorbeischrammt und sich im Freestyle eigenständig im Bedarfsfall vor Gericht verteidigen muss.

 

Von Bitcoin-Marc werden wir noch einiges hören und sehen. Da dürfen wir uns weiterhin überraschen lassen.

 

Deutschland versus Schweiz – ein Blick ins Alphabet:

Warum das Karma-Portfolio der Schweiz nicht perfekt, aber heller und strahlender aufgestellt ist als das des Nachbarstaates der BRD, lässt sich wunderbar anhand des Alphabets veranschaulichen.

 

Die Schweiz hat die Entscheidung getroffen, sich effektiv auf den Buchstaben „W“ zu konzentrieren.

 

Werte, Wohlstand, Weitsicht, Wirtschaft, Wandel, Weiterentwicklung, Wahrhaftigkeit, Wissen, Weihnachten, Wortschatz, Weisheit, Wertschätzung, Wahlfreiheit, Wärme, Werkzeug, Wagen, Witz, Wirt, Wanderstock, Wachsamkeit, Weltgewandtheit, Willenskraft.

 

Die BRD hingegen möchte sich ohne jegliche Flexibilität ganz und gar dem Buchstaben „V“ hingeben.

 

Verlust, Verfall, Verwahrlosung, Vergewaltigung, Verrottung, Vermögensauskunft, Vergessenheit, Vielfaltswahn, Versteigerung, Verrohung, Verdrehung, Verschleierung, Verharmlosung, Verleugnung, Vergeblichkeit, Versteck, Visum, Verkleinerung, Verfolgung, Verirrung und Versteuerung.

 

Beweisführung flächendeckend abgeschlossen. Keine weiteren Recherchen erforderlich.

 

Wagenknecht & Weigel – ein kombinierter Rettungsanker:

„Mund-zu-Mund-Beatmung, Herzmassage, Achtung Defibrillator.“ Ja, so in etwa fühlen sich im Moment der deutsche Staat und sein gesellschaftlicher Anhang in der breiten Fassung. Das sind raue Zeiten und ein Überleben ist derzeit ungewiss. Wir brauchen dringlich politische Kräfte, die die Erste-Hilfe-Maßnahmen aus dem FF heraus beherrschen und keine falsche Scheu an den Tag legen, die lebensrettenden Handgriffe zu vollziehen. Unsere derzeitigen politischen Akteure wirken aber vielmehr wie eine Mixtur aus Floristen, die den Grabschmuck hübsch herrichten, oder sich bereits als schamlose Totengräber erweisen.

 

Jetzt hat die ausgeschlafene Sahra Wagenknecht mühevoll eine passable Partei in den letzten Jahren aus dem Boden gestampft, aber die Wähler sind schon so verzagt und abgestumpft, dass sie ihr das Vertrauen nicht ernsthaft schenken möchten und ihre Stimme wie benommen noch immer an die grobmotorische Clowns-Truppe der Altparteien vergeben, die sich dann gewohnt unbeholfen zusammenraufen und weiter ruinös umher pfuschen. Schwierig. Die patente Sarah ist keine herzensgute Betschwester in glänzender Perfektion, aber ein klarer Geister mit hoher Allgemeinbildung. Sie verfügt über ein reichhaltiges politisches Wissen, eine Menge Lebenserfahrung, ein ausgewogenes Sozialgespür, einen realitätsorientierten Weitblick, eine geerdete Analysefähigkeit und eine flüssig funktionierende Rhetorik. Man kann sie schlichtweg als gestandene Frau bezeichnen, ohne Schamesröte entwickeln zu müssen oder maßlos zu übertreiben.

 

Frau Weidel entstammt gemäß des Informationspools aus dem World Wide Web der soliden Mittelschicht. Ob man diese als großbürgerlich und bestens situiert bezeichnen kann, lassen wir offenstehend. Der Papa war Wirtschaftsingenieur und Handelsvertreter und die Mama klassische Hausfrau. Es ist unterm Strich davon auszugehen, dass es sich um eine stockkonservative Ursprungsfamilie gehandelt hat, in welcher Bildung, Fleiß, Erfolg und Ansehen offenbar nicht als „nice to have“ gehandelt wurden, sondern als heilige Pflicht, klarer Anspruch und ein persönliches Muss. Der Klingelbeutel bei den obligatorischen Kirchenbesuchen wurde mit hoher Wahrscheinlichkeit artig gefüllt und die Höflichkeit gegenüber den Mitmenschen stets gewahrt. Die ein oder andere Spende für die armen Kinder in Afrika zu Weihnachten war vielleicht ebenfalls drin, aber das überschwängliche Samaritertum bis zur Selbstaufgabe dürfte dort nicht angesiedelt gewesen sein. Ich wäre aufrichtig überrascht gewesen, wenn meine Express-Recherchen zutrage gebracht hätten, dass Frau Weidel einer Familiendynastie an Sozialarbeitern mit pathologischem Helfersyndrom entsprungen und aus der Reihe getanzt ist. Aber man weiß ja nie. Schmunzel, schmunzel. Mein Tipp ins Blaue waren Juristen, Prokuristen, Notare, Volkswirte und dergleichen. Da lag ich gar nicht so verkehrt. Ihrer Traumfrau ist sie nach eigenen Angaben nach bereits in jungen Jahren begegnet, die gemäß meines Orakels in eine (wohlhabende) Schweizer Familie adoptiert wurde, und somit ihr Geburtsland Sri Lanka schicksalhaft verlassen hat.

 

Ob man Frau Weidels politischen und wirtschaftlichen Fachanalysen zustimmen möchte oder auch nicht, das bleibt jedem autonom überlassen. Ein Goldschatz in Vollzeit ist sie nicht, aber gebildet, was bei politischen Aktivitäten und einem hohen Maß an Verantwortung hilft. Denken wir nur an Traumtänzer-Baerbock, die im Legoland so viel besser aufgehoben wäre. Auch wenn es in der AFD ein paar waschechte Kotzbrocken gibt, so ist für mich nicht erkennbar, dass es sich bei der rechts-konservativen Alice um die tricky Wiedergeburt des Hakenkreuz-Erfinders handeln soll. Frau Weidel ist mit einer dunkelhäutigen Frau mit glänzend schwarzen Schneewittchen-Haaren und Migrationshintergrund verheiratet, mit der sie zwei Regenbogen-Glückskäfer großzieht. Da ist die arische Beweisführung also schon mal recht fadenscheinig positioniert. Und nebenbei ist sie aufgrund ihrer polarisierenden Sichtweisen auch angefeindetes und bedrohtes Hassobjekt seit geraumer Zeit. Und das trifft mitunter auch auf ihre kleine Familie zu, die sich weigert, sich dem blinden Mitläufertum resigniert zu unterwerfen, um Gefahrenlagen zu vermeiden. Das muss man auch erst einmal mental als Mensch aushalten. Da braucht es schon eine gefestigte Persönlichkeit und einen kerngesunden Rückhalt im privaten Umfeld.

 

Auch wenn ich es selbst nicht ausprobiert habe, tendiere ich geradezu massiv dazu, dass man mit Frau Weidel ein zivilisiertes, ruhiges und geordnetes Gespräch in der jeweiligen Sache führen kann, wenn beide Seiten sich darauf einigen, die grundlegende Etikette an Respekt und Höflichkeit zu wahren und dem Gegenüber auch mal ernsthalft zuzuhören. Kein Vorschlaghammer, keine Handgranaten und keine Kraftausdrücke, stattdessen der Austausch von Sichtweisen, Argumentationen und Vergleichen. Aber das ist ja heutzutage strengstens verboten, oder man muss sich sofort hysterisch die Ohren zu halten, wenn jemand eine abweichende Meinung darbietet, die keinen Regenbogenanstrich erhalten hat.

 

Ja, die AFD wird von vielen Bürgern zwischenzeitlich ironischer Weise als einzige „Alternative“ für dieses Land angesehen. Da war die Auswahl des Parteinamens ja recht vorausblickend in der Vergangenheit. Wenn ich an dieser Stelle die große Magierin, Zauberfee und Chef-Bestimmerin im Staate wäre, dann würde es wie folgt laufen: Die AFD würde das Ruder nicht alleine in die Hand bekommen. Ich würde die beiden Ladys Wagenknecht & Weidel mit substanziellem IQ-Gehalt dazu verdonnern, sich zum Wohle des gebeutelten Landes im Todeskampf zu vereinigen. Das Auffinden von Kompromissen und Arrangements in ihren Zielen und Vorstellungen wäre oberstes Gebot, damit eine klare Linie und tragfähige Symbiose rausgearbeitet werden kann. Die zwei könnten, wenn sie denn wollten, klug genug sein, ihr jeweiliges Ego etwas zu drosseln und das große Ganze im Blick zu haben. Ein Zusammenschluss der AFD mit der CDU kommentiere ich nur kurz & knapp mit „Würg“. Die Altparteien haben hinreichend bewiesen, dass sie ausgedient haben. Was der Weidel an sozialem Feingefühl, Vorstellungskraft und Erfahrungswerten fehlt, könnte die Wagenknecht abfangen. Und in Sachen Wirtschaft, Erfolg und finanzielle Potenz hat Perlenketten-Weidel die latent nach oben gerichtete Nase vorn und wird weltweit als Gesprächspartnerin in diesem Sektor vermutlich ein kleines bisschen favorisiert. Das hat sie ja auch von der Pike auf gelernt. Was aber nicht gleichbedeutend damit ist, dass man nichts mehr dazulernen oder überdenken kann. Da komme ich wieder mit esoterischen und universellen Aspekten um die Ecke, welche die Menschen jeglicher Couleur nicht unterschätzen sollten. Jedenfalls lassen sich hier ausreichend Schnittpunkte erschaffen, wenn der zielorientierte Wille vorhanden wäre. Beide sind nicht dumm im Kopf und könnten vielleicht noch das Unmögliche möglich machen und das Sinken der Titanic stoppen.

 

Würde ich die zwei Hübschen aus der Fassung und zur Weißglut bringen wollen, könnte ich dafür sorgen, dass sie sich auf mich als handfestes Feindbild für den Augenblick einigen. Diesbezüglich müsste ich mir nur ein Akronym auf die Zunge legen: BGE. Ja richtig, auch hier bin ich auf die grün-linke Community nicht gut zu sprechen, weil sie das wunderbare Bedingungslose Grundeinkommen für die Ideologie-Machenschaften zweckentfremdet haben. In deren Fingern wäre es ein Instrumentarium für Abhängigkeit, Fremdbestimmung und der teuflische Anreiz, die Menschen auf Linie zu bekommen. Das Wort „bedingungslos“ würde einfach dahinschwinden. Ich für meinen Teil bleibe bei meiner Vision, dass das BGE in einem rundum gesund aufgestellten und gut durch organisierten demokratischen Staat jede Menge Potential hätte, eine überwiegende Mehrheit an Bürgern mit all ihren Talenten, Ambitionen und Begabungen in Schwung zu bringen, was für das Land viele, viele Vorteile haben könnte. Kein Missbrauch auf Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite, sondern neue konstruktive Wege für alle Beteiligten abseits von Goldrausch und Faulheit. Ich habe da verschiedene Modelle im Köpfchen, die ich Wagenknecht & Weidel präsentieren und schmackhaft machen könnte, wenn sie ihre Lauscher ohne Widerwillen öffnen würden.

 

Aber ich befürchte Frau Wagenknecht würde umgehend ihr unvergleichliches Lachen der kultivierten Erheiterung aufsetzen und zum Argumentationsgegenschlag ausholen, ohne mich zu Ende sprechen zu lassen. Aber auch ich gehöre zu den Menschen, die anderen gerne mal dominant und feurig ins Wort fallen, wenn mir das Mitteilungsvolumen zu arg auf dem Herzen brennt. Und Frau Weidel würde wohl umgehend Riechsalz benötigen, oder aber mit sachlichem Ton benennen, dass sie noch anderweitige Verpflichtungen und Termine hat. Ein Fehler, wie ich meinen will, denn das BGE hat jede Menge Potential, wenn man es nur richtig mit Hirn & Herz anwendet.

 

Ana Lucia – ein Name wie ein warmer Sommerwind:

Ein noch weitgehend neuer aufgehender Stern am Comedy-Horizont. Ob Ana Lucia eine Berufsberatung bei der Bundesagentur für Arbeit beansprucht hat, weiß ich nicht. Jedenfalls hat sie eine maßgeschneiderte Richtung eingeschlagen, denn sie scheint mir eine recht lustige und talentierte junge Frau zu sein. Da sind schon ein paar erheiternde Späße mit passender Mimik mit dabei. Und ein hübscher Hingucker ist sie obendrauf. Das schadet im Leben selten. Ana Lucia mit Wurzeln in Peru stellt die trügerisch provokante Behauptung auf, dass sie sich als rassige Latina auf der Tanzfläche bewegt wie ein altersschwacher KI-Roboter. Ah, ich denke, das ist geflunkert. Sie hinterlässt auf der Bühne einen durchaus lebhaften und beweglichen Eindruck abseits eines Körperkaspers. Das südamerikanische Temperament ist in der Regel ähnlich wie ADHS, nur mit etwas mehr Exotik bestückt – und ohne Medikamentenbedarf. ADHS erweist sich als ein richtiger Karriere-Booster, wenn man es wohldosiert einsetzt, ohne komplett leerzulaufen.

 

Dann wäre da noch die intime Offenbarung, dass Ana Lucia bis zum 23. Lebensjahr als unberührte Jungfrau ihren Alltag gestemmt hat. Das haut mich jetzt nicht vom Schemel. Da klopfe ich eher anerkennend auf die Schulter. Alles im Leben hat seine Zeit und Reife. Man muss nicht zwingend schon mit 13 die Beine breit machen. Das ist kein Trend, der mir gefällt oder den ich für die menschliche Entwicklung als förderlich erachte. Von mir einmal „Daumen hoch“ – wählerische Selbstbeherrschung ist alles.

 

Zu guter Letzt hat Ana Lucia frei vom Herzen gesprochen, dass sie die Schule gefühlt wöchentlich wechseln musste, da sie für die Mobber dieser Welt ein gefundenes Fressen war. Ja, die engstirnigen und kleingeistigen Zimtzicken und Stinkstiefel dieser Welt mit einem Seelengemüt aus dem Discounter wittern es gerne mal, wenn jemand vielversprechendes Potential in sich trägt, das es niederzuringen gilt. „Wer selber nicht groß ist, muss eben andere kleinhalten, um groß zu erscheinen.“ Das war nie anders in der Welt. Ana Lucia hat sich bis auf die Comedy-Bühne wacker durchgekämpft. Auch wenn Mobber-Anführerin Kristina ihr unrechtmäßige Strafarbeiten auferlegt hat, die Ana Lucia lammfromm und ausreichend eingeschüchtert erledigt hat. „Ja, man lernt aus schmerzhaften Erfahrungen im Idealfall. Nicht alles machen, was mit strammem Tonfall angeordnet wird.“

 

Mich würde ja interessieren, in welchem beruflichen Bereich die als giftig verschriene Kristina heute mit ihrem bezaubernden Wesen wirkt. Narzisstisch geprägte Persönlichkeiten mit einem maroden Selbstwert bleiben in der Regel ihrer Linie treu und treiben dauerhaft ihr Unwesen. Da gibt es wenige erfolgreiche Persönlichkeitssanierungen zu verzeichnen. Das dauert aus esoterischer Perspektive in der Regel mehrere Lebenszeiten, bis sich die verbiesterte Seele dazu durchringt, einen erfreulicheren Kurs einzuschlagen. Mobbing erzeugt ein sattes Level an schlechtem Karma. Da braucht es ein paar knallharte Erfahrungswerte, um es zu überdenken. Spannend wäre es auch zu erfahren, ob Kristina weiß, dass sie heutzutage lobende Anerkennung im Rahmen von Ana Lucias One-Woman-Performance findet. Ja, Rache ist ein bittersüßes, leises und schleichendes Gift. Gezielt und berechtigt eingesetzt auch legitim und heilend.

 

Aber auch bei der sympathisch wirkenden Ana Lucia muss ich seufzend zu meinem großen Bedauern die bittersüßen Daumenschrauben der Kritik anwenden. In meinem Fall ist es kein zickiges Mobbing, sondern mehr ein wohlwollendes Spiegelhinhalten mit ein paar individuellen Empfehlungen versehen, die ich einfach wahnsinnig gerne und wie von alleine verteile. Das Talent und die ansprechende Optik von Ana Lucia sind auch jenseits meiner Person nicht unentdeckt geblieben. Da habe nicht nur ich ein scharfes Auge für. Und schon winkt der ÖRR mit der großen Bühne und den verführerischen Geldscheinen, die ein endloses Wohnen in WG-Zimmern beenden. „Ich verstehe, Ana Lucia, ich verstehe. Aber Geld ist nicht alles und die gewissenhafte Pflege des Seelenheils muss man auch im Blick behalten. Hätte es nicht auch eine Kooperation mit Servus TV sein können. Die ordne ich zwischenzeitlich den alternativen Medien zu, welche die Realität nicht vollständig mobben.“ Ana Lucia war bereits für die Stasi-Außenstelle „heute-show“, die ich in vergangenen Zeiten einmal so geliebt habe … lange ist es her, tätig. Da tun sich mit sofortiger Wirkung moralische und zwischenmenschliche Abgründe auf. Wenn man den lukrativen Deal mit dem Teufel einmal eingegangen ist, dann heißt es nicht mehr, dass man mit dem Zweiten besser sieht. Nein, da sieht man dann bald randvoll mit ideologischer Verblendung gar nichts mehr.

 

Hinzukommend blickt Ana Lucia in der Comedy-Szene zwischenzeitlich auch auf verwunderliche Vorbilder. Nehmen wir Engelke & Kebekus. Bauern-Schreck und Alpha-Schaffnerin „Engelke“ erblickt man nicht nur in der Deutschen Bahn, sondern allen voran auf glamourösen Galas, an malerischen Orten wie Cannes abseits von Mähdreschern auf Maisfeldern oder beim Vogue-Shooting mit imaginärem Greenwashing-Logo. Man kann ja nicht rund um die Uhr für’s Gutmenschentum schuften und die malochende Normal-Bevölkerung ermahnen, bescheidenere Mitmenschen zu sein. Ja, die beiden Front-Ladys des ÖRR bestrafen sich schon eigenständig mit ihrem Karma, indem sie zwischenzeitlich zu den Frauen karikaturenhaft mutiert sind, die sie in vergangenen Zeiten parodiert haben. Eine spannende Entwicklung.

 

„Nun, Ana Lucia, was machen wir? Ich weiß nicht, wie wir Dich aus dem übel miefenden Sumpf des ÖRR noch retten sollen? Ich behalte Deine Faxen zwischendurch weiterhin im Auge und schaue mal, wie Deine weitere Entwicklung ausfallen wird. Vielleicht kommst Du irgendwann auch von alleine auf den Trichter. Das soll es geben. Die kosmischen Konstellationen am Himmelszelt geben es auf jeden Fall her. “

 

MaiLab – eine lebende Großbaustelle des Karmas:

Also, wer meine „Bittersüßen Zeilen“ verfolgt, wird ein klares Bewusstsein in sich tragen, dass ich beim Thema „Karma“ an MaiLab nicht vorbeikomme. Die gute Mai Thi erinnert mich vom Grundnaturell her immer stark an Reese Whiterspoon im Film „Election“. Tja, sollte das ZDF diesen Streifen mal neu in deutscher Fassung verfilmen wollen, wäre MaiLab auf jeden Fall die erste Wahl. Sie bräuchte sich auch praktisch gar nicht zu verstellen und könnte ganz sie selbst sein – eine zickig überspannte und rechthaberische Sterber-Liesel on fire in eigener Erfolgsmission. Nun, da darf man mich jetzt nicht falsch verstehen. Ich bin die Letzte, die etwas gegen Strebertum und Ehrgeiz einzuwenden hat. Ich nähre mich mitunter selbst davon, das treibt uns Menschen auch sinnstiftend mit an. Aber die Dosis, Balance, Wertigkeit des Innenlebens sowie die jeweiligen Zielsetzungen sind hier ausschlaggebend bei der Bewertung und Differenzierung.

 

Ich sehe es schon förmlich kommen, wie das Karma eines Nachts etwas unterkühlt an MaiLabs Bettkante sitzt und sie anstupst, um mit MaiLab im Sinne eines Briefings ihre zukünftigen Lernmodule kurz durchzugehen. Aber eine MaiLab lässt sich das in all ihrem naturgegebenen Hochmut natürlich nicht gefallen und setzt sofort an, das Karma in die Grenzen zu weisen und ihre Sicht der Dinge altklug durch zu zetern. Bis zu dem heiklen Punkt, wo sich das Karma dann abrupt gezwungen sieht, MaiLab eines Besseren zu belehren. Und ihr riesiges Gestüt an hohen Rössern niederzureißen. Ja, da schaut Frau Nguyen-Kim ganz betreten drein.

 

MaiLab gehört ja zu den geistigen Größen, die einem IT-Bill begeistert und anbiedernd jederzeit die Hand stundenlang schütteln würden, wenn er mal wieder bei der Bild Zeitung, der Tagesschau oder dem Spiegel vorbeischaut, um ein paar Investitionen vorbeizubringen. „Oh, MaiLab im Zuge meiner Fürsorge für Dich rate ich Dir, medizinische Handschuhe überzustülpen anstelle des obligatorischen Mundschutzes. Ich weiß auch nicht, ob die Zauberimpfung sämtliche Geschlechtskrankheiten abdeckt. Wie die Epstein-Files offenlegen, treibt es der IT-Bill in seiner Freizeit recht bunt unter der Gürtellinie, sodass ich ihn nun schweren Herzens in ‚Bazillen-Bill‘ umtaufen muss.“ Der Bill mischt der arglosen Melinda einfach Antibiotika unters Müsli, damit die nach Hause gebrachten Geschlechtskrankheiten im Idealfall unterm Deckel bleiben? Zum Valentinstag wünscht man sich schon etwas anderes. Dieses tricky Unterfangen hat ja jetzt leider langfristig dank des bienenfleißigen Karmas nicht so reibungslos geklappt. MaiLab wird sicherlich anhand ihres unerschöpflichen Bildungsreichtums zudem wissen, dass man Antibiotika und Milchprodukte besser nicht mischen sollte.  Also, da bitte unbedingt Obacht geben, wenn man mit dem milliardenschweren Bill schmusen möchte. Und im Anschluss immer gründlich die Hände waschen.

 

Die woke Allzweckwaffe Hazel Brugger:

Ja, ich sehe die vollkommen aufgewühlten Krokodilstränen bereits fließen, wenn das Karma eines Morgens am heimischen Küchentisch von Frau Brugger verweilt, um mit ihr über ihre leicht entartete Cancel-Leidenschaft, geifernde Moralwertungen und das schwerverliebte Selbstbildnis inkl. Depressionsschüben im Detail zu plaudern und einen harten Workshop in Sachen „Demut“ zu verordnen. Das Karma lässt sich halt einfach nicht hinfort spritzen. Apropos Hazlel Brugger und Katastrophen Karl sind ja ganz eng miteinander. Quasi Schwestern & Brüder im seichten Geiste. Da frage ich mich rückwirkend, ob es da auch ein zärtliches Weihnachtsgeschenk gab. Feines Spritzgebäck hätte sich vielleicht angeboten. Mir ist natürlich bewusst, dass heute-show Starlet Hazel für Astrologie, Esoterik, Spirituelles und Intellektuelles im Allgemeinen nicht viel übrig hat und all das belächelt, umso spannender dürfte sich das Erfahrungsspektrum erneuern, sobald das Karma in Erscheinung getreten ist, das mit ganz unterschiedlichen Stilmitteln arbeitet. Vom herben Schicksalsschlag über heftigen Blamagen bis hin zu Gefängnisaufenthalten ist alles drin. „Schon an dieser Stelle, Hazel, viel Freude, denn die hast Du Dir leider schon jetzt wahrheitsgemäß verdient. Wir Menschen lernen, lernen, lernen und lernen von Lebenszeit zu Lebenszeit dazu, bis wir ‚verstehen‘.“

 

Erster Weichspülgang  – Hotel Matze & Felix Lobrecht:

Matthias Hielscher ist ein angesagter und gut etablierter Interview-Podcaster, der sein Format auf den netten Namen „Hotel Matze“ getauft hat. Und hier baue ich auch schon meine erste geringfügige Kritik mit ein. Das ist ein sehr exklusives Hotel, bei dem nicht ein jeder Einlass bekommt. Herr Hielscher hat den Schwerpunkt bezüglich seiner Plaudergäste im grün-linken Sektor verankert. Damit es aber nicht ganz eintönig und fad wird, werden auch Menschen zwischendurch eingeladen, die zwar in der goldenen Mitte unterwegs sind, aber nicht großartig und unangenehm aufmucken, oder aber in politischen Ämtern fest im Sattel sitzen und als oppositionelle Vielfalt geduldet werden, damit es möglichst vor der Fassade glaubwürdig bleibt. Kritische Denker, Aktivisten und Akteure aus dem richtig fettigen Bereich würden nämlich ganz schnell Stammgäste wie eine Rauten-Angela, Sophie Passmann – die neue Alice Schwarzer der woken Szene, Propaganda-Clown Fabian Köster und Co. irritiert vertreiben. Die würden direkt auschecken und mit bockig verkniffenem Blick anderweitig buchen oder langfristig verhindert sein. Das wollen wir natürlich nicht. Die Staatsfeinde und Verschwörungstheoretiker muss Ben Berndt von „ungeskriptet“ fleißig alleine abarbeiten. Der scheint querbeet einzuladen und niemanden von der Karte zu streichen.

 

Nichtsdestotrotz hinterlässt Hotelier Matze einen recht verträglichen, ausgeglichenen und friedfertigen Eindruck. Herr Hielscher versprüht von Haus aus den Charme eines Pfadfinderführers, der an lauen Sommerabenden mit der Gitarre in den Händen am knisternden Lagerfeuer sitzt und verträumt „Dust in the Wind“ aufklingen lässt. Da kann man ja grundsätzlich nicht meckern. Wobei die ganz sanftmütigen Mitmenschen auch mächtig austicken können, wenn ihnen etwas ernsthaft gegen den Strich geht. Das ist dann wie ein Vulkan, der plötzlich ausbricht und sich vollständig entlädt. Dann besser in Deckung gehen. Da lernt man ganz andere Seiten von einer lebenden Friedenstaube kennen. Die Gäste von Matze schnattern wie von alleine mit ihm, wenn er mit seiner sanften Stimme höfliche und verhalten tiefgründige Fragen stellt, aber peinlichst genau darauf achtet, keine Thematiken anzuschneiden, die dem Gegenüber unangenehm sein könnten, oder im Vorfeld als No-Go abgesprochen wurden. Das würdigen die Gesprächsteilnehmer natürlich und folgen den Einladungen von Herrn Hielscher in Scharen und super gerne.

 

Das Karma wird bei Matze Hielscher nicht hektisch. Es heißt zwar nicht gut, dass der treuherzige Herr Hielscher bei den vielen klaffenden Wunden in der Gesellschaft nicht wirklich hinschauen möchte und mitunter die Menschen herzlichst begrüßt, die dazu beitragen, autoritäre Verhältnisse geschmeidig zu etablieren oder zumindest artig mitzutragen, aber ein böser Mensch ist er eben nicht. Vielleicht ein unwissender und zu naiver, aber kein Bösewicht oder ein richtig gemeines Furunkel in Menschenform. Die Gegenstimmen werden mit einem milden Lächeln ausgespart, weil man ja nicht jeden einladen kann (und will). Aber gut, Matze hat in seinem Hotel Hausrecht. Das Karma sieht ihn nicht als Härtefall an.

 

Eine der favorisierten Stammgäste ist Quotenbringer und Eveybody‘s Darling „Felix Lobrecht“, der zwar polarisiert, aber auf einem Niveau, dass ihn halt doch fast ein jeder gut leiden mag, was ihm abseits der Pinocchionase auch brisant wichtig ist.

 

Auch wenn ich selbst einen gewissen Hang zur Langatmigkeit und Ausführlichkeit besitze, wie allein dieser Blogartikel astrein beweist, habe ich nicht die Hingabe und Muße über Stunden hinweg den endlos langen Podcast-Formaten zu lauschen. Sorry, muss ich eingestehen. Ich schippere und zappe da so intuitiv hinein. Und da kann man sagen, was man will, dafür habe ich ein Händchen. Bei Hipster und Gutmensch Lobrecht habe ich gleich wieder einen Volltreffer gelandet, der mein Blut für einen Moment in Wallung bringt. Der bildungsfreudige und migrationswütige Felix findet die gesamten Verhältnisse in der Schweiz ja so viel besser als in Deutschland. Applaus und bravo. Aber sehr viel weiter können die Gedankengänge leider nicht vernetzt werden, ohne desaströs mit dem Altar der geliebten links-grünen Ideologien eine unsanfte Kollision zu erleiden.

 

Aber wozu gibt es mich, ich grätsche direkt ohne falsche Scheu rein, auch wenn ich keine Handpuppen griffbereit habe, um das liebevoll abzubilden, warum Deindustrialisierung, unkontrollierte Massenmigration, Verbotswahn, Stellenabbau, Islamisierung, Steuerwahnsinn, Gewaltexzesse, ein kollabierendes Sozialwesen und autoritär dargebotene Ideologien sowie die stetige Abschaffung der Meinungsfreiheit leider nicht zu den prächtigen und blitzsauberen Verhältnissen der beschaulichen Schweiz führen. Es sei denn, wir nehmen einen magischen Zauberstab in die Griffel, der alles in Wohlgefallen auflöst. Lobrecht & Co. haben da aber noch eine Alternative im Marken-Ärmel, indem wir „blindlinks“ den wohlhabenden Menschen den Großteil ihres Vermögens im Namen des woken Allgemeinwohls entreißen, ohne zu berücksichtigen, wie sie ihre Goldtaler einst verdient und versteuert haben und bevorzugt einsetzen würden. Keine Macht der Differenzierung, Fairness und Selbstbestimmung ist das oberste Gebot. Aber gut, Leute, ich möchte hier nicht nur als widerborstige Meckertante agieren und meinen guten Willen tatkräftig unter Beweis stellen. Doch, doch, das möchte ich gerne. Ich komme meinen persönlichen Freunden aus dem geerdeten Hipster-Universum mit einem sanften Lächeln auf den Lippen entgegen. Der Plan der vorbildlichen Einigung sieht wie folgt aus:

 

Am nächsten Mittwochabend gegen 19:00 Uhr komme ich „Ding Dong“ bei Herrn Lobrecht persönlich in Kreuzberg in der schmucken Dachgeschosswohnung vorbei. Zunächst einmal werde ich gemeinsam und solidarisch das riesige Ankleidezimmer randvoll mit Marken- und Luxus-Klamotten mit Felix sichten, denn das braucht er ja im Leben nicht alles. Ich habe bereits einen guten Deal mit einem gehobenen Second-Hand-Laden in Berlin-Mitte ausgehandelt. Das ist schon in trockenen Tüchern. Ja, und den ganzen technischen Schnickschnack für den angehend angesagten Techno-DJ „Azzle 447“ müssen wir auch ein bisschen und bescheidener zusammenschrumpfen. An dieser Stelle weint der empfindsame Felix jetzt, aber da muss er auch mal tapfer sein. Was die Autoschlüssel für den Monster-Truck-Maybach im Junkie-Hof anbelangt, muss ich leider zunächst Taek Wan Do samt lautstarker Kampfrufe anwenden und mit Felix auf dem Boden ringen, bis ich ihm die Schlüssel letztlich entreißen kann. Aber geschafft, auch ich bin ehrgeizig. Aus purer Gehässigkeit für mangelnde Kooperation vom Lobrecht leere ich fünf Kilogramm Tabak noch in die Toilettenschüssel und spüle runter, bevor ich das Luxus-Loft im siegreichen John-Wayne-Schritt verlasse.

 

Ich bugsiere den Daimler Benz, der in seiner getunten Optik an einen pompösen Leichenwagen in der Neuköllner Fassung erinnert, auf direkten Umweg zur Luxus-Mansion von „Bro Klaas“. Zunächst brause ich noch eine Runde durch die adretten Blocks von Neukölln und gönne mir ein paar aggressive Straßenrennen mit den Handlangern der Clan-Bosse, die ich allesamt für mich entscheide. Im Gegensatz zu Lobrecht komme ich ja problemlos ans Gaspedal ran, da ich drei Zentimeter größer bin. Die Bremsbelege sind jetzt allerdings etwas abgenutzt. Aber wie es der Zufall will, finde ich unter den Clan-Buddys neue Businesspartner, die bereit sind, die protzige Angeber-Karre in ihre Einzelteile zerlegt in Polen gewinnbringend zu verschachern. Gegen Servicegebühr, versteht sich. Deal abgeschlossen. Was die arabischen Clans und auch die Tschetschenen hingegen mit einem abfälligen, aber herzlichen Lachen ablehnen, ist das goldene und handschriftliche Zertifikat von Luisa Neubauer, welches sich im Handschuhfach befindet. Die Sondergenehmigung ist für Familie Lobrecht und die Jungs von „Fleischwolf“ ausgestellt. Darin wird bestätigt, dass die Limousinen gar nicht fett genug sein können und die coolen Hipster damit durch die gesamte Republik cruisen dürfen, wann immer sie wollen. Wer die richtige Attitüde vertritt und super angesagt ist, darf alles. Das Fahrverbot gilt nur für die Renate im gebrauchten Renault, die zu ihrer Arbeit als Friseurin im Nachbarort fahren möchte. Die kann auch den Bummel-Bus nehmen. Ich fahre dieses Schrott-Zertifikat noch kurz zum Altpapier und putze mir damit zuvor die Nase.

 

Aber gute Neuigkeiten, ab jetzt wird der Felix in der weiteren Zukunft mit der Reichinnek, Heidi im Audi A8 eine umweltbewusste Fahrgemeinschaft bilden. Da muss man sich halt terminlich ein bisschen abstimmen. Mir ist bewusst, dass das eine enge Sache wird, da ja auch das riesige Ego von der bescheidenen Heidi mitfährt, aber Gott sei Dank nimmt der Lobrecht nicht so viel Platz weg und ist im Gegensatz zur Heidi gertenschlank trainiert. Das kriegen wir hin.

 

So, mit Vollbremsung halte ich vor dem Anwesen von Heufer-Umlauf an. Es wird gemunkelt, der Klaas hätte sich auf die Schnelle noch eine zweite Sicherheitstür aus Titan wie der Lobrecht einbauen lassen, nachdem er gewarnt wurde, dass ich einen Überraschungsbesuch plane. Ach je, als ob mich das abhalten würde. „Rammbock und Schweißmaschine“ habe ich natürlich in der Birkin Bag vom Lobrecht mit dabei. „Oh je, eine Hausdurchsuchung?“ „Aber nein, wir sprechen doch vom Klaas, da schickt der Staat bestenfalls für seine außerordentlichen Verdienste ein singendes Telegramm vorbei.“ Ich hingegen muss die große Pforte etwas rabiat öffnen. Oh, ich habe viel zu tun. Ich sehe schon. Als erstes werden die ganzen vielen Luxus-Möbel eingeladen. Vor der Türe ist zwischenzeitlich ein Schwertransporter mit dem Schriftzug „Sell Out – Teilen macht Spaß“ vorgefahren. Die senegalesischen Möbelpacker, die ich engagiert habe, packen gerade alles ein. Fleißig sind die Jungs. Der Sprachkurs war ein voller Erfolg. Meinen Anweisungen werden mustergültig verstanden. Ich selbst schleppe das ganze viele Meisner-Porzellan vor die Türe, da habe ich bereits einen zahlungsfreudigen Liebhaber an der Hand, der das abnehmen wird. Der Kühlschrank mit den Delikatessen und Bio Bowls wird auch zügig gelehrt. Da nasche ich direkt etwas und kippe ein Gläschen Champagner zur Feier des Tages herunter. Die Kinderzimmer spare ich aus, ich will ja nicht so sein. Aber die Vitrinen mit den ganzen Fernsehpreisen für die richtige Gesinnung werden ebenfalls konfisziert. Ich habe bereits ein ebay-Konto angelegt und bin bezüglich einer Vermarktung zuversichtlich. Die Versteigerung des Edelmetalls beginnt in Kürze. Gattin Doris hat sich schluchzend in der 50 m² großen Speisekammer eingeschlossen, nachdem ihre 200.000 Schuhe und Taschen das Haus ohne sie verlassen haben. Der Klaas sitzt ganz betreten auf seiner Terrasse. Er will dem Unrecht nicht beiwohnen. Naja, ist er halt ein bisschen beleidigt. Aber die Solidarität fordert den kapitalistischen Tribut nun mal.

 

Am Ende der Woche sind alle Einnahmen zusammengetragen, und ich bin sehr zufrieden mit dem Endergebnis. Da ist eine schöne Summe zusammengekommen. Weder Heufer-Umlauf noch Lobrecht haben bei der Spendenzuweisung ein Mitspracherecht, das entscheide ich demokratisch alleine. Aber ich habe eine hervorragende Wahl im Sinne aller getroffen. 60% werde ich im Rahmen einer feierlichen Zeremonie ohne Produkte der bösen Landwirte auf dem Buffettisch an Teilzeit-Schaffnerin Anke Engelke überreichen, damit sie für die spärlichen Fahrgäste in den Plunder- und Ramsch-Zügen der DB mit hochwertigen Schutzmasken aus dem fernen China versorgt werden können. Sie sind definitiv nicht atmungsaktiv und lassen keine Keime oder sonst was durch. Den Mega-Deal habe ich mit einem Zwischenhändler namens „Jens“ an Land gezogen. Der schien mir total vertrauenswürdig zu sein. Die restlichen Almosen fliege ich selbstständig in einem neuen Düsen-Jet von Elon Musk, den er mit netterweise geliehen hat, nachdem ich geflunkert habe, mit ihm ein neues Super-Baby zu zeugen. Da werde ich halt einfach im Nachgang vertragsbrüchig. Mein Flug führt mich direkt nach Papua-Neuguinea. Dort treffe ich mich mit einem politischen Berater namens Don Pablo in einer fern entlegenen Kneipe am Rande des Dschungels. Ein netter Mensch. Er wird das Geld für gendersensible Sprachtrainings für Papageien vor Ort verwenden, damit sich die verarmten Bürger und Wähler im fernen Deutschland für einen Augenblick „gut fühlen“ können. Da hat sich die weite Reise aber wirklich gelohnt. Auch die Papageien in Papua-Neuguinea. haben ein Recht auf eine korrekte Ansprache. Man darf im Leben nicht immer nur an sich selbst denken. Das Projekt „neue Steuereinnahmen“ war für mich eine große Bereicherung und ein voller Erfolg für die Menschheitsfamilie.

 

Der Felix Manuel Lobrecht hat ja den großen Vorzug in seinem Leben, dass er so eine ausgefuchste Mischung aus schnuckligem Hundewelpe und sexy Boy darstellt. Man will ja eigentlich nicht mit ihm motzen. Wer möchte schon so eine kleine Fellnase ausschimpfen, die gerade wieder mit seinen Kulleraugen auf den Teppich geschifft hat und gelobt werden möchte. Das macht man ja nicht gerne, aber einer muss es tun, damit sich der niedliche Wauwau irgendwann auch mal ein bisschen nach vorne hin entwickelt und stubenrein wird.

 

Der schicksalhaft gebeutelte Papa Lobrecht, der auf den flippigen Name „Franky“ hört, hat bei seinem Nachwuchs schon eine Menge richtig gemacht. Aber Hand auf’s Herz, auf der Etage der Lobrechts in Gropiusstadt kann es so schlimm nicht gewesen sein, sonst wären die Sprösslinge schlimmer geraten und zeitgleich etwas realitätserfahrener. Sie hängen jedenfalls nicht den ganzen Tag antriebslos auf dem verratzten Sofa ab, um zu saufen, zu kiffen, zu pöbeln und ihr Sperma im ganzen Viertel fruchtbar ohne Zahlung von Alimenten zu verbreiten, sondern haben ein paar weitere ambitionierte Ziele im Leben entwickelt. Dafür einmal ein anerkennendes Schulterklopfen. Zudem wurde im Hause Lobrecht das Talent gleichberechtigt und breitflächig vererbt. Auch Bruder Julian muss sich mit seinen Talenten, Künsten sowie der Optik nicht im Keller verstecken und kann sein eigenes Ding entwickeln. Und hier folgt ein Kompliment, um die Stimmung etwas aufzuhellen. Der erinnert mich in seiner Körperlichkeit, Gestik und seinem Wesen ein bisschen an den umwerfenden „Ben Stiller“. Und wenn das mal keine Ehrung ist, weiß ich auch nicht. Ich kann auch verträglich oder gar charmant sein, wenn ich will. Wenn da bloß nicht der familiäre Hang zum Mitläufertum wäre. Aber Perfektion erreicht man halt im Leben selten.

 

Zweiter Weichspülgang – Anne Will & Felix Lobrecht:

Die willige Anne aus der ARD hat ihren politischen Stuhlkreis in ein Vier-Augen-Gespräch in Form eines Podcasts umgewandelt, wo sie nun sämtliche Größen der grün-linken Szene vorlädt, um eine Heidschi-Bumbeidschi-Stimmung auf höchstem intellektuellen Niveau herbei zu säuseln. So auch mit einem ihrer Lieblingsgäste namens Lobrecht, der verhinderte „Popeye“ aus Neukölln. Man pudert sich gegenseitig anschmiegsam das Ego. Man hätte fast Lust, das Licht zu dämpfen, damit die zwei Hübschen ein bisschen kuscheln können. In mir hingegen steigt das Gefühl auf, ein Anti-Aggressionstraining zu benötigen. Daher dosiere ich den Dialog auf ein Mindestmaß und springe nur in einzelne Passagen hinein. Alles andere wäre für mein Gemüt nicht vertretbar, das auch hitzig ausfallen kann. Man bespricht so dringlich Themen wie z. B. wie viele Live-Shows Felix Tausendsassa über den Daumen gepeilt spielt, und welche exklusiven Live-Auftritte die Anne bestreitet. Da befindet man sich bereits im Adrenalin-Rausch.

 

Mit der Intellektuellen-Anne hat mich ja bis vor einigen Jahren ein neutrales bis leidenschaftsloses Verhältnis verbunden, bis ich mir ihre menschliche Performance so gar nicht mehr überzeugt hat. Auf affektiertes und arrogantes Besserwissergehabe reagiere ich eher selten mit warmen Worten und einem anerkennenden Augenaufschlag. Die Anne hat ja nun nachweislich fast die gesamte Pandemie auf dem zitterigen Schoß von Professor Dr. Lauterbach verbracht, wo sie sich offensichtlich pudelwohl und geistig auf Augenhöhe bestens aufgehoben gefühlt hat. Ja, das ist Geschmackssache. Und schon bekomme ich einen fiesen Ausschlag. Annes Stuhlkreis war schon zum damaligen Zeitpunkt sehr vornehm formiert. Freche Mitbürger mit der falschen Grundeinstellung waren dort selten bis gar nicht aufzufinden. Und manche mediale Persönlichkeiten wurden auch direkt der Security gemeldet, um sicherzustellen, dass die sich nicht hereinschleichen. Querdenker-Ikone Guérot stand direkt überall auf der schwarzen Liste mit einem abfälligen Lächeln versehen. Wer sich nicht zu benehmen weiß, muss draußen bleiben. Na gut, müssen wir so nehmen, aber bittersüß kommentieren dürfen wir’s schon.

 

Grundsätzlich würde ich Podcasterin Anne gerne ein paar erfrischende Themen für ihre Interview-Ambitionen vorschlagen. Was würde mir da denn vorschweben? Man könnte z. B. einer der Querdenker-Familien einladen, die lustige Hausbesuche bekommen haben. Medizinisches Fachpersonal, welches privat SMSen versendet hat, wie verheerend die Situation seit Einführung der Zauberimpfung in den Notaufnahmen und bei den Noteinsätzen ist. Oder schräge Bestatter, die über ihre sonderbaren Beobachtungen Auskunft erteilen. Oh ha, da möchte wohl jemand direkt ins Gefängnis. Aber zunächst stürmt erst einmal zu früher Morgenstunde eine ganze Armee in die Wohnung zwecks Gesprächsbedarf und Sichtung des Mobiliars. Und bei solch einem Geschehen kann es im impulsivsten Fall auch mal vorkommen, dass der Familien-Hund einfach vor aller Augen spontan abgeknallt wird. Was für ein Malheur. Naja, da ist die Stimmung in der Bude dann erst einmal ein bisschen verhalten, bevor die Augen wund geheult sind. Mich würde ja interessieren, ob diese Menschen sich wieder in den überfüllten Tierheimen einen neuen Hund zugelegt haben, oder lohnt sich das im autoritären StartUp Deutschland gar nicht mehr. So was in dieser Gesprächsart fände ich mal pfiffig.

 

Nein, nein, die Gutmenschen-Anne schüttelt verschreckt ihren hoch erhobenen Kopf, so was kommt ihr nicht an den Gesprächstisch. „In Ordnung, Anne, in Ordnung, kein Stress. Dann taufen wir Deinen Podcast einfach in ‚Anne tuschelt um den heißen Brei herum‘ um. Ich komme Dir inhaltlich und mit Blick auf Deine Gästeliste höflich entgegen. Lade doch mal wieder den Karl ein und frage in meinem Auftrag nach, auf welchem osteuropäischen Seitengassen-Flohmarkt er seine ganzen Titel erworben hat.“ Wer sich einmal ernsthaft mit der Vita vom Karl befasst, ist entweder komplett erheitert oder die Haare stehen zu bergen, ohne dass man direkt in eine Steckdose langen muss. Wenn ich jetzt zum Beispiel meinen Blog unter dem ansprechenden Autoren-Namen „Baronin Professorin Dr. Geiger“ fortführen möchte, was müsste ich da so löhnen und hinblättern? Echt jetzt, interessiert mich. Oder muss man das eventuell in Naturalien begleichen? Naja, das weiß wohl nur der Karl selbst, wie so vieles. Jedenfalls freue ich mich in der weiteren Zukunft schon auf seine Bestseller-Biografie „Ähm, ähm, mein Leben als banaler Hochstapler“.

 

„Nun Anne, jetzt kommen wir zum beklommenen Teil meiner Mini-Analyse zu Deiner hochtrabenden Person. Da Du ja sehr schlau bist und eine brillante Menschenkenntnis besitzt, wirst Du es bereits schleichend erahnen. Ich kann Dir in Sachen Charakterbildung zu meinem großen Bedauern nicht die Herzensenergiestufe A erteilen. Da bewegen wir uns mehr so im Bereich D bis F. Aber besser wie nichts. Wir zwei Hübschen wissen natürlich, wie sehr Du auf viele Menschenkinder im Osten der Power-Republik herabschaust, die als geistig minderbemittelt stillschweigend gelabelt werden. Ja, ja, aber mich hat in den letzten Jahren die Jenny aus Bitterfeld und der Ronny aus Chemnitz oftmals mehr überzeugt als Du. Und das gleich in verschiedener Hinsicht. Die waren direkt schlau genug, sich die Zaubermedizin nicht mit der Schnabeltasse reinpeitschen zu lassen, da sie ansonsten keine guten Menschen sind. Ich befürchte fast, dass zahlt sich für den Erhalt der Gesundheit kurz- und langfristig sehr aus.“

 

Da hege ich keine Zweifel, dass das Karma bei der Anne eines schönen Tages im Elfenbeinturm vorbeischauen wird. Ob links oder rechts in der Gesinnung orientiert juckt das Karma nicht. Da gelten andere Leitlinien. Und für das Karma ist es gehupft wie gesprungen, ob die Anne in Dahlem residiert, oder in der Gefriertruhe bei Aldi. Das Karma scheut keine Anfahrtswege und findet überall einen passenden Parkplatz. Es wird sich allerdings nicht um einen reinen Höflichkeitsbesuch handeln, im Rahmen dessen der Anne der Pasteten-Bauch gekrault wird. Nein, ich bin mir sicher, dass das Karma gerne in Erfahrung bringen möchte, worauf die Anne genau all ihre überlegene Herablassung bezieht und begründet. Das muss man sich ja im Leben leisten können. Das ist so eine Thematik, die auch mich brennend interessieren würde. Ich denke, dass die Anne und das Karma hier keine vollständig harmonische Übereinkunft finden werden. Und die dunklen Tränenringe, die hierbei entstehen können, kann kein Beauty-Doc mehr liquidieren.

 

Mir ist natürlich bewusst, dass der wissbegierige Felix Lobrecht die Buchliste von Frau Will gewissenhaft abarbeitet. Da wären die politischen Abenteuer der Angela M. Band 1 bis 5. Oder die Fantasy-Romane von Frau Baerbock bezüglich ihres Werdegangs, die von einem Ghostwriter per Copy-Paste-Funktion an einem gemütlichen Wochenende erstellt wurden. Für die qualitative Bildung erster Klasse ist hier gesorgt. Und dennoch würde ich Felix zu einer abweichenden Lektüre raten, die ihn in seiner Sinnfindung im Leben einen ganzen Schritt voranbringen könnte: „Der kleine Prinz“ von Antoine de Saint-Exupéry. Da könnte der tüchtige Comedian und Geschäftsmann erlernen, dass man nur mit dem Herzen gut sieht und nicht mit der Kreditkarte, Dessous oder einer aufgepuschten Reputation, die keine ist. Ein weiches Herz und Gutmütigkeit schützen vor Torheit, Naivität und Blendwerk nicht.

 

Felix, der Glückliche, ist so sehr darauf bedacht zu gefallen, allen voran den namhaften, einflussreichen, bekannten und wohlhabenden Anführern im Land, dass er nicht begreifen will, dass er sich damit selbst keinen Gefallen tut. Wer nicht hinsehen möchte, was hinter den Fassaden zu finden ist, und wie die Glanzleistungen tatsächlich aufgereiht sind, demontiert und sabotiert sich auf Dauer eigenständig. Gropiusstadt-Lobrecht ist aber vollständig darauf erpicht, von der Elite des Landes als intellektuell ebenbürtig und gleichrangig anerkannt, freudig gemocht oder gerne auch gefeiert zu werden. Das gefällt ihm wesentlich besser als kritische Posts von unwichtigen Menschen.

 

Aber er muss keine Bedenken haben und schlaflos durch die Nacht wandeln, die Anne rückt den Schlaumeier-Glitzersticker für ihn freiwillig heraus und pappt ihn direkt auf die Denkerstirn. Und bevor ich es vergesse. Wer mit den Wolter-Twins auf einer Bühne romantisch das Feuerzeug schwingt, während Finanzgenie Klingbeil auf der Klampfe spielt, möchte seinen Coolheits-Faktor offenbar im Schnellverfahren rigoros auslöschen. Selbst wenn mir Chippendale-Lobrecht sein Ehrenwort als Ehrenmann erteilen würde, dass er bei seiner nächsten Show nur mit einem Mini-Slip bekleidet und gut geölten Muskeln über die Bühne tanzt, während Lars Klingbeil auf dem Akkordeon spielt, müsste ich abwinken. Würde ich etwas Kohle für ein Ticket springen lassen, wäre meine Wahl der vorlaute „Ludger K.“ Der hat auch einen munteren Wortwitz auf Lager und kann die Moneten gut gebrauchen, nachdem ihm jahrelange während Corona eine berufliche Neuorientierung aufgrund seiner bockigen Grundeinstellungen angeraten wurde. Ludger wollte partout sein eigenes Denkvermögen nicht an den Nagel hängen, um die Bühne verträglicher zu betreten. „Ja, wer nicht hören will, muss fühlen. Keine Einkünfte für Ludger.“

 

Man würde mich wiederholt missverstehen, dass ich bei Lobrecht eine große Fresse ziehe. Ich kratze nur ein bisschen auf den wunden Punkten herum, bis sie entzündet sind. Es gibt auch im Universum der Gutmenschen & Hipster ein paar Exemplare, bei denen man wohlwollend seufzt, dass sie ihren IQ selbstständig drosseln möchten. Engelhorn und Lobrecht gehören dazu und die zwei haben in teils spiegelverkehrter Version mehr gemeinsam, als man zunächst meinen möchte.

 

Während Milliardärs-Kind Marlene mit hoher Dringlichkeit und bis zur Selbstverleugnung hin zum Fußvolk gehören möchte, ringt Herr Lobrecht mit großen blauen Augen darum, ganz oben anzukommen und keine Galaeinladung zu verpassen. Die großgewachsene Marlene aus dem Wohlstandsviertel will all das teuflische Geld schnellstmöglich inmitten einer spätpubertären Selbstfindung  loswerden, während der kleine peppige Hüpfer Felix gar nicht genug Finanzmittel für den Selbstwert generieren kann und stetig neue Geldquellen eröffnet. Beide bekommen synchron leuchtende Augen, wenn jemand einen hohen Titel trägt und sind extrem eitel, wenn es um die Bewertung ihrer eigenen Intelligenz und Bildung geht. Es sei denn, jemand steht auf der schwarzen Liste als Persona non grata der woken Revolution. Dann macht man einen großen Bogen drum. Die launische Zuneigung der grün-linken Garde darf nicht verspielt werden. Das ist oberstes Gebot. Beide sind optische Blickfänger. Die aristokratisch gekleidete und hoch gewachsene Marlene mit extravagantem Stil und passendem Gesichtsausdruck sowie der Marken-Star in den Hipster-Klamotten mit Luxus-Uhrwerk und wöchentlichem Friseurtermin. Alle zwei möchten anderen Reichen das Geld enteignen, um die Gutmenschen-Agenda für zwei Minuten flüssig zu machen. Ob Engelhorn oder Lobrecht … alle zwei schütten Coffein in sich hinein wie Wasser. Als ob das schon der letzte Schnittpunkt gewesen wäre, dürften beide in unterschiedlicher Ausprägung autistisch veranlagt sein. Während Felix von ADHS angetrieben wie ein Duracell-Häschen auf Ecstasy durch die Gegend watschelt, ist Marlene teils introvertiert unterwegs. Dem Lobrecht gehen bekanntlich zwischendurch die Batterien immer wieder aus. Und der wichtigste finale Punkt: Ich entreiße den zwei Unikaten die Sympathien nicht vollständig, auch wenn ich von allen beiden gleichermaßen beeindruckt wie amüsiert bin. Engelhorn & Lobrecht – ein spannendes (wokes) Duo der heutigen Zeit.

 

Naja, sagen wir mal so. Das Karma ist multilingual unterwegs und dürfte in absehbarer Zukunft auch mal einen Streifzug bei Smart Guy Lobrecht in Kreuzberg einbauen. Allerdings nicht, um zu den Technobeats zu tanzen oder Merch zu kaufen, sondern eine Bestandsaufnahme zum Gutmenschentum zu vollziehen. Da sitzt das Karma dann auf einmal mit der Fluppe im Mundwinkel lässig auf dem Techno-Mischpult und dreht den Lautstärkenregler herab. „Jetzt rede ich“, heißt es dann seitens des Karmas in ruhigem aber bestimmtem Tonfall. Da blinzelt der Felix hektisch mit und ohne ADHS. Das Karma möchte gerne näher beleuchten, wie viel herzensgute Substanz hinter dem melancholischen Dreamboy-Dasein, lässigen Womanizertum, politisch korrekten Moralprediger-Gequassel, den vielen Plattitüden der bunten Vielfalt und der mittelprächtig glaubwürdigen Bescheidenheit tatsächlich zu finden sind. Wie viel ist „Sein“ und wie viel „Schein“. Selbst das Karma findet den Lobrecht irgendwie süß, sodass es etwas Milde walten lässt und dennoch Antworten ohne Spott und Lachen einfordert.

 

Eine bissige Anspielung kann ich mir in Richtung „Azzle 447“ ergänzend nicht verkneifen. Felix Lobrecht lässt kaum eine Gelegenheit bei medialen Formaten aus, um auf sein „Hobby“ am Techno-Mischpult dezent aufmerksam zu machen und wird liebend gerne danach gefragt. Daraufhin wird dann stets mit gespieltem Understatement herumgefuhrwerkt. Dann fragt sich natürlich mancher Gesprächspartner, warum er seine selbst produzierten Tracks gerade über Social-Media-Plattformen an seine DJ-Kumpels aus der Techno-Szene versendet, da die Presse das natürlich gewissenhaft verfolgt. Ja, da macht der Felix direkt auf unwissend, genügsam und arglos. Man wirbt lieber damit, dass ihn andere DJs und sein Umfeld mit Engelszungen dazu ermutigt haben, auch damit an die breite Öffentlichkeit zu gehen. Dieses zierende Burg-Fräulein-Dasein finde ich nicht so sexy. Das glauben ihm auch nur diejenigen, die generell dümmlich veranlagt sind. Das Ziel dieses Hobbys war von Beginn an, das auch zu fachkundigem Gold zu machen. Felix Lobrecht ist ein Stratege, Energiebündel und aufstrebender Selfmade-Unternehmer, der weiß, was er tut.  

 

Ich hätte es netter gefunden, wenn die Ansage von vornherein authentisch dahergekommen wäre: „Ich liebe die hohe Kunst des harten Technos und produziere seit geraumer Zeit selbst, um demnächst professionell zu starten. Da ich ein extrem ehrgeiziger wie erfolgsverwöhnter Mensch bin und schon fast getrieben in allem der Beste sein zu wollen, visiere ich ein weiteres hoch einträgliches Standbein als Techno-DJ und Produzent an. Das bereitet mir Freude, Spaß, Party, ist super cool und meine flinken Ziele legitim. Da ich auch in diesem Metier gut bin, möchte ich die Techno-Gemeinde von meinem Können überzeugen. Hinzukommend liebe ich Bewunderung, Zuspruch und Anerkennung und bin ausgeprägt süchtig danach, da ich meinen Wert als Mensch größtenteils davon abhängig mache, wie gut mich vor allem die angesagten Menschen des Landes finden. Ich arbeite noch immer meine mentalen Defizite der Vergangenheit ab und stehe gerne im Mittelpunkt der Komplimente. Auf Kritik reagiere ich als überdurchschnittlich empfindsamer Mitmensch eher dünnhäutig und hinter der Fassade verletzt. Außerdem hängen in meiner persönlichen Sphäre einige Personen an meinem monetären Tropf, sodass die Geldquellen lückenlos sprudeln müssen, um das alles luxuriös bedienen zu können. So ist es, Leute, wenn wir mal erfrischend ehrlich sind.“

 

Das sind jetzt aber nur so mein eigenes Gedankengut und eine bittersüße Fachanalyse, auf deren einzementierte Richtigkeit ich in der Regel nicht bestehe, da ich nicht der liebe Gott bin. Am Ende des Tages darf es jeder so wahrnehmen, wie er gerne möchte. Wir leben zwischenzeitlich seit einigen Jahren in einer Welt und Gesellschaft, wo in sämtlichen Facetten Wahrheit Lüge und Lüge Wahrheit sind. Eine komplette Scheinwelt voller Manipulationen, Verdrehungen der Tatsachen, Schwindel, Ammenmärchen und grotesken Befehlen. Ein Beispiel von zahlreichen: Für die wenigen Ärzte und Bundeswehrsoldaten, die in der jüngeren Vergangenheit nicht bei dem ganzen Pandemie-Spuk willenlos, blindgesteuert und ohne Beteiligung des Gewissens mitgemacht haben, sitzen einsam und allein mit ruinierter Existenz und entzogener Approbation nach wie vor in Knastzellen, wo sie verrotten. Obwohl sich ihre Sichtweisen längst als wahrheitsgemäß und berechtigt herausgestellt haben. Ein großes Unrecht. Und diese vergessenen Menschen erzeugen eine Menge positives Karma, auch wenn sie solch harte Zeiten durchleben. Die Gerechtigkeit wird spätestens in den Folgeleben kommen. Das kann ich gerne mit Unterschrift, Siegel, meiner Pass-ID und meinem persönlichen Ehrenwort versichern. Das ist ein Missstand von unzähligen. Und bei mir führt das hier, jetzt und heute regelmäßig dazu, dass ich in die Puppenstuben-Idylle der perfektionierten Scheinheiligkeiten der woken Truppe rein ballere. Gleiches Recht für alle und nicht nur für ZDFneo. Und das Hipster-Universum eignet sich dafür einfach bestens.

 

Kommt jetzt noch eine weitere Lobrecht-Kombi daher. Nein, überdrüssig übertreiben wollen wir es nicht. Es folgt eine zusätzliche „Anne“. Die scheinen mir in diesem Land eine besondere Gattung zu sein.

 

Tränenflut-Anne im Spiegelbild:

Schluchz, schluchz, schluchz … allerdings nur für sich selbst und keinesfalls für Mitmenschen, denen das Wasser bereits bis zum Haarscheitel stand. Frau Spiegel, die einst abgesoffene Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend geht standardmäßig nur im eigenen Selbstmitleid unter. Das brauchen wir jetzt im Detail nicht mehr aufzuführen. Hierzu hatte ich schon einmal eine bittersüße Bilanz gezogen. Für das Ego von Frau Spiegel heißt es einfach niemals „Land unter“. Anstatt sich nach der Flutkatastrophe im medialen Hintergrund zu halten und die politische Bühne angesichts der nachgewiesenen Mitschuld, akuter Nachlässigkeit, Inkompetenz und fehlender Empathie der authentischen Art final zu verlassen, hat die Anne nur einen kleinen Ausflug auf den freien Arbeitsmarkt unternommen. Denn in ihrem Fall als Allein- oder Hauptverdienerin einer kinderreichen Familie bringt ein Arbeitsplatz abseits des Staatsapparates deutlich weniger Vorteile, Privilegien und Absicherungen mit sich. Das geht natürlich nicht.

 

Nun, die Anne hat im Gegensatz zu vielen Flutopfern noch Luft in den Lungen. Sie hat ein Recht darauf, weiterzuleben und ihre Familie zu versorgen. Wir Menschen machen leider kontinuierlich im Laufe unseres Lebens Fehler, mitunter auch schwerwiegende mit harten Folgekonsequenzen. Das ist leider ein schmerzintensiver Fakt. Die Uhr lässt sich nicht immer zurückdrehen, um Dinge ungeschehen zu machen. Man könnte meinen, dass Frau Spiegel beim Anblick ihres Spiegelbildes unter der Last ihres Gewissens fast zusammenzubrechen droht und keinesfalls mit dieser seelischen Bürde zu beneiden ist. Aber diesen Eindruck konnte ich bisher so gar nicht gewinnen. Die Tränen galten offenbar immer den Karriereambitionen von Gender-Anne, die seither erschwert ihren weiteren Lauf nahmen und mit Buh-Rufen aus dem gemeinen Volk versehen waren. Das macht sie offenbar todunglücklich und hektisch. Man könnte noch wohlwollend mutmaßen, dass hier ein psychologischer Schutzeffekt zum Tragen gekommen ist und die Mitverantwortung an der Tragödie deshalb abgewehrt wurde, um mental stabil zu bleiben und als Mutter mehrerer Kinder weiterzumachen. Mir schwant es aber linear, dass Anne der Meinung ist, alles soweit korrekt gemacht zu haben und für die Tücken des Klimawandels nicht zuständig zu sein. Der Klimawandel muss ja für alles bei den Grünen herhalten.

 

Die leuchtend grünen Moralbeauftragten und Weltenretter haben in den letzten Jahren hinreichend mit Blick auf Verantwortung, Karrieregeilheit, Privilegien-Versessenheit, Doppelzüngigkeit und grenzenloser Abgehobenheit bewiesen, komplett schmerzfrei durchs selbstverliebte Leben zu schreiten. Ich möchte noch einmal den kurzen Hinweis setzen, dass bei der Flutkatastrophe im Ahrtal 135 Menschen ums Leben kamen. Darüber hinaus wurden zahlreiche Existenzen zerstört und Erinnerungsstücke hinfort gespült. Und bis zum heutigen Tage haben die hinterbliebenen Menschen nur in dürftigster Form Support erhalten. Das ist keine Lappalie und Bagatelle, sondern es handelt sich um zahlreiche schwerwiegende Schicksale, die bereits im Archiv der Vergessenheit abgelegt wurden. „Hilf Dir selbst, sonst hilft Dir niemand.“

 

Der Anne & Family hingegen geht es offenbar deutlich besser. Frau Spiegel hat im Mai dieses Jahres ein neues profitables Amt als Sozialdezernentin in Hannover angenommen. Die protestierenden Demonstranten aus dem Ahrtal haben leider nicht so viel mediale Aufmerksamkeit errungen wie die täglichen Demokratie-Förder-Umzüge. Schade. Da hat es dann wohl im diskreten Hintergrund seitens der links-grünen Förder wie folgt geheißen: „Ach Anne, trockne Deine Tränen, jetzt lassen wir erst einmal etwas Gras über die vielen Gräber wachsen, sofern es überhaupt inmitten der Fluten welche gibt, und dann finden wir schon einen schönen neuen Posten in der angemessenen Vergütungsklasse für Dich. Mach Dir keine Sorgen.“ Und schon kann die ehrgeizige Anne aufatmen und wieder ein bisschen strahlen. Ja, ich befürchte, dass dieses Szenario nicht aus den Fingern willkürlich oder unfair gesogen ist. Die Nächstenliebe zu Bürgern, die nicht dem eigenen Spektrum zuzuordnen sind, bewegt sich bei den Grünen mehr im qualitativen Bereich des Abwassers.

 

„Your choice, Anne. Ich bin mir absolut sicher, dass das Karma Deinen Weg der ‚Katastrophenverarbeitung‘ mit Reue, Demut, Reflexion und Verantwortungsübernahme auf Sparflammen-Niveau als nicht zufriedenstellend wertet und Dir früher oder später straffe Möglichkeiten bieten wird, Deine Verhaltens- und Vorgehensweise brandneu zu überdenken. Und ich denke nicht, dass das ein angenehmer Prozess für Dich werden wird. Aber dennoch die herzlichsten Glückwünsche zum neuen Wirkungsbereich. Dann hoffen wir einfach, dass es dieses Mal nur ein Sachschaden werden wird.“

 

Boom, Boom, Becker-Clan – eine karmische Seifenoper:

Ja, der Boris, das Tennis vernarrte Wunderkind und der rothaarige Eyecatcher aus Leimen. In sehr jungen Jahren hat er es direkt weit gebracht, indem er noch als Teenager Wimbledon weggefegt hat. Damit war Weltruhm auf Lebenszeit abgesichert. Nicht so die zwischenmenschlichen Beziehungen sowie die finanziellen Anlagen. Hier erfolgte über Jahrzehnte hinweg ein heißer Ritt, bis das Karma durchgegriffen und neu geordnet hat.

 

Die sportlichen Leistungen sind aufgrund des natürlichen Alterungsprozesses und den physiognomischen Verschleißerscheinungen im Laufe der Zeit abgeflacht. Dafür hat sich der Boris dran gemacht, sich einen soliden Ruf als globaler Playboy mit klar definiertem Beuteschema sowie respektablen Geschäftsmann aufzubauen. Es läuft. Aber vor und hinter der Fassade gab es dann ein paar diffizile Abweichungen und haarige Unstimmigkeiten. Zunächst war da die Kleinigkeit, dass das umtriebige Tennis-Ass eigentlich einen Ehering am Finger hatte und für Nachwuchs sorgte. Allerdings nicht nur zuhause, sondern auch in britischen Besenkammern. Hier wurde letzten Endes entwürdigend gerichtlich ausdiskutiert, wie die Spermaverteilung ausgesehen haben könnte, die zur erfolgreichen Befruchtung von Frau Ermakova geführt hat. Eine ehrgeizige Exil-Russin mit russisch-nigerainischen Wurzeln, die ihre eigenen Vorstellungen von finanzieller Absicherung, Ruhm und Luxus hatte und sich nicht an einer hochschwangeren Gattin gestört hat. Und denken wir noch geschwind an Ex-Flamme Sabrina Setlur, die Filou Boris sogar inkognito einen eigenen Song gewidmet hat: „Du liebst mich nicht.“ Eine Alternative hätte hier auch eine gerappte Coverversion von „Tell me lies tell me sweet little lies“ sein können.

 

Ja, die schwierigen karmischen Verstrickungen müssen dann leider auch immer die dazugehörigen Sprösslinge langfristig buckeln. Das bleibt hier nicht aus. Komplexes Karma kann sich stets über viele Generationen erstrecken, bis es von jemandem in der Ahnenreihe wieder durchbrochen wird. Was müssen wir dem Boris lassen. Er zeugt durch die Bank hinweg optisch attraktive Kinder, die ein Hingucker sind. Auch hier kommt keine 0815-Produktion in Frage. Es muss exklusiv und außergewöhnlich sein. Was Herrn Becker allerdings immer wieder auf die Füße fällt, ist die Sache mit den fließenden Unterhaltszahlungen. Das scheint ein dahin stolperndes Geschehen zu sein. Sich in Mailand neu einkleiden, aber keine Alimente rausrücken, erzeugt beim Karma eine etwas säuerliche Grundstimmung. Es sitzt schweigend in einem bescheidenen Klappstuhl und trägt ein T-Shirt mit der Aufschrift „See you later alligator.“

 

Gattin Nummer 1 namens „Barbara“ hat die Betrügereien ihres Ex-Mannes auf Freiersfüßen noch rechtzeitig zu purem Gold gemacht und die Scheidung im sonnigen Florida zu ihren Gunsten vollziehen lassen. Damit ist sie bis zum heutigen Tag furchtbar versorgt und kann „Dolce Vita“ an allen Orten dieser Welt einläuten. Yoga, Fitness, Meditation, Kunst, Kultur, gutes Essen, Promi-Sause – so lässt es sich aushalten und man hat schon zutun. Hinzukommend geht die Barbara im Zuge der Spiritualität dem edlen Ansinnen nach, die anwachsende Patchwork-Familie stets zu befrieden und neue Erinnerungsfotos zu schießen, die den Medien vermitteln „wir haben uns fast alle lieb und halten in regelmäßigen Zyklen zusammen“.

 

Gattin Nummer 2, die temperamentvolle „Tiger-Lilly“. Bis vor wenigen Jahren hauptberuflich Luxus-Girl, Party-Globetrotterin und prahlende Trägerin des Nachnamens „Becker“ mit dem Subtext „Tennis-Legende“. Da konnte es gar nicht sündhaft teuer genug sein. Ja, das ist immer ganz, ganz kontraproduktiv, sich emotional und monetär von einem anderen Menschen bis in die Haarspitzen abhängig zu machen. Da ist zumeist der Frontalabsturz vorprogrammiert – mit und ohne Luxusartikel. Da musste die Lilly irgendwann feststellen, dass das einstige Tennis-Idol nicht mehr in sich potenzierenden Reichtümern versinkt, sondern in Fehlentscheidungen und Schuldenbergen. Es sollte sich zeigen, dass Boris ein Sportler, aber kein smarter Geschäftsmann ist. In Kombination mit all der Eitelkeit, Hybris und Hochnäsigkeit, die in der Familie Becker eine gute alte Tradition zu sein scheint, kam dann die Schnappatmung auf. Und wenn man selbst gefühlt nur den Grundschulabschluss in der Tasche hat und keinerlei berufliche Qualifikationen, abgesehen von ein paar Foto-Shootings, so bewegt man sich auf dünnem Eis. Wie heißt es so schön im Volksmund „Wer nichts wird, wird Wirt … oder die Frau eines reichen und bekannten Mannes (die Abrundung der Weisheit ist spontan ergänzt).“

 

Für die Lilly heißt es seit geraumer Zeit nicht mehr rund um die Uhr „Sonnencreme, Bikini, Edel-Italiener, Champus und Boutique“, sondern „Gerichtssaal 666, bitte“. Dort wird heißblütig erörtert, was man unter dem Begriff „Schenkung“ oder „Leihgabe“ zu verstehen hat. Hier gibt es Diskrepanzen zwischen Lilly Becker und ihren Förderern, die den Kollaps in Etappen von Frau Becker zwischendurch abgefedert haben. Eine bittere Pille reiht sich an die nächste. Die britischen und deutschen Gerichtsvollzieher haben Familie Becker zwischenzeitlich unter S wie Stammkunde in ihre Kartei eingetragen. Der Ruf eilt einem voraus, auch wenn die Event-Einladungen nach wie vor verschickt werden. Die berufliche Kompetenz hat sich in der Zwischenzeit verbessert. In der Vita ist nun „Dschungelkönigin 2025“ vermerkt. Zum großen Glück gibt es dieses Format, um die finanziellen Außenstände und Verpflichtungen zahlreicher Prominenter zu bedienen. RTL hat sich zu einer Art Schuldenoase für mediale Persönlichkeiten gemausert. Ergänzend werfen wir noch ein, dass Frau Becker heutzutage vermutlich gelernt hat, wie man einen Staubsauger eigenständig anwirft. Das kann durchaus den Selbstwert steigern. Und die Erkenntnis, dass das Bett sich nicht von alleine frisch überzieht, hat sich bestimmt ebenfalls eingestellt. Wenn auch mit theatralischer Schnute. „Krone richten, wieder rauf auf’s Pferd, aber mit neuen Erkenntnissen.“

 

Nun, Frau Becker muss dennoch auch Richtung 50 weiterhin in Schuss bleiben, andernfalls schwinden die Gönner zunehmend dahin. Wie es um den Honeymoon mit dem liquiden Sportmanager Thorsten bestellt ist, überlassen wir der freien Fantasie. Man wird seine Abmachungen und jeweiligen Nutzen haben. Dass es sich hier vollumfassend um brennende Liebe, orgastisches Begehren und Seelenverwandtschaft handelt, da tut sich manch einer in seiner Vorstellungskraft ein wenig schwer. Da schwingen sicherlich beidseitig (auch) andere Motive mit hinein. Ob sich Herr Weck in der Rolle des schweigenden Wohltäters für Becker-Junior ein klein wenig gefällt, der dafür Sorge trägt, dass dieser nicht in Flip Flops zur Schule marschieren muss anstelle schicker Markenturnschuhe, wissen wir nicht. Jedenfalls dürfte der Kühlschrank ausreichend gefüllt sein. Das können wir als nüchterne Tatsache stehen lassen. Das Luxusleben blüht im Hintergrund wieder langsam auf und trägt zarte Knospen. Allerdings mit der Auflage nach außen hin mehr Bescheidenheit walten zu lassen. Erst recht, wenn Richter-Augen drauf blicken. Da dürfte Herr Weck die luxusaffine Lilly entsprechend beraten. Zudem wird er sich nicht als trotteliger oder hormonlastiger Sugar-Daddy vorführen lassen wollen. Das könnte dem Business und Image durchaus schaden.

 

Ob Boris oder Ex-Frau Lilly beide tun sich furchtbar schwer damit, aus freien Stücken im Leben dazuzulernen. Das ist ein zäher und schleppender Prozess. Das Karma muss schwere, schwere Arbeit leisten und mit harten Methoden arbeiten. Nachdem Boris unbelehrbar das Geld mit vollen Händen rausgehauen und zeitgleich auf dicke Hose gemacht hat, um der Scham eines Scheiterns zu entgehen, war das Karma zuletzt gereizt. Und dessen nicht genug hat Schwerenöter Boris gemeinsam mit seinem Ego fortlaufend diversen Fräuleins Liebesschwüre parallel ins Ohr geflüstert, sodass er selbst schon durcheinander geraten ist. Ja, das Karma hat dann die weitere Regie übernommen. „Boom, Boom, Bang“ und der Gegner hinterm Tennisnetz knickt chancenlos ein. „Flop, Flop, Stopp“ war ab jetzt die Devise. Das Karma stand abrupt mit einem rot-weißen Schild vor Tennis-Ikone Becker. Boris bekam die medial begleitete Möglichkeit, in einer britischen Gefängniszelle sein Dasein als Mensch neu zu überdenken. Der Nachwuchs war (überschaubar) damit konfrontiert, dass alltagsferne Narrenfreiheit und selbstsüchtige Ausschweifungen für niemanden im Leben langfristig folgenlos bleiben. Das Karma kennt keinen VIP-Status.

 

Und die aufgekratzte Lilly betreffend wäre es wohlwollend angeraten, sich mal näher mit dem Thema Genügsamkeit und Sparsamkeit bekannt zu machen und die hochtrabenden Ansprüche etwas nach unten zu schrauben. Andernfalls bleibt das Karma als anhänglicher Dauergast bestehen. Lebensfreude ist nicht ausschließlich an Konsumgüter, Designer-Garderobe, Star-Events und allerlei Oberflächlichkeiten gekettet. Da schmeißen wir das Zauberwort „Balance“ aufs Party-Parkett. Wir wurden alle nackt und mit leeren Händen geboren und in etwa treten wir auch so wieder ab. Das darf man sich gerne im Zuge von Lebensbilanzen vor Augen halten.

 

Während die Gläubiger Herrn Becker gerne auf einem maroden Floß aufs offene Meer hinaus gestoßen hätten, so war das Karma etwas verträglicher und hat die Hexenjagd abflauen lassen. Und nicht nur das, man kann vermuten, dass das Karma dem Boris ein paar mitfühlende Sympathiepunkte belassen hat, da er nicht immer von seinem Dunstkreis „good advices“ erhalten hat und zu Beginn seines großen Ruhmes noch blutjung gewesen ist. Das Karma ist ja fair unterwegs. Wir unterschlagen auch nicht, dass es Mitmenschen gibt, die beglaubigen, dass der Boris eine nette Ader hat. Das „Bobbele“ darf nach seiner rasanten Talfahrt weiterhin in traumhaften Lebensverhältnissen schwelgen und auch außerhalb des Discounters einkaufen. Es fliegen wieder sportliche Ehrungen ins Haus, Beratungstätigkeiten, TV-Jobs. Boris regeneriert sich und genießt das schöne Italien, ohne wieder in wilde Eskapaden abzudriften. Aber das macht er nicht ganz alleine, sondern an der Seite seiner dritten Ehefrau, die wir auch noch kurz unter die Lupe nehmen.

 

Hier kommen wir noch zur Gattin Nr. 3 „Lilian“, die Naturschönheit mit afrikanischen Wurzeln. Nicht zu verwechseln mit Lilly, der zwangsgeerdeten Senior-Zuckerpüppi. Der Papa von Lilian Carvalho Monteiros war u. a. als Verteidigungsminister politisch in den höheren Kreisen des afrikanischen Inselstaates São Tomé und Príncipe tätig. Die Familie war somit finanziell im saftigen Bereich angesiedelt und Lilian konnte unbeschwert ihren Weg gehen. Ganz im Gegensatz zur Mehrheit der Inselbewohner, die nicht am Honigtopf mit frischer Wassermelone angebunden sind. Da integriere ich direkt ein Augenzwinkern mit ein. Weil wir alle wissen, wie die Dinge in dieser verrückten und mitunter gemeinen Welt gelagert sind.

 

Also gut, die schöne Lilian ist mithilfe einer Privatschule und internationalen Studienabschlüssen bestens ausgebildet und musste als mehrsprachige Analystin für politische Risiken und Kommunikationsexpertin zu keinem Zeitpunkt am spärlichen Hungertuch nagen. Eine dumme Frau ist sie nicht und eine schöne sowieso, da ist der Boris nicht wirklich flexibel. Aber wir müssen auch realitätsorientiert sein, dass die brandneue Frau Becker niemals zum Ehrenmitglied der Caritas ernannt werden wird. Die armen Menschen sind eben die armen und die auserwählten die auserwählten. Da stochern wir nicht weiter drin herum. Lilian dürfte von Kindesbeinen an gelernt haben, „wer“ sie ist. Man darf zeigen, was man hat und in welchen Kreisen man verkehrt. Nur übertreiben sollte man es eben nicht, sonst bekommen die einfachen Leute schlechte Laune, reagieren sauer oder stellen suboptimale Fragen. Und so etwas birgt immer Gefahrenlagen in sich und Angriffe, die nicht erwünscht sind. Lilian achtet darauf, in welcher Dosierung das Luxusdasein propagiert wird. Sie ist ja nicht umsonst Kommunikationsexpertin mit eigener Agentur „Monforte Communications“.

 

Die schöne Lilian verleiht Herrn Becker einen strukturierten Alltag, ein süßes Dasein und ein cleveres Vorgehen im geschäftlichen und öffentlichen Bereich. Da hat er nun jemanden in seiner schwersten Stunde abgestaubt, der ihn in vielerlei Hinsicht wieder nach vorne bringt. Eine Mixtur aus gegenseitiger Bewunderung, Liebe, Zielstrebigkeit und der Freude an schönen Dingen im gehobenen Segment sowie dem passenden gesellschaftlichen Umfeld. Gönnen wir das dem Boris? Sagen wir 50 / 50. Ich tendiere dazu, dass die Karma-Workshops für die gesamte Familie Becker noch längst nicht abgeschlossen sind, aber Boris hat seinen Kurs optimiert. Das ist schon mal was. Und aktuell hat er auch die schönste Beschäftigung der Welt mit Baby Zoë Vittoria. Somit schwankt er zwischen Milchpulver und Granu Fink. Aber dahingehend ist er nicht der einzige Mann auf dem Planeten, der Rente und Baby-Blues vereint.

 

Abschließend eruieren wir noch, von wem sich Lebemann Boris Becker eine kleine demütige Scheibe abschneiden kann. Von seinem einstigen Schützling „Novak Djokovic“, den er eine Zeit lang als Cheftrainer mit Erfolg begleitet hat. Djokovic wollte sich mehr den spirituellen Themen widmen, um sein Können zu festigen und zu vertiefen, während der Boris mit den esoterischen Gefilden nicht so viel freiwillig am Hut hat. Da kam eine gewisse Befremdlichkeit auf, wenn auch in friedliche, verträgliche und freundschaftliche Gesinnung gebettet. Die Wege trennten sich. Die wenigsten Dinge des Lebens sind für die Ewigkeit gemacht. So auch hier.

 

Djokovic ist ein Ehrgeizling, aber auch ein echter Sports- und Ehrenmann, der nicht ausschließlich die Beinmuskulatur und Hinterhand trainiert, sondern sich auch mental als Mensch weiterentwickeln möchte. Er scheint neben und mit dem Sport einen Zugang zum höheren Sinn des menschlichen Daseins zu ergründen. Müssen wir jetzt ein Götzenbild für ihn erstellen? Nein, aber eine gewisse Vorbildfunktion kann man ihm diesbezüglich schon zuschreiben. Was hat sich der Novak in den Jahren der Pandemie anhören und über sich ergehen lassen müssen? Da werde ich vor entnervter Ermüdung rückblickend regelrecht schläfrig. Man hat mit Häme, Spott, Schikanierungen und Abwertungen nicht gespart. Er wurde natürlich bei Spielen gesperrt oder durfte erst gar nicht in anderen Ländern einreisen. Tja, aber die Gehirnareale des Novak Djokovic sind gut durchblutet, so dass er verstanden hat, dass kein Titel, Triumph oder Preisgeld ihm seine Gesundheit, an welcher sein gesamtes Leben und seine sportliche Laufbahn hängen, wiedergeben kann, wenn diese mit zwanghaft dargebotenen Stoffen ins Abseits gespritzt wird. Somit hat er mit geduldig sanftem Tonfall erwidert, dass er auf dieses oder jenes Turnier verzichten wird. Erpressungen, Bestechungen und Druckmaßnahmen – nein danke, ich entsage. An dieser Stelle möchte ich gerne kurz applaudieren, weil ich mich für Klugheit mehr begeistere wie für Tennis. Das ist ein Mann nach meinem Geschmack – ohne amourösen Beiklang. Das Rückgrat ist top in Form, und das kann man sich ruhig ein wenig abschauen und die Quintessenz verinnerlichen. Das Karma stupst mich salopp an und sagt „wer zuletzt lacht, lacht am besten“. Da muss ich dem Karma recht geben.

 

Shop-Apotheke-Abgrund unter mallorquinischer Sonne:

Über die ehemaligen Shop-Apotheke-Multiplikatoren aus der woken Szene hätte man theoretisch bis vor kurzem in Kombination mit der Scheidung und dem instabilen Magen-Darm-Trakt von Herrn Ulmen ein paar dufte Witze machen können. Jetzt gibt es aber bezüglich der Trennung eine herbe Trendwende mit Blick auf die Ursachen und Auslöser. Sofern die Anschuldigungen von Collien Fernandes der Wahrheit entsprechen, wonach es aktuell zumindest verstärkt aussieht, dann ist das auf jeden Fall harter Stoff und eine verstörende Desillusionierung einer langjährigen Partnerschaft und Ehe. Ein Hochverrat mit bitterem Ende, der einen Krater in der Seele aller Beteiligten hinterlassen wird.

 

Sollte sich Ex-Gatte Ulmen tatsächlich im Zuge einer problematischen Hardcore-Fehlorientierung oder unglückseligen Veranlagung auf solch dunkle Pfade begeben haben, dann hat er jetzt einen langen Weg vor sich. Sein Leben hat sich in Schallgeschwindigkeit um 180 Grad gedreht und wird dauerhaft nicht mehr das selbige sein wie zuvor. Verdichtet sich die Beweislage, wird er sein gesamtes Dasein in allen Bereichen neu ordnen müssen. Das dürfte eine wirklich große und auch einsame Herausforderung werden. Egal wie viele demonstrative Fotostrecken mit neuer Flamme den Medien offeriert werden. Ob und wer ihm selbst in solch dramatischen und weniger glorreichen Zeiten ernsthaft zur Seite stehen wird, das muss man schauen. Dunkle Taten enden in harten karmischen Prozessen, die randvoll sind mit Schmerz, Leid, Reflexion, Prüfungen, Kampfansagen, Aufgaben und irreversiblen Konsequenzen. Ja, da brauchen wir nichts zu beschönigen oder zu vernebeln. Wer düsteres Karma ohne Rücksicht auf Verluste oder von rastlosem Zwang gesteuert generiert, muss mit einplanen, dass der Moment im Leben kommt, wo all diese Dinge ihren Weg per Bumerang-Effekt zurückfinden.

 

Collien Monica Fernandes, welche dem woken Gutmenschen-Sektor zugehörig ist, und ich, die im verschwörerischen Nazi-Territorium mit Alu-Helm-Ausstattung angesiedelt ist, dürften uns reichlich schwer damit tun, harmonische Schnittpunkte bezüglich unserer Weltanschauung ausfindig zu machen. Wir können hier nur auf eine elendige Gemeinsamkeit blicken, wo wir im gleichen unglückseligen Boot sitzen. Stalking. Frau Fernandes ist nicht nur wegen dem spanischen Lebensgefühl, dem endlosen Sonnenschein und sauberen Gassen nach Mallorca übergesiedelt, sondern auch um ihrem Stalker, den sie auch noch an der Backe hängen hat, weitere Bremsblöcke zwischen die Stelzen zu werfen. Auch die Thematik des Stalkings, die Frau Fernandes in den Medien immer wieder thematisiert hat, rückt hier in ein neues Licht. Wenn solche Aktivitäten im Netz hausintern veranstaltet werden, ist das Risiko hoch, dass schwierige und kranke Menschen angezogen und für die Familie Gefahrenlagen geschaffen werden. Das wird dann natürlich mit solch verdunkelten Hintergründen zu einer vergifteten und tragischen Farce.

 

Ich bin mit der Geißel des Stalkings und Identitätsklaus wider Willen selbst betraut. In meinem Fall ist es eine mir fremde Person, die im Alleingang und ohne meine Mitwirkung entschieden hat, dass ich die Bestimmung bin. Stalking ist eine heftige und auslaugende Angelegenheit. Das macht etwas mit einem Menschen – sowohl mit dem stalkenden Alptraum wie auch dem gebeutelten Objekt der Begierde. Das ist für alle Involvierten ein anstrengendes Hobby. Die Stalker dieser Welt (männlich wie weiblich) zeichnen sich selten dadurch aus, geistig und mental gesund zu sein. Unabhängig vom Stalking-Typus ist das ein Sammelsurium an schwersten Verhaltens- und Persönlichkeitsstörungen pathologischer Art. Statt einem gesunden Maß an Empathie liegt ein Überschuss an defekten und mitunter gefährlichen Grundprägungen vor. Alle krankhaften Handlungen und Aktivitäten sind wie getrieben. Ein Stalker macht in seinem bizarren Universum nicht nur den Wunschpartner zum besessenen Mittelpunkt, sondern beansprucht, auch der unentwegte Brennpunkt des Gegenübers zu sein und ständige Aufmerksamkeit zu erzwingen. Das ist eine verstörende Mischung aus psychopathischem Liebeswahn, realitätsfernen Wunschvorstellungen, gleißendem Hass aufgrund der Ablehnung, Ego-Exzessen, selbstmitleidiger Bedürftigkeit im XL-Format, glühendem Neid, brennender Eifersucht, intriganter Missgunst, aufgestachelter Zerstörungswut und fixierten Racheaktionen. Selbst ein erfahrener Exorzist mit teuflisch gutem Renommee müsste hier ratlos resignieren.

 

Und wie soll man nur einem emotional und mental unterentwickelten Menschen vermitteln, dass ein krampfhaftes Fehlverhalten der Selbstsabotage vorliegt, das nicht von Erfolg gekrönt sein wird. Die emotionale Stabilität lässt sich in etwa wie folgt umschreiben: Man wirft einen Molotowcocktail in einen abgeriegelten Taubenschlag. Da ist ordentlich was los und panische Hysterie angesagt. Beklemmende Hollywood-Streifen wie „Weiblich, ledig, jung sucht“ oder „Misery“ sind leider keine reinen Fantasie-Projektionen. Diese Geschichten sind an der Realität orientiert und spielen sich immer wieder auf diesem Erdball ab. Nur leider können Stalking-Opfer nicht so einfach den Vorhang fallen lassen und „The End“ einläuten. Es sei denn, man entschließt sich dazu, einen Auftragskiller zu beauftragen. Aber auch wenn es aus der Not geboren wäre, so erzeugt es dennoch komplexes Karma. Es gibt kaum eine zwischenmenschliche Verbindung, die toxischer, konträrer und paradoxer ist wie das Verhältnis zwischen einem Stalker und der Person, hinter der man zwanghaft herjagt. Einen anderen Menschen gegen seinen freien Willen zu bedrängen, zu verfolgen, zu imitieren und hinterher zu spionieren, ist FALSCH. Das wird vom Karma keinesfalls mit purem Gold entlohnt. Selbstverständlich darf man sein Glück versuchen, wenn man für ein Gegenüber Begeisterung hegt, aber man muss damit umgehen können, dass nicht alles im Leben auf Gegenseitigkeit beruht. Und es ist ratsam, den Realitätssinn mit einzubinden. Augenhöhe hat auch immer etwas mit Respekt zu tun, den es im Leben braucht. Ja, Sabrina Hintertupfinger darf Harry Styles und Brad Pitt romantisierte Liebesbriefe senden und vortragen, wie sie sich eine gemeinsame Zukunft vorstellt. Aber wenn es dann heißt „I’m sorry, thank you very much, all the best for future“ muss man das verkraften können, ohne in einen selbstzerstörerischen Verfolgungswahn zu verfallen. Ein Stalker sollte bei seinem Ableben jedenfalls nicht damit rechnen, dass ein tieftrauriges Schluchzen durch den Raum geht, sondern vielmehr ein erleichtertes und friedvolles Aufatmen.

 

Wenn verhaltensgestörte und/oder vereinsamte Mitmenschen ein krankhaft idealisiertes Gegenüber stalken, belästigen, mobben, bedrohen und dergleichen, sollte man sich nach Leibeskräften wehren und Grenzen aufzeigen, die z. B. ein Stalker von alleine nicht kennt. Die Einbindung der Polizei ist ein dringend empfohlenes Muss und unumgänglich. Ein Wegzug sollte notgedrungen in Erwägung gezogen werden, um einen Zugriff zu zerfleddern. Und leider gehört auch dazu, dass man vorsichtig und achtsam bleiben muss, wo, wie und wann man sich draußen bewegt, um bestmöglich auszuschließen, dass ein Stalker die Fährte wieder aufnehmen kann. Wer fleißig in den Sozialen Medien unterwegs oder eine Person des öffentlichen Lebens ist, hat es da deutlich schwerer, die Spuren zu verwischen und eine undurchlässige Mauer zu bauen. Man sollte sich auf keinen Fall von Ängsten oder krankmachender Wut dominieren lassen, auch wenn es zwischendurch schwerfällt. Das verleiht einem Stalker ein Machtvolumen, das ihm nicht zusteht. Einen Stalker loszuwerden, ist harte Arbeit, da sie an ihren Opfern kleben wie Hundescheiße an einer Schuhsohle. Und ohne psychologische Vollzeit-Betreuung über 100 Jahre hinweg ändert sich daran von alleine zumeist nichts. Die Möglichkeiten der Polizei sind vorhanden, aber überschaubar. Oft genug enden diese Geschichten im Krankenhaus oder auf dem örtlichen Friedhof. Gesetzlichen Handlungsbedarf gibt es hier auf jeden Fall, aber gewiss nicht um politische Ziele und Agenden im Tarnmäntelchen durchzumogeln, indem man willkürliche Zensur einführt. Das hat nämlich nichts mit dem Leid der Betroffenen zu tun und therapiert die Täter gewiss nicht.

 

Grundsätzlich lässt sich aber Folgendes festhalten: Stalker, sexuelle Straftäter und vergleichbare Wesen sind Meister der Dunkelheit. Daher ist es grundsätzlich ein wichtiges Unterfangen, hier strahlend helles Licht hineinzuwerfen. Das mögen sie nämlich gar nicht gerne. Wer nichts zu verbergen hat, muss das Licht nicht scheuen.

 

Frau Fernandes wird abseits des Scheinwerferlichts langfristig heilen und regenerieren müssen, um all das zu verarbeiten und wieder einen Weg in Lebensfreude und Vertrauen zu finden. Im Falle von Frau Fernandes handelt es sich ja hinzukommend zum fremden Stalker auch noch um einen einst aufrichtig geliebten Lieblingsmenschen, der aus dem verborgenen Hinterhalt heraus in den Rücken gefallen ist. Das ist eine andere Art von Härtegrad. Es ist absolut nachvollziehbar, dass der unbändige Wunsch nach Gerechtigkeit, Genugtuung und auch das brennende Bedürfnis nach Rache existent sind. Auch Letzteres ist eine natürliche und gesunde menschliche Regung, wenn einem großes Unrecht und Leid bewusst und kaltschnäuzig zugefügt wurde. Und dennoch sollte man diese Regungen im eigenen Interesse im Zaum halten und wieder zu seiner inneren Ausgeglichenheit zurückfinden, um sich nicht in die Dunkelheit des Gegenübers hineinzerren zu lassen. Das würde nur in Selbstzerstörung münden. Jeder erhält früher oder später das, was ihm gebührt. Dafür sorgt das Karma gewissenhaft. Das sollte man sich vor Augen halten.

 

Für was möchte ich noch gerne sensibilisieren – hierfür: Die woke Community hat sich zwischenzeitlich einen Ruf aufgebaut, Menschen, die nicht in die Vorstellungen passen, mit Anschuldigungen behaftet oder in der Opposition aktiv sind, in Sekundenschnelle auf sämtlichen Ebenen dem Erdboden gleichzumachen und in Grund und Boden medienträchtig zu verurteilen. Noch bevor die Justiz einen einzigen Atemzug gemacht hat. Eine fatale und brandgefährliche Entwicklung der letzten Jahre. Kein Zugewinn für die Menschheit. Hier ist es vorprogrammiert, dass es immer wieder unschuldige wie schuldige Menschen geben wird, die das mental nicht abfangen können und sich in einer Affekthandlung das Leben nehmen. Die Themen „Freitod“ oder „Selbstjustiz“ muss man hier mitdenken. Man sollte sich das gut überlegen, ob man blindwütig ohne Wenn und Aber vorverurteilen und zähneknirschend hetzen möchte – egal in welche Richtung. Zwei Minuten nachdenken, gewissenhaftes Erkundigen und Stellungnahmen einholen oder die Entwicklung für einen Moment beobachten, sind keine verkehrten Vorgehensweisen. Andernfalls kann man schwere Gewissensschuld auf sich laden, deren Auswirkungen man besser nicht unterschätzt. Auch solch eine unüberlegte Verhaltensweise erzeugt negatives Karma. Die woke Bubble duldet auch innerhalb ihrer eigenen Reihen keine potentielle Verfehlung und stößt ein verletztes, entartetes oder angeschwärztes Rudelmitglied sofort aus. Ich würde das nicht zwingend als eine berechtigte und gute Tat bezeichnen wollen. Und wir wissen ja zwischenzeitlich, dass die woken Jünger sämtliche edlen Taten auf diesem Erdball für sich beanspruchen, und sich diesbezüglich als Fachexperten mit der aufgebracht schwingenden Moralkeule sehen. Man will so dringend für Großes geboren sein.

 

Blickt man auf das gegenwärtige globale Weltgeschehen sticht eines ins Auge. Dunkle, eklige, kriminelle und bösartige Handlungen werden nicht nur, aber momentan in erster Linie durch die woke Szene, die moralisierenden Gutmenschen oder die aufrechten Demokraten in den Staaten etc. fabriziert … und ungewollt aufgedeckt. Die Ironie und die unverrückbare Lektion des Lebens. Da mischt das Karma mächtig mit. Es ist fast so, als ob der Himmel dem woken Kolorit zuruft, dass sie vielleicht nicht ganz so erhaben, überlegen, anbetungswürdig und perfekt sind, wie sie es unentwegt in die Welt hinein brüllen. Nein, ich sehe das weniger als Anlass zur Schadenfreude an. Es ist vielmehr eine desillusionierende und bodenständige Entzauberung. Und alle mal ein Anlass Selbstreflexion aufzunehmen. Ein bisschen Spaß schiebe ich noch mit ein: Herr Ulmen, der sich ja nun leider als Schmuddel-Fritze entpuppt hat, gab im Rahmen eines Interviews an, dass er der Typ Mann sei, von dem die feministische Bewegung immer geträumt habe. Sorry, das ist ein kleiner Schenkelklopfer. Das heimliche Anfertigen und die freizügige Online-Versendung von Porno-Material der eigenen Ehefrau in Vernetzung mit hartnäckigen Magen-Darm-Problemen, welche die Shop-Apotheke auskurieren muss, lässt die Augen von Alice Schwarzer eher nicht aufleuchten. Und ja, auch die Shop-Apotheke bekommt hier eine Prise Karma ab, indem diese mit der unschönen Skandalgeschichte nun unwiderruflich assoziiert wird. Es ist kein Verbrechen, einen Online-Versandhandel großzuziehen, aber es ist eben auch nicht wirklich fair, die lokalen und ortsansässigen Apotheken, die seit ewigen Zeiten einen guten Rundum-Service bieten, durch Preis-Dumping finanziell ausbluten zu lassen. Hier haben wir mal wieder die berühmten zwei Seiten. Hoffen wir für die Shop-Apotheke, dass nicht auch noch Günther Jauch als Triebtäter überführt wird.

 

Im Fall Fernandes/Ulmen erwähne ich noch anbei, dass hier nicht nur zwei Akteure spinnefeind involviert im Mittelpunkt des Geschehens stehen, sondern auch eine gemeinsame Tochter von blutjungen 13 oder 14 Jahren und ein Stiefsohn im jungen Erwachsenenalter. Die müssen all das auch sortieren, verkraften, verarbeiten. Nehmen wir die jüngere Tochter herbei. Für ein 13-jähriges Mädchen, die vermutlich für beide Elternteile bis dato Liebe im Herzen getragen hat, ist das alles schwere und verstörende Materie, was da im Scheinwerferlicht an die Oberfläche katapultiert wird. Ich habe keine Zweifel daran, dass das Kind psychologisch intensiv begleitet wird. Und dennoch kann man dem Mädchen nicht alle schmerzhaften Erfahrungen, traumatischen Zerrissenheiten, wankelmütigen Zwiespälte, bleierne Scham und verunsicherte Orientierungslosigkeit abnehmen. Mag sein, dass man ihr in der Schule etc. gemäß dem Zeitalter „volle Solidarität und Mitgefühl“ zusichert, aber die mentalen Belastungen lassen sich dadurch nicht vollständig in Luft auflösen. Mit Blick auf die Kinderseelen wäre es eine sinnvolle Sache, wenn die Erwachsenen über sich hinauswachsen und darum bemüht sind, „ruhig Blut“ einzuläuten und die juristischen Fragen und persönlichen Streitigkeiten nicht bis ins kleinste Detail in der Öffentlichkeit auszutragen. Auch wenn es hoch emotionalisiert schwerfällt.

 

Was geht mir in dieser Geschichte mit einem tiefen Seufzen und Stirnrunzeln komplett gegen den Strich – das hier: Die woke Bubble unterhält ja nicht nur ein Heer an hohen Rössern, sondern auch eine Vielzahl an Trojanischen Pferden, um ihre Agenda mit allen Mitteln und ohne Setzung gesunder roter Linien in die Gesellschaft und die Gesetzgebung hineinzupressen. Der Fall Fernandes ist mir bereits zum jetzigen Zeitpunkt zu sehr instrumentalisiert, orchestriert und inszeniert. Das hat dann automatisch einen Beigeschmack, auch wenn ich den Seelenschmerz und ungestümen Zorn von Frau Fernandes durchaus recht gut erahnen kann. Und das betrifft auch die Scham und Überforderung von Herrn Ulmen, der sein Karma vermutlich erst einmal in Alkohol ertränken und in Marihuana-Nebel einhüllen wird. Das wäre so mein Tipp. Langfristig ist das sicherlich keine Paradelösung und macht alles nur noch schlimmer und auswegloser.

 

Und man kann es sich schon fast denken. Auch ich werfe dem woken Milieu in der Dauerschleife vor, dass stets die Doppel- und Scheinmoral die höchste Kür darstellt. Das glühende Mitgefühl, die warme Herzensliebe, die sich überschlagenden Hilfsangebote, die Vergeltungsrufe und der Schrei nach schärferen Gesetzen gilt immer nur den eigenen ideologischen Interessen und Team-Membern. Werden Tag für Tag schwerste Sexualstraftaten oder psychisch kranke Übergriffe durch männliche Migranten verübt, die in rauen Mengen ins Schlaraffenland strömen und sich anschließend selbst überlassen bleiben, so driftet man sofort in Relativierung, Verharmlosung, Verleugnung, Vertuschung, Stillschweigen oder Beschimpfung und aggressive Gegenwehr über. Man will nur das hören und anschauen, was in die woke Fibel passt. Das ist ein massives Hauptproblem, mit dem die gespaltene Gesellschaft zu kämpfen hat. Denn das betrifft viele Themenbereiche des Staates.

 

Na gut, ich lasse mich nicht lumpen. Nachdem die queere Aktivistin „Leonie Löwenherz“ auf Social Media in Sachen „Kumpeline Collien“ einen solch theatralischen Auftritt hingelegt hat und eine heißblütige Ode der puren Hochachtung an die männlichen Mitmenschen dieser Welt gerichtet hat, erwähne ich sie am Rande. Zumindest ist der Künstler-Nachname „Löwenherz“ hier Programm. Es wird gefaucht und gebrüllt wie ein Löwe und die Krallen werden gespitzt. Ich habe schon ein bisschen Angst bekommen, auch wenn ich nicht der Spezies Mann angehöre. Grundsätzlich bin ich gar kein Freund von Psychopharmaka, aber im Fall der Leonie könnte man mal im Ansatz darüber nachdenken, ob das eine Option zur Bändigung der Gemütslagen darstellen könnte. Eine ausgeprägte Borderline-Störung schließe ich hier nicht rundum aus. Ich begrüße ein lebhaftes Temperament und besitze selbst eines, wenn ich denn zwischendurch mag. Aber ein klein wenig sollte man es Mitte dreißig schon kanalisieren können. „Aber Schwamm drüber, Leonie.“

 

Drehen wir den Spieß der Fairness halber noch um: Das Karma erscheint auf der Bühne des Lebens nicht nur, wenn einem anderen Menschen narzisstisch und böswillig tatsächliches Leid zugefügt wird, sondern auch dann, wenn das lediglich von einem angeblichen Opfer mit Pinocchio-Nase heimtückisch, selbstsüchtig, krankhaft oder rachegeladen behauptet wird, aber nicht der Realität entspricht. „Lügen haben (auf Dauer) kurze Beine“, das wissen wir. Eine andere Person zu Unrecht mit Dingen zu beschuldigen, die nicht mit der Wahrheit einhergehen, ist keine gute Idee. „Mein stressintensiver Nachbar hat Kontakte zum IS. Mein verhasster Ex-Mann ist pädophil. Mein mich verschmähender Kollege stalkt mich. Meine erbberechtigte Cousine ist Reichsbürgerin“, um ein paar Beispiele fürs Verständnis aufzuführen. Nein, nein, das ist nicht korrekt. Da bewegen wir uns in den niedrigschwingenden Ebenen eines menschlichen Daseins.

 

Ein aktuelles Beispiel aus den Medien ist die Drama-Reality-Serie der Milliardärsfamilie „Block“. Wo hier die Wahrheit liegt, weiß nur der liebe Gott. Aber es steht schon jetzt fest, dass es in dieser erbitterten Familienfehde nur Verlierer auf dem Schlachtfeld gibt. Inwieweit die involvierten Kinder der Familie ein gesundes Seelenleben und eine vertrauensvolle Partnerschaft in der Zukunft bewerkstelligen können, ist mit einem Fragezeichen versehen. Und dann blicken wir noch auf den amtierenden „Dschungel-König“ Gil Ofarim. Ein aufmerksamkeitsbedürftiger Löwe-Geborener wie er im Dschungelbuche steht. Die Karriere und Ego-Befindlichkeiten des Gil aus namhafter Familie sind nicht so verlaufen, wie er sich das erhofft hatte, sodass er dann zu unguten Mitteln gegriffen hat, um sich in den medialen Mittelpunkt zu drängen. Das ist bekanntermaßen nach hinten losgegangen und musste teuer bezahlt werden. Das Karma hat wie schon mehrfach angeschnitten seinen ganz eigenen Zeitplan. Manchmal greift es umgehend ein, ein andermal lässt es ich sehr viel Zeit. Bei ganz großen und widerwärtigen Kalibern vergeht manchmal eine kleine Ewigkeit, bevor es Schicksalsschläge und Geheimnislüftungen vom Himmel regnet. Das Karma arbeitet ja mit verschiedenen Methodiken. Ich tendiere dazu, dass Herr Ofarim notgedrungen schon eine Portion unter wenig schmeichelhaften Rahmenbedingungen dazugelernt hat. Das Wort „Ich“ wurde neu positioniert und das Karma hat auf die Rangordnung aufmerksam gemacht. Der Gil wäre sicherlich gerne ein umworbener Rockstar und angehimmeltes Sexsymbol anstelle gestrauchelter Dschungel-König und Reality-Star-Anwärter. Aber man muss das Beste aus den Gegebenheiten machen, und wenn man sich ernsthaft und allen voran demütig weiterentwickelt, können auch wieder strahlendere Erfolge eintrudeln. Da bin ich mir sicher und gehe mit dem Karma d’accord.

 

Die Asiatische Tiger- und Buschmücke – die Inkarnation des Bösen

Wer ein finsteres Karma als Lebenssaft in sich hinein saugt ist „die Tiger- und Buschmücke“ – der Endgegner. Dabei handelt es sich um die fieseste, mieseste und hinterhältigste Gruppierung an Schnaken. Ja, die Tiger- und Buschmücke hat einen dreckigen Tod verdient. Das bejaht auch grimmig nickend das Karma. Falsches Mitleid ist hier fehl am Platz. Gerät ein argloser Mensch in einen Hotspot dieser kleinen, unscheinbaren Terroristen im blutrünstigen Sturzflug, ist er dazu aufgefordert, um sein Leben zu rennen. Die gemeine Schnake ist hartnäckig, aber nicht sonderlich schlau. Und irgendwann ist sie auch mal blutgeladen satt. Nicht so die hinterlistige Tiger- und Buschmücke – ein nimmersattes Insekt aus der Unterwelt.

 

Wer ein nächtliches Massaker dieser heimtückischen Krabbel-Monster blutleer überlebt, ist am ganzen Körper mit riesigen, stark geschwollenen, knallroten, entzündeten und teuflisch juckenden Stichen übersät. Darüber hinaus wird den Wirtstieren nachgesagt, dass sie nicht zwingend einen Vitamincocktail in ihre Opfer hineinstechen, sondern bevorzugt Bakterien & Viren als Gastgeschenk in Form ihres Speichels ungebeten mitbringen. Das Karma legt an dieser Stelle eine versteinerte Miene auf, und ich klinke mich mit verkniffenen Augen und kampfbereit mit ein.

 

Es gibt die wissenschaftliche These, dass Schnaken jeglicher Art ihre Lieblingsbeute nach Genetik, Blutgruppe, Geruch, Körpertemperatur und Hautzusammensetzung ausspähen. Der Volksmund hält es etwas simpler und ist der Ansicht, dass menschliche Naschkatzen mit süßem Blut besonders attraktiv für Blutsauger jeglicher Art sind. Ja, da schließe ich mich an. So wie die Schnaken manchen Menschen hinterherjagen, tun es wiederum die Betroffenen gegenüber Süßigkeiten. Man erkennt sofort den Teufelskreislauf. Und ich baue noch eine weitere Wahrnehmung mit ein. Ich tendiere stark dazu, dass die elitäre Asiatische Buschmücke „ungeimpftes Blut“ als besondere Delikatesse ansieht. In den fies vor sich hin summenden Kreisen, die gerne als gut organisierte Clans in Erscheinung treten, hat sich das als kulinarischer Trend und Leckerbissen entpuppt.   

 

Welche Kriegsführung muss man hier also auffahren? Das ist schwierig und sehr tricky. Die  Tigermücke ist ausgebufft und passt sich zügig ihrer Umgebung an. Nelken- und Teebaumöl, Eukalyptus und Zitronengras oder herrlicher Kokosduft sind der ehrgeizigen und vom Blutrausch getriebenen Schikeria-Schnake schnell egal. Der Staubsauger hingegen nicht. Nein, so eine kleine filigrane und fragile Schnake mit ihren zarten Flügelchen mag keine stürmischen Gefilde wie sie z. B. in einem Staubsaugerrohr stattfinden. Man kann sich wie ein lautloser Indianer anschleichen und dann per Überraschungsangriff zuschlagen. Das hat auch den Vorteil, dass die schönen Wände weiterhin makellos verbleiben und nicht mit eigenem wie fremdem Blut neu dekoriert werden. Das Staubsaugerrohr muss natürlich anschließend gut versiegelt werden. Und das langfristig, denn die Elite-Schnake überlebt bis in die Wintermonate hinein. Wir haben es mit einem zähen und gefährlichen Gegner zu tun. Und es sei angemerkt, dass die Weibchen hier die Übeltäter sind. Sie ernähren sich vom Blut ihrer Opfer, um die Eientwicklung inmitten eines großen Fressens voranzutreiben, während die Männchen nur irgendeinen harmlosen Pflanzennektar bescheiden schlürfen. Im Reich der Schnaken herrscht das Matriarchat. Das haben uns die gerissenen Schnaken, Moskitos und Mücken voraus.

 

Ein Erdenengel, der gekommen ist, um zu bleiben:

Das Karma bekommt einen glasigen, melancholisch berührten und mit echter Herzenswärme erfüllten Blick, wenn der Name „Oliver Staub“ erklingt. Hier handelt es sich um einen kleinen ca. drei Jahre alten Jungen, der dem Tod die Stirn geboten hat und nicht gewillt war, von seinem blutjungen Leben bereits abzulassen. Oliver wurde im letzten Jahr bei einem Autounfall mit seinen Eltern und Zwillingsbrüdern in Mexiko schwerstverletzt. Sein junges Leben, das gerade erst begonnen hatte, hing wortwörtlich mehrfach am seidenen Faden. Ein Kampf um Leben und Tod, den Oliver für sich entschieden hat. Oliver hinterlässt das Gefühl, in diese bewegte Lebenszeit inkarniert zu sein, um anderen Menschen aufzuzeigen, wie bedeutsam und zerbrechlich das irdische Dasein ist, das kaum zu verkraftenden Schmerz und einzigartige Schönheit gleichzeitig in sich tragen kann. Das Leben war, ist und wird immer eine bittersüße Angelegenheit sein. Und es kommt auf die Dosis an, ob man daran zerbricht oder wächst.

 

Wer in die strahlend leuchtenden Augen und das herzzerreißende Lachen dieses kleinen Kämpfers und Überlebenskünstlers blickt, kann sich der engelsgleichen Aura dieses Kindes, das ein so schweres Schicksal trägt, nicht entziehen. Eine Liebe und eine Leidenschaft für das Leben, die mit dem Verstand allein nicht zu fassen sind. Das ist etwas, das man nur mit dem Herzen abseits jeglicher Oberflächlichkeit, Nichtigkeit und materieller Güter fühlen kann. Ja, unter uns wandeln auch lupenreine Erdenengel, welche den Menschen eine Menge über das Leben, Streben und Sterben auf dieser Erde beibringen. Sie sind so etwas wie das überirdische Bindeglied zwischen Himmel und Erde. Sie tragen von Beginn an sehr viel Weisheit, unglaubliche Tiefe und enorme Stärke in sich, die ihnen mitgegeben wurde, um ihren besonderen Auftrag zu erfüllen. Eine große, intensive und übermenschliche Aufgabe.

 

Durch ihre besondere Strahlkraft ziehen Erdenengel viele Menschen magisch an. Man beschäftigt sich mit dem Schicksal des Jungen und seiner Familie. Selbst Personen, die keinen Zugang zu den zahlreichen Dingen haben, die sich zwischen Himmel und Erde befinden, und diese verängstigt oder auch teils missmutig abwehren und gerne ins Lächerliche ziehen. Oliver lässt durch sein schweres Schicksal und die Tragödie seiner Familie viele Menschen automatisch über ihre eigene Werteskala und die Kostbarkeit des Lebens nachdenken. Etwas, das viele Erdenwesen in ihrem dahin ratternden Alltag von alleine nicht tun. Das ist ein Selbstläufer, dem sich einige Mitmenschen nicht entziehen können. Erdenengel vermögen es, andere Lebewesen in ihren Bann zu ziehen. Oliver ist eine kristallklare Menschenseele und das spüren andere Menschen. Die dunklen Seelen genauso wie die hellen.

 

Er hat für seinen steinigen Lebensweg eine wunderbare Familie an seine Seite bekommen, die ihn begleitet und wie ein Löwenrudel mit ihm kämpft. Von Oliver und seinem Kampf zurück ins Leben werden wir im Laufe der Zeit mit Sicherheit immer wieder hören. Er wird noch einigen Menschen aufzeigen, dass vieles im Leben möglich ist, was man eigentlich nicht für möglich gehalten hätte. Er stiftet als Vorbild neues Bewusstsein, Glaube, Willenskraft, Gottvertrauen und bei manchen auch weniger Verbissenheit, dem Leben seinen eigenen Stempel aufzwingen zu wollen. Verschiedene Wegbegleiter können und werden von diesem kleinen Buben vermittelt bekommen, was im Kern wirklich zählt.

 

Die Lebenszeit dient nicht ausschließlich aber in erster Linie dazu, zu lernen, zu reifen, sich zu entwickeln und letztlich eine bessere Version seiner selbst zu werden. Wir sind nicht auf Erden, um eine endlose Shoppingmeisterschaft zu bestreiten, der Karriere vollkommen atemlos und schmerzfrei hinterherzujagen oder zum heißesten Dating-Star erkoren zu werden. Das führt nur dazu, dass man Lebenszeiten wiederholen muss, wenn man sich inmitten von heißer Luft gar nicht mithilfe tiefergehender Erkenntnisprozesse weiterentfalten möchte. Von Glanz & Glamour allein nährt sich die Seele langfristig nicht, und man kann diese Art von schnelllebigen Werten nicht mit ins Grab nehmen. Da hat man nichts von. Und dann stellt sich die Frage, wie man am Ende in Erinnerung bleiben möchte. Als eine bereichernde, tiefsinnige, warmherzige und kluge Person mit Talenten und Gaben, oder schwerpunktmäßig als Sklave des reizüberfluteten Konsumrausches, der sinnlichen Freuden und der pfauenhaften Eitelkeiten. Das werden die nachfolgenden Generationen zügig vergessen oder nur beiläufig erwähnen. Von prägender Dauer ist nur, was mit echter Substanz angefüllt ist.

 

An dieser Stelle gehe ich noch fix auf die Familie von Fußball-Weltstar Toni Kroos ein. Den großen Könnern der Ballkunst wird gerne nachgesagt, dass sie es allen voran in den Beinen haben, aber nicht so sehr im Kopf. Diese platte Aussage kann natürlich auf unterschiedlichen Ebenen sowohl widerlegt wie auch untermauert werden. Wenn man richtig gut Fußball spielen möchte, braucht man zumeist schon das Gesamtpaket, um taktisch und strategisch klug vorzugehen. Das Ganze wird dann mit Instinkt, Sportsgeist, Grundtalent und einer passenden Physik gekoppelt. Aber es gibt natürlich auch diverse Fälle, wo man sich nicht des Vorurteils verwehren kann, dass hier zu viele Kopfbälle gespielt wurden und die Intelligenz den sportlichen Leistungen hinterherhinkt. Aber Dysbalancen gibt es in vielen Berufssparten.

 

Zumindest bis zum heutigen Tag hat der gefeierte und millionenschwere Toni Kroos eigentlich glaubwürdig vermittelt, geerdet zu bleiben, die geistigen Aktivitäten nicht komplett zu vernachlässigen und als oberstes Lebensziel nicht anzustreben, Dauerthema in den Boulevard-Gazetten zu sein. Er hegt und pflegt sein Familienleben und widmet sich gemeinsam im Familienverbund auch der Lebensdemut. Dankbarkeit ist wichtig, um im Leben langfristig gesund und erfolgreich zu sein. Die Familie Kroos teilt auch ein wenig von ihrem Glück und betreibt seit geraumer Zeit eine Stiftung, die schwerstkranken Kindern und deren Familien hilft. Da kann man sein vieles Geld natürlich schlechter anlegen. Auch im Fall Oliver Staub ist die Stiftung aktiv geworden und hat sich mit eingeklinkt.

 

Und wenn wir gerade beim Thema „Werteskala“ sind, binde ich das hier abstrakt und dennoch schlüssig mit ein: Vor ein paar Jahren bin ich mal in den Medien beiläufig auf einen der seltenen Beiträge zu Toni Kroos gestoßen, der mir in Erinnerung geblieben ist. Der Toni hat einen Schnappschuss mit seiner Frau aus einem verträumten Urlaubsparadies gepostet. Und dann gab es natürlich auch diverse Kommentierungen, die nicht lange auf sich warten ließen. Ein Nutzer schrieb sinngemäß, dass Toni Kroos ein Wahnsinnsfußballer ist und daher seine volle Sympathie und Anerkennung genießt, er jedoch nicht verstünde, warum er sich so eine hässliche Frau ausgesucht hat. „Ja, diese Aussage möchte ich ebenfalls nicht komplett unkommentiert lassen, denn das liegt im Auge des Betrachters.“

 

Ich persönlich finde es regelrecht sympathisch, dass sich der finanziell potente, sportliche und gutaussehende Toni keine Frau nach Maß aus dem Pussycat-Katalog bestellt hat, was in den Reihen der Weltfußballer Seltenheitswert hat. Von mir ein dickes Lob und beschwingtes Lächeln. Die Ehegattin namens Jessica ist gemäß meines Augenmaßes eine natürlich hübsche junge Frau. Und für eine dreifache Mutter bestens in Schuss. Da sie aber offensichtlich mehr Zeit damit verbringt, ihre drei Kinder gewissenhaft großzuziehen anstatt abwechselnd im Wartezimmer des Beauty-Docs abzuhängen oder Dauergast im Kosmetikstudio zu sein, fällt sie ein wenig „negativ“ aus der Reihe. Ich für meinen Teil drücke die Daumen, dass Frau Kroos dem Reiz, der Versuchung und den Möglichkeiten widersteht, zahlreiche Optimierungen an sich vorzunehmen, die keine sind und eine tolle, gesunde und ausgeglichene Ausstrahlung niemals wettmachen können.

 

Sportler wie Kane, Kimmich oder Kroos sind mitunter so erfolgreich, top im Geschäft und Meister ihres Faches, da sie nicht alle Nase lang durch das P1 & Co. pirschen, um dort rollig Ausschau nach aufgemotzten Vaginas zu halten, die einen spendierfreudigen Interessenten suchen. Nein, sie konzentrieren sich auf ihre sportliche Leistung, langfristigen Erfolg und clevere Business-Entscheidungen. Und das zimmert sich auf einem harmonischen Familienleben und einer Partnerschaft, die offensichtlich ernst genommen und gewertschätzt wird. Das erzeugt wiederum eine entspannte mentale Gesundheit. Hier zieht der Familien-Clan an einem Strang und dann entwickelt sich ein robuster und fruchtbarer Flow, der weder langweilig noch leidenschaftslos erscheint. 

 

Und gleich beuge ich einem Shitstorm vor. Im Sinne wahrer Vielfalt haben auch die Barbie-Girls dieser Welt eine Daseinsberechtigung. Ich bin auch nicht prinzipiell gegen alle Beauty-Eingriffe oder kosmetischen Behandlungen. Man muss sich wie bei allen Dingen des Lebens die Hintergründe, möglichen Auswirkungen, den tatsächlichen Nutzen, die verbundenen Risiken und das dazugehörige Maß anschauen. Der heutige Beauty-Trend ist in meinen individuellen Augen pervertiert und entgleist. Sich jedes Quartal neu durch operieren zu lassen, halte ich für bedenklich. Darüber hinaus sind es die ewig gleichen Eingriffe und Behandlungen, mit denen sich viele junge und von Haus aus hübsche oder auch bildschöne Frauen verhunzen und verfremden lassen. Auch im Beauty-Bereich bewährt sich das Mitläufertum nicht – egal wie sehr der jeweilige Trend als Must-have gehyped wird.

 

Prototyp A: künstliche Nägel, Hair-Essentials, Permanent-Make-up Augenbrauen, aufgespritzte und/oder farblich pigmentierte Monster-Lippen, Silikon-Busen, optional auch ein Silikon-Hinterteil, breitflächige Hyaluron- und Botox-Injektionen + weitere Beautyhighlights, die schwer angesagt sind. Dann noch die Abnehmspritzen, deren Gesundheitsschädigungen schon jetzt verstören. „Juhu, ich bin nun gertenschlank, benötige jedoch ab sofort einen Blindenhund. Egal, mit meinen Krähenfüßen kann ich mich sowieso nicht mehr schnell bewegen.“ Ob sich das lohnt, ist diskutabel. Dann vielleicht doch lieber die Ernährungsumstellung und etwas Sport. Und es gibt zwischenzeitlich Wellnesshotels wie Sand am Meer, die Beautybehandlungen, wohltuende Massagen, gesunde Ernährung und ganzheitliche Kosmetika anbieten, die oftmals sehr viel effektiver sind. Ein marodes Innenleben und hartnäckige Selbstwertprobleme können wir nicht hinfort operieren. Dies halte ich in Zement gegossen fest. Eine künstliche Optik als Jessica Rabbit in der Massenauflage heilt keine mentalen Defizite. Das wird dann zur Never-Ending-Story – ohne Happy End. Und wer die Pflege des Oberstübchens vollständig ignoriert, muss damit leben, Ebenbürtiges anzuziehen, z. B. flachgeistige Schwachmaten, die für die großen Gefühlswelten eher ungeeignet sind. Das Karma steht direkt neben mir und zieht eine natürlich geformte Augenbraue aus naturbelassenen Körperhaaren hoch, was ich als Zustimmung deute.

 

Und wenn ich schon einen Lauf habe und ein klein wenig in Sachen Beauty-Beratung vom Leder ziehe einen warmherzigen Tipp. „Wer, liebe Ladys, hat Euch den gemeinen Floh ins Ohr gesetzt, dass die ganzen Mini-Tattoos (zur Erinnerung) cool, lässig, schick, sexy, kreativ, hübsch und ansprechend aussehen?“ Das würde mich mal interessieren. Das tun sie in der Regel leider nicht. Noch so eine Mitläuferschiene der Selbstsabotage. Von der Ferne hat man den Eindruck, dass jemand mit einer Vielzahl an markanten Muttermalen zu kämpfen hat. Aus der Nähe sieht es dann aus wie eine unbeholfene Knast-Arbeit oder schlichtes Kritzelkratzel, das man beim Telefonieren nebenbei auf einem Blatt Papier gedankenlos vollzogen hat. Letzteres war für Trendsetterin „Rihanna“ tatsächlich eine Impulsgebung. Sie hat sich zu meiner Ermunterung die Erstwerke ihrer Kleinkinder in die Kniekehle tätowieren lassen. „Ja, man muss es mögen.“ Mein erster Geistesblitz war, dass im gleichen Moment zahllose Frauen in unterschiedlichen Altersklassen erleichtert aufgeatmet und ihren Minirock aus dem Schrank geholt haben. Endlich ist es realisierbar, fiese Besenreiser als liebevoll tätowierte Kindermalereien auszugeben. Der Sommer kann kommen!

 

Ganz fertig bin ich mit meinem ästhetischen Briefing noch nicht. Aber ich meine es nur gut. Was sagt man über Menschen, die es „nur gut meinen“? Sie sollten es besser sein lassen. Dem widerspreche ich, manchmal lohnt es sich auch hinzuhören. Es betrifft den Auftritt und das Posen auf dem roten Teppich. Das Mitläufertum macht auch hier keinen guten Job. Man muss nicht allem Glauben schenken, was stockschwule Stylisten oder ehrgeizige Laufstegtrainer überkandidelt ins Ohr flüstern. Hand auf’s Herz, diese Herren neigen hin und wieder dazu, ein etwas überspanntes Idealbild einer Frau zu zeichnen. Die in der Regel unnatürlich aufgespritzten wulstigen Lippen leicht zu öffnen und eine Art Schmollmund zu mimen, beschert keine sinnliche Wahrnehmung – jedenfalls nicht bei mir. Mein unanständiger Gedankengang, der dann aufkeimt, ist vielmehr, dass sich hier jemand für devoten Oral-Sex bewerben möchte. Diese Impression finde ich für eine aufstrebende Schauspielerin oder ein Model eher ungünstig. Da könnte man gleich meinen, dass es mit der Schauspielerei so schleppend läuft, dass man ein Anheuern im Porno-Gewerbe existenziell in Betracht zieht. Es sieht keinesfalls scharf, sondern dämlich wie dümmlich aus. Das muss ich leider so benennen, wie es ist.

 

Meine kokette Empfehlung: Je nachdem, welches schicke oder spannende Outfit man präsentiert, einfach in naturbelassener Ausgabe herzlich in die Kameralinse lachen, ein charmantes Lächeln aufsetzen oder dem Fotografen einen lasziv unterkühlten Blick passend zum kleinen Schwarzen zuwerfen. Ich bin mir sicher, das birgt mehr Erfolg in sich und hinterlässt einen vorteilhafteren Grundeindruck als dieses Barbie-auf-Amphetamin-Gepose. Das zerpflückt und erdolcht den hart erkämpften Feminismus hinterrücks. Wenn man ein Foto von Jessica Kroos mit Seltenheitswert in den Starmagazinen entdeckt, steht sie stinknormal dran. Das wirkt dann regelrecht erfrischend. Die Natura-Variante bekommt von mir den klaren geschmacklichen Zuschlag. Dem zuvor angesprochenen Fan sei jedoch auch seine Meinung vergönnt, dass ihm ein scharfes Luder an der Seite von Herrn Kroos mehr zusagen würde. Aber das muss jedem selbst überlassen bleiben, wer oder was das Herz höher schlagen lässt. 

 

Zurück zum Erdenengel „Oliver“. Wer den kleinen Jungen und seine Familie auf dem weiten Genesungsweg mit kleinen Fortschritten und einem Familienleben, das sich komplett für alle Beteiligten gewandelt hat, finanziell unterstützen möchte, findet im Internet zahlreiche Berichte und Möglichkeiten, genau das zu tun. Jeder noch so kleine Support zählt. Und ich würde meinen wollen, dass das Karma hier das Gütesiegel A erteilt, wenn man ein klein wenig mitwirkt, wo Hilfe dringend benötigt wird und jemandem zugutekommt, der es lichterloh verdient hat.

 

Patricia Geiger in aller Bescheidenheit:

Es ist nicht so, dass ich noch nie mit dem Karma in Berührung gekommen wäre – positiv wie negativ. Das ist für jedes Lebewesen der Standard, dass karmische Prozesse mit dazugehören. Der Unterschied besteht nur darin, ob die Taten und die dazugehörige „Belohnung“ sich mehrheitlich im hellen oder dunklen Bereich bewegen, oder sich das Ganze die Waage hält. Wir Menschen wachsen oftmals erst am Gegenwind und Widerstand. Weil dann schlichtweg nicht viel anderes übrig bleibt, als sich zu arrangieren und zu beugen. Der Rückenwind ist natürlich ebenso wichtig, aber der ist halt deutlich komfortabler.

 

Richtig heftige Kollisionen mit dem Karma sind bis dato meinerseits nicht zu verbuchen. Ich tue redlich, was ich kann, um solch ein Szenario zu vermeiden. Aber ein paar kantige Kinnhaken, saftige Backpfeifen, das kneifende Langziehen der Ohren und ein paar satte Maßregelungen zwecks Kurskorrektur waren schon mit dabei. Und ich befürchte, dass ich noch nicht am Ende der Fahnenstange angelangt bin. Die lebende Perfektion und Krönung der Schöpfung bin ich jedenfalls zu meinem Bedauern nicht. Über mir schwebt kein Heiligenschein und auch Engelsflügel sucht man auf meinem Rücken vergeblich, so sehr ich mich auch bemühe. Die muss man sich wirklich sehr hart erarbeiten. Das schaffen nur die Wenigsten. Auch ich lerne fortlaufend bereit- wie widerwillig dazu, das kommt auf den Härtegrad und Wirkungsbereich an.

 

Und ja, mir darf man die Meinung ebenfalls ungeschönt darbieten, solange wir uns alle am Grundgesetz orientieren und eine Handgranate und/oder Machete außen vor lassen. Gleiches Recht für alle. Ich schätze eine klare und humoristisch angehauchte Wortwahl und Analyse, wenn ich sie für berechtigt oder dringend notwendig erachte. Da wiederhole ich mich gerne, ich verfasse die „Bittersüßen Zeilen“ nicht mit Hass & Hetze, sondern in aller Schärfe und mit individueller Sichtweise in friedfertiger Form. Nicht mehr und nicht weniger. Ein eigentlich simples Prinzip, an dem man sich grundorientieren kann. Aber ja, wer austeilt, muss auch einstecken können. Das bleibt die goldene Regel. Das muss man sich vor Augen halten, bevor man die Feder spitzt. Andernfalls funktioniert ein ausgewogenes Beisammensein leider nicht. Die „Bittersüßen Zeilen“ sind jedenfalls nicht von geiferndem Groll, bleiernem Unmut oder übertriefender Schadenfreude getrieben. Nein, nein, ich sehe mich mehr als forsch talentierte Spiegelhinhalterin. Und die braucht es auch im Leben, da manche Persönlichkeiten keine Bereitschaft zeigen, einmal selbstständig in den Spiegel zu blicken, da ihnen nicht gefällt, was sie darin erkennen müssen. Einige Menschen kreischen nicht mit Gift und Galle und explodieren vor Empörung aufgrund potentieller Kritiker an sich, sondern vielmehr weil ihnen ihr hässliches Spiegelbild nicht zusagt und dieses überforderten Stress auslöst.

 

An dieser Stelle krame ich aus meiner eigenen Vita ein paar grundlegende Lerneinheiten für’s Leben hervor.

 

„Wer zündelt, verbrennt sich mindestens die Finger“ (Kindergarten):

Die Kindergartenzeit waren fette Jahre und ein goldenes Zeitalter. Meine Kindergärtnerinnen und ich – das war Liebe auf den ersten rosaroten Blick. Wenn die Chemie passt, dann passt sie halt. Aber es gab auch einen dunklen Moment zwischen uns, als ich im Zuge einer tolldreisten Mutprobe fast den Kindergarten abgefackelt hätte. Da war die Stimmung mal für einen Augenblick eingetrübt und mit Rauch eingenebelt. Ein paar andere Kinder und ich saßen am vorweihnachtlichen Vespertisch und haben darüber gegrübelt, ob es wohl jemanden gibt, der sich getraut, das Butterbrotpapier in den Kerzenschein zu halten. Die anderen Kinder haben die richtige Wahl getroffen und entschieden „oh, das mach ich lieber nicht“. Ich hingegen wollte es wissen und das Spiel mit dem Feuer zaghaft eingehen. „Probieren geht über studieren. Ich schaue mal, was passiert.“ Da waren dann aber alle verschreckt, wie schnell so ein Butterbrotpapier lichterloh brennen kann. Impulsartig wurde es dann mit verschreckten Augen meinerseits auf den Boden geschmissen. Aber auf meine hoch geschätzten Kindergärtnerinnen war wie immer Verlass. Das waren keine Schlaftabletten. Die waren auf Zack und haben die Situation sogleich gerettet und entschärft. In Teamwork vereint kamen sie angerannt und haben mit einer Decke, den bloßen Füßen und anschließendem Wassereinsatz dem Feuer den Garaus gemacht.

 

Hier habe ich dann schon eindringlich gesagt bekommen, dass ich so etwas auf keinen Fall wieder machen darf. Es ist nicht so, dass ich mir den „Struwwelpeter“ (der schwarzen Pädagogik) nicht x-fach habe vorlesen lassen und die eindrucksvollen Bilder studiert habe, aber es war mehr ein spontaner Testlauf zur Grenzüberschreitung. Den Rest des Vormittages bin ich dann kleinlaut durch die Gegend geschlichen und habe meine Kindergärtnerinnen mit großen Augen in der stillen Hoffnung auf baldige Vergebung angeblinzelt. Den Ruf als „Feuerteufel“ wollte ich mir generell auf keinen Fall einfangen. Das hätte ein einsames Leben ohne weitere Einladungen zum Spielen mit sich gebracht. 

 

Dann kam der sensible Moment, wo meine Mum mich abholen kam und von einer der Kindergärtnerinnen aufgeklärt wurde, dass es am heutigen Tag einen siedend heißen Fauxpas gab. Mama Geiger war nicht woke und hat sodann losgedonnert, dass das ja ungeheuerlich sei. Man solle mich direkt in den dunkelsten und tiefsten Kerker packen und ordentlich bestrafen. Man müsse hier nicht zimperlich vorgehen, wenn’s denn verdient ist. Aber auch hier konnte ich auf meine Kindergarten-Tanten blind vertrauen. „Aber nein, der kleine Schatz hat es doch nicht mit Absicht gemacht und tut es nie wieder.“ Richtig, der kleine Schatz hat haarscharf dazugelernt und blickt ab jetzt mit Sicherheitsabstand in den Kerzenschein.

 

Tja, Glück gehabt! Wäre hier jemand zu Schaden gekommen und der Kindergarten in Schutt und Asche gelegen, wäre es um mein Karma schon zu ganz früher Stunde schwierig bestellt gewesen. Und seitens der Katholischen Kirche wäre eine Endabrechnung mit Ohnmachtsgarantie im Briefkasten meiner Eltern gelandet. Da hätte das Christkind dann bis zu meiner Volljährigkeit definitiv nichts mehr unter den Weihnachtsbaum gelegt.

 

Das Thema Mutproben gehört zur Kindheit und Jugend mit dazu. Das bleibt selten aus. Aber das kann natürlich fies ins Auge gehen und den Rest eines Menschenlebens suboptimal und schicksalhaft beeinflussen. Der Appell lautet: „Immer gut abwägen, ob sich das Spiel mit dem Feuer lohnt und die Folgekonsequenzen gebuckelt werden können. Denn das Karma drückt nicht immer ein Auge zu.“

 

„Dornröschen – mir zwickt der Tanzschuh und das Korsett“ (Kindergarten):

Juhu, das alljährliche Sommerfest des Kindergartens stand an. Der Masterplan war, dass die Kinder den Familien und Besuchern verschiedene Märchen vorspielen. Die Kindergärtnerinnen haben dann die Rollenverteilungen verkündet und mir wurde gesagt, dass ich das Dornröschen spielen werde. Damals wie heute habe ich Märchen geliebt und Dornröschen fand ich sehr ansprechend – super duper. Ein hübsches Prinzessinnenkleid und ein hoheitliches Gebaren, das bekomme ich hin. Allerdings wurde im nächsten Schritt verkündet, welche Szene gespielt werden wird. Ich werde zusammen mit Prinz Christian durch den Schlosssaal tanzen. Hm. Ab hier war meine Laune schon ein wenig verhaltener und das Misstrauen stieg abrupt. Ehe ich mich versah, wurden alle anderen Kinder aufgefordert, einen Stuhlkreis zu bilden, damit die Tanzproben beginnen können.

 

Ja, Prinz Christian war ein entspannter Mensch. Dem hätte man Hinz und Kunz in die Arme drücken können, und er hätte die Tanzschritte und Rhythmusvarianten ausgeführt, die ihm diktiert wurden. Die Wunschvorstellungen der Kindergärtnerinnen bestanden darin, dass ich mit dem stattlichen Prinzen wesentlich enger tanzen sollte, damit ein zauberhaft romantisches Flair entsteht. Und schon hatten wir einen handfesten Interessenskonflikt. Ich schätze Diskretion, Kontenance und einen gebührenden Abstand der Höflichkeit. Daher habe ich kategorisch durch meine Körperhaltung und meinen starren Blick verdeutlicht, dass ich keine Bereitschaft zeigen werde, mit Prinz Christian engumschlungen Lambada & Salsa zu tanzen. „Es tut mir leid, aber ich kann nichts für Euch tun.“ Die Kindergärtnerinnen waren jedoch wild dazu entschlossen, ihre Idealvisionen umzusetzen und haben mich mit geballter Kraft Richtung Prinz Christian geschoben, während ich stocksteif und stillschweigend Gegenwehr geleistet habe. Es entwickelte sich ein entwürdigendes Trauerspiel für alle Beteiligten.

 

Die anderen Kinder hatten zunächst noch fröhlich vor sich hin gelacht und gekichert, bis sie im Laufe der Zeit halblahm auf ihren Zwergenstühlen abhangen und gemeinsam mit mir Stoßgebete gen Himmel entsendet haben, dass die Kindergärtnerinnen vor meiner unbezwingbaren Willenskraft kapitulieren. Mit einem enttäuschten Seufzen wurde dann letztlich noch vor der Jahrtausendwende die Notbremse gezogen. Man entschied, dass mir eine andere Rolle zugeteilt würde und die Karin das Dornröschen macht. Die Karin hat getanzt wie eine federleichte Elfe und hatte keine Berührungsängste gegenüber Prinz Christian, der keinen Stressfaktor kannte. An dieser Stelle muss noch erwähnt sein, dass Karin später „fast“ professionelle Prima Ballerina geworden wäre und meines Wissens nach eine Aufnahme in der weltberühmten „John Cranko Schule“ zur Debatte stand. Diese Info kann ich nicht unterschlagen. Das war schon knallharte Konkurrenz.

 

Ich hätte mich kooperativer gezeigt, wenn mir meine Kindergarten-Tanten angeboten hätten, die woke Fassung des Dornröschen-Tanzes aufzuführen. Prinz Christian ist eine Art schmucke Requisite und ich hingegen lege zur Musik von Kate Bush einen theatralischen Ausdruckstanz im Alleingang aufs Parkett, denn selbst ist die Frau. Aber das stand zum damaligen Zeitpunkt nicht zur Wahl. Man wollte die klassische Fassung.

 

Mir wurde dann zielsicher eine Rolle zugeteilt, die mir wie auf den Leib geschnitten war. Ich durfte „das Rotkäppchen“ spielen. Ja, da war ich dann in meinem Element. Ich bin ein freier und selbstbestimmter Mensch und marschiere unerschrocken alleine durch den Wald. Zwischendurch pflücke ich noch ein paar wunderschöne Blumen. Gegen die ausdrucksstarke Farbe „Rot“ habe ich nichts einzuwenden. Von irgendeinem daher gelaufenen Wolf lasse ich mich nicht einschüchtern, und mir schon gar keinen Quark erzählen, der nicht der Wahrheit entspricht. Ich bringe meiner kranken Großmutter, die ich gut leiden kann, ein paar Leckereien vorbei, damit sie schon bald wieder genesen ist. Und weil ich nicht von gestern bin, sorge ich dafür, dass der toxische Wolf ein passendes Ende findet und seiner karmischen Gerechtigkeit zugeführt wird.

 

Dieses Muster zieht sich bis heute quer durch mein Leben. Denken wir allein an die sogenannte „Pandemie“. Ich lasse mir keinen heißen Scheiß der manipulativen Art erzählen, denke und entscheide eigenständig und lasse mich nicht mit unwürdigen Mitteln verschrecken und lahmlegen.

 

Die Quintessenz dieser Story lautet, dass man Menschen nicht in Rollen hineinpressen sollte, für die sie nicht gemacht sind, sondern mehr das Potential erkennen und fördern, das auf der Hand liegt. Und ja, den freien Willen sollten wir stets respektieren. Ausnahmen bestätigen die Regel, sofern handfeste Gründe für ein Durchgreifen glaubhaft vermittelt werden können.

 

„Bebe-Creme kann nicht alles im Leben heilen“ (Kinderzimmer):

Ich bin kein Fan von Schwarz und Weiß und schätze in der Regel die ganze Palette an Möglichkeiten. So auch bei der Gemütslage in all ihren Facetten. Ich decke hier auf Lebenszeit alles von sanftmütig bis tobsüchtig ab. Das hängt von der Situation, der Tagesform, den Rahmenbedingungen und den Erfahrungswerten ab. Eine herausragende Puppen-Mama war ich und generell ordnungsliebend und strukturiert. Aber wenn die feurige Impulsivität in mir aufgestiegen ist, konnte ich mein damaliges Kinderzimmer auch unleidig zerlegen wie ein volltrunkener Rockstar die Hotelsuite. Dann war es besser, den Kopf in Deckung zu bringen und die Ohren zuzuhalten, weil ich auch verbal ausgeholt habe. Als Engel konnte man mich bei solch einem handverlesenen Szenario nicht bezeichnen. Hier habe ich dann eher mit meinen eigenen Schatten agiert.

 

An einem Nachmittag in Kindertagen war ich also on fire und einfach mies drauf, weil mir irgendetwas nicht gepasst hat. Ich wusste gar nicht wohin mit all meiner geballten Wut. Der Dampf musste raus. Und dann nahm das Unglück seinen Lauf. Ich war im Besitz einer traumschönen Spardose aus weißem Porzellan mit einer filigranen Ballerina darauf. Ein schönes Stück. Ich habe diese Spardose geliebt und sie hatte einen Ehrenplatz. Da habe ich sie mit all meinem Unmut im Gepäck gepackt und mit Karacho gegen die Wand gedonnert. Dafür ist Porzellan aber leider nicht gemacht. Herrje! Die zauberhafte Spardose war in ihre Einzelteile unwiderruflich zerlegt. Und schon flossen unaufhörlich die salzigen Krokodilstränen der bitteren Reue. Was habe ich da nur getan?!

 

Den Rest des tieftraurigen Nachmittages saß ich dann am Esstisch und habe die Einzelteile wieder mit all meiner Hingabe und mithilfe von „Uhu“ zusammengeklebt. Das hat für einen überschaubaren Zeitraum auch geklappt. Allerdings konnte man natürlich die ganzen Risse sehen, was mich unzufrieden gestimmt hat. Ich fand keine Ruhe und eine optimierende Lösung musste her. Also habe ich meine Bebe-Kindercreme herbeigeschleppt und auf die Risse geschmiert. Mit mittelprächtigem und recht fettigem Erfolg.

 

Meine tiefe Lebenserkenntnis an diesem Tag war die folgende: Wenn ich meine Gemütslagen und Launen nicht wohldosiere, balanciere und durchdacht lenke, sondern stattdessen einfach allem freien Lauf lasse, verletze ich am Ende des Tages niemanden mehr als mich selbst. Und nicht alles im Leben kann man mit noch so viel Mühe wieder heilen, regenerieren, widerrufen, in die Ursprungsform transformieren oder ungeschehen machen. Dann muss man sich mit den unangenehmen Folgen auseinandersetzen, ob man will oder nicht. Man kreiert sein eigenes negatives Karma – ohne weiteres Zutun von außen.

 

Wir Menschen lernen im Idealfall von der ersten Geburtsstunde an dazu – und zwar in erster Linie in Form von „eigenen Erfahrungen“, die prägen. Und daher bin ich kein Fan der woken Wattebausch-Welt, die nicht authentisch, tragfähig und realistisch ist und einer gesunden wie natürlichen Entwicklung im Wege steht. Das Leben und die menschlichen Prozesse lassen sich nicht nur mit Verboten, Geboten, Zwängen und Befehlen lenken, eingezwängt in künstliche Heuchelei. Damit scheitert man und erschafft ein krankes Gebilde mit unschönen Wucherungen.

 

„Fräulein Zizibe – ein Western in der Nähstube“ (Schule):

Ich befinde mich in den handwerklichen und hauswirtschaftlichen Räumlichkeiten meiner Schule. Noch ein Stich und noch ein Stich und noch ein Stich. Und fertig ist der Brotbeutel. Ich marschiere siegessicher in Richtung meiner Handarbeitslehrerin, die ich an dieser Stelle spontan auf den Namen „Frau Strickliesel“ taufe. Argwöhnisch blickt sie auf meine einwandfreie Naht und befindet sodann, dass diese aufgetrennt und nochmals neu genäht werden muss, da sie nicht kerzengerade sei. Geradezu perplex und leicht enttäuscht bin ich angesichts dieser harten Einschätzung, die ich nicht ernsthaft teile. Aber na gut, ich bin ein verträglicher Mensch, das Meisterwerk wird nochmals neu angegangen.

 

So fertig, und jetzt ein neuer Anlauf. Frau Strickliesel blickt die Naht und mich gleichermaßen konzentriert an und winkt direkt ab. „Nochmals auftrennen und neu nähen, Fräulein Zizibe.“ Ich hake fix nach, was denn nun an dieser hochgradig attraktiven Naht nicht stimmig sei. Frau Strickliesel wünscht keine Diskussion und vermittelt mir kurz und knapp, dass diese sinngemäß krumm wie eine Banane ist. In mir keimt zeitgleich eine gewisse unleidige Ungeduld auf. Ich seufze meinen Frust in den Arbeitsraum hinein und stapfe gemeinsam mit meinem gebeutelten Brotbeutel davon. Und schon fokussiere ich all meinen brennenden Ehrgeiz, eine filigrane Naht zu zaubern, die das Wort „kerzengerade“ neu definiert und frische Akzente setzt.

 

Ja, man ahnt es an dieser Stelle. Es fällt erneut die Ansprache „Fräulein Zizibe“. Jetzt schwant mir aber, dass Fräulein Strickliesel mich und meine strahlend schöne Naht gezielt ärgern, demütigen und herausfordern möchte. Ich sehe mich gezwungen, ad hoc eine Grundsatzdiskussion aus dem Hut zu zaubern – höflich aber bestimmt. Frau Strickliesel appelliert an mich, einen weiteren Versuch zu starten, die Naht in ihrem Sinne zu bezwingen. Zwischenzeitlich muss man mich als gereizt bezeichnen. Selbst Karl Lagerfeld hätte diese Kunstarbeit als außergewöhnlich bezeichnet, und mir eine Festanstellung als Schneiderin bei seiner nächsten Chanel-Show in Paris angeboten.

 

Ich stochere mit der Nadel so dynamisch im Brotbeutel herum, dass ich aufpassen muss, kein Blutbad anzurichten. Mein Perfektionsstreben ist vorübergehend angeknackst. Ich stehe von meinem Stuhl auf, um den Showdown anzugehen. Das Ganze geschieht wie in Zeitlupe. Ich bewege mich in Richtung meiner Handarbeitslehrerin, als ob ich zwei geladene Revolver an meinem Gürtel befestigt hätte, um mit tiefer gelegter Stimme nachzuhaken, ob diese Naht nun so passt?! Frau Strickliesel schaut währenddessen in meine dunkel funkelnden und aufblitzenden Augen, während sie darüber grübelt, wie ihre weitere Antwort ausfallen könnte. Meine Aura ist währenddessen erstaunlich eisig für mein Alter aufgestellt. Frau Strickliesel und ich duellieren uns stillschweigend mit intensiven Blicken. „Na gut, das kann so bleiben.“ Das lassen wir so stehen.

 

Frau Strickliesel hat mich an diesem Vormittag dazu ermuntert, Gehorsam zu leisten, nicht gleich die Flinte ins Korn zu werfen und der Bequemlichkeit den Vorzug zu geben. Nein, manchmal muss man dran bleiben, um das beste Ergebnis zu erzielen. Ich hingegen habe Frau Strickliesel spüren lassen, dass auch eine Rotzgöre ein robustes Durchsetzungsvermögen auffahren kann und man das Bravsein nicht überreizen darf. Sofern ich mich richtig erinnere, gab es dann eine faire Benotung von 2,5 für meinen Brotbeutel. Aber für meine Ausdauer hätte es ruhig eine 2- sein können.

 

Das Karma wünscht immer „eine Balance“ in der Energie. Man darf nicht faul oder vorschnell sein, aber auch nicht prinzipiell ins Drangsalieren abrutschen, nur weil man die Befugnis dazu hat. Alles in Maßen ist oftmals der richtige Weg.

 

„Majestätsbeleidigung – ein bisschen Spaß muss zwingend sein“ (Schule):

Ich gelobe, ich war unterm Strich eine unauffällige und folgsame Schülerin, die in erster Linie damit beschäftigt war, sich auf die Inhalte der Unterrichtsstunden zu konzentrieren, zu partizipieren und ein solides Ergebnis rauszuholen. Das war so der Grundtenor. Manche Mitschüler hatten eine Zeitlang Freude daran, wenn ich ab und zu als illustren Zeitvertreib ein paar Lehrer oder Touristen nach meiner Façon humoristisch imitiert habe. Da gab es dann mal ein Zeitfenster, wo das im Trend lag und ich dazu ermuntert wurde, ein bisschen zu performen, wozu ich allerdings nicht fortlaufend Lust hatte. Irgendwann ist es auch mal ausgereizt. Es kam, wie es kommen musste, diese spaßigen Aktivitäten haben wohl über den Flurfunk auch die Lehrerschaft erreicht, wie ich dann erfahren musste.

 

Es gab eine Französisch- und Sportlehrerin, die mich tendenziell als zu zähmenden Wildfang interpretiert hat und wiederholt damit beschäftigt war, mir mit exklusiven Ansprachen ein bisschen die Leviten zu lesen. Aber an einem unbedarften Tag, war hierbei kein Lächeln mehr im Gesicht, sondern der erhobene Zeigefinger angesetzt. Vor versammelter Mannschaft im Sportunterricht wurde mir die Offenbarung mitgeteilt, „dass ich aufpassen muss, weil ich teils ganz schön frech sei und auch schon im Lehrerzimmer darüber gesprochen wurde.“ Ja, da war ich aber erst mal ganz schön baff und bin aus allen Wolken gefallen. „Das kann nicht sein. Das bisschen Spaß & Schabernack und schon bin ich Gesprächsthema Nummer eins im Lehrerzimmer. Das muss sich um einen Irrtum handeln.“ Hier bin ich dann erst einmal vom Gaspedal runtergegangen und habe für mich sinniert, dass es Autoritätspersonen aller Couleur nur mittelprächtig gerne mögen, wenn man ihnen beschwingt den Spiegel hinhält. Dieser Personenkreis ist oftmals reizbar, eitel, voreingenommen und nur widerwillig reflektiert geartet. Da fällt ganz schnell der Begriff „Majestätsbeleidigung“. Und wir wissen nur zu gut, dass das ein anhaltender Allzeittrend ist. Wer erst einmal in der ersten Loge oder gar auf dem Thron abhängt, gerät oftmals in so eine gottgleiche Grundeinstellung und möchte kritische Stimmen im Keim ersticken.

 

„Ich warne Dich, Fräulein, ich warne Dich.“ Ja, das habe ich in jungen Jahren zugegeben in regelmäßigen Abständen zu hören bekommen. Und das ist selten gut für mich ausgegangen. Heutzutage heißt es „ich ermahne Dich, Demokratiefeindin, ich ermahne Dich“. Da kann man auf Anhieb ein Grundschema erkennen. Das ist wie ein roter Faden, der sich durchs Leben zieht. Das liegt einem im Blut oder eben nicht. Tja, da muss ich meinen grundlegendsten Prinzipien treu bleiben, auch wenn mir nicht nur Luftbussis zugeworfen werden. Ich besitze in der Regel eine Meinung, die ich in überwiegender Mehrheit auch äußere. Eine meiner längst verstorbenen Omas sagte gerne mal „die Patricia hat eine Zunge wie ein Schwert, und das wird ihr im Leben nicht gut bekommen“. Und hier muss ich bis zum heutigen Tage meiner geschätzten und lieben Oma vehement widersprechen und das Differenzierungsvermögen einspielen. „Die Mixtur macht im Leben die Musik.“ Hier hat sich der liebe Gott bei der Erschaffung seiner Wesen schon etwas gedacht. Es braucht die sanften und stillen Wasser. Dann wäre da noch das wankelmütige, zurückhaltende, gemütliche, unentschlossene, teils antriebslose oder auch ausgewogene Mittelfeld – nicht Hü nicht Hot. Und dann sind da noch die scharfen, kritischen, dominanten, zielstrebigen, aufwiegelnden, revolutionswütigen und sich verteidigenden Zungen in sämtlichen Härtegraden, die nicht einfach leise bleiben und klein beigeben. Ich selbst gruppiere mich eigentlich in allen Sparten ein – das entscheide ich von Fall zu Fall, in welcher Form ich meine Aufwartung mache. Aber zum Ruhepol in Vollzeit wurde ich nicht in diese Lebenszeit hinein geboren. Wenn ich etwas für falsch, richtig oder durchwachsen erachte, kann ich das auch ungeschönt und ungefiltert äußern. Und das ist auch korrekt so. Warum nicht.

 

Und beiläufig direkt mit erwähnt. Vielen Menschen im Netz wird nachgesagt, dass sie sich nur anonym trauen, gegen andere zu schießen oder Dinge zu kommentieren, aber im realen Leben sofort einknicken würden. Das mag auf eine bestimmte Anzahl von Menschen schon zutreffen, die sich besonders unschön äußern und darauf aus sind, böswillig zu beleidigen und keine ernsthafte Kritik vorzubringen oder Sachverhalte zu veranschaulichen. Was mich betrifft, würde man mich aber schlecht kennen, dass ich einem Gegenüber meine Sicht der Dinge nicht auch hochpersönlich ins Antlitz benennen kann. Das ist eine simple und entspannte Fingerübung für mich. Ich bin nicht auf den Mund gefallen. Da bin ich glatt beleidigt, wenn man mir das nicht zutrauen würde. Ich stehe hinter dem, was ich schreibe oder sage und kann durchaus für mich einstehen. Das wäre mir vielleicht weniger unangenehm wie manch einem Gegenüber. Was wiederum an dem „bittersüßen“ Grundkonzept liegt. Und selbstverständlich kann ich manches auch revidieren, mich entschuldigen oder etwas berichtigen, sofern ich feststellen muss, dass ich mich geirrt oder nicht alles berücksichtigt habe. Ich beharre nicht darauf, dass ich ein vollumfassend perfekter und allwissender Mensch bin. Nur glaubwürdig überzeugen muss man mich, wenn man die Meinung vertritt, dass ich falsch liege.

 

Wir leben in rasanten, komplexen und herausfordernden Zeiten, wo das Unrecht das Ruder mit Regenbogen-Logo und Vielfalts-Signatur immer weiter und nebenbei übernommen hat. Und wer jetzt artig schweigt und sich wie Knetmasse weiter formen lässt ohne aufzumucken, wird sehr, sehr lange zu straffen Konditionen still sein müssen. Dieses Land wird seit einigen Jahren in praktisch allen Bereichen kontinuierlich zugrundegerichtet und in den verwahrlosten und gewaltaffinen Ruin getrieben. Und das mit zunehmend autoritären Mechanismen, die als „das neue Normal“ fest etabliert werden. Darüber hinaus wurde die breite Masse der Menschen im Land im Zuge der künstlich geschaffenen Pandemie mit einem Wulst an perfiden Manipulationen, trickreichen Simulationen, fahrlässigen Unwahrheiten, dreisten Lügen und hetzerischer Propaganda in unheilvolle Lebenswelten hineingetrieben und mit gefährlichen Stoffen gespritzt, die bis zum heutigen Tag nur fest gedeckeltes Unheil anrichten. Die Totenstille ist hierbei unüberhörbar und die verstohlenen Blicke jämmerlich. 

 

Denkaufgabe für Unerschrockene: Zunächst einmal der kurze Hintergrund. Wie ausgeschlafene und aufmerksame Mitmenschen zwischenzeitlich wissen, waren die besagten Express-Impfstoffe, die als unbedenklich, gesundheitsfördernd und praktisch nebenwirkungsfrei verabreicht wurden, ein wildes Sammel-surium an unterschiedlichsten Zusammensetzungen, Dosierungen und Härtegraden. Die Impfchargen waren „vielfältig“ aufgestellt. Da gibt es u. a. Chargen, wo alle Impflinge schwerste Schäden erlitten oder direkt verstorben sind, z. B. aufgrund von Hirnvenenthrombosen etc. Es sind aber auch milde Varianten im Umlauf gewesen, wo die gespritzten Bürger wenig bis gar nichts an körperlichen Veränderungen bemerkt haben. Ja, und dann wurden auch Placebo-Chargen munter verteilt. Allein bei diesem Fakt muss ich mit kleinlicher Verwunderung rückwirkend reagieren. Wo doch die todbringende Gefahr überall war, hat man den gutgläubigen und besorgten Menschen nichts als Kochsalzlösung gespritzt anstatt des Wundermittels. Interessant. Ich fasse fix zusammen: „Ist die Gesundheit erst mal ruiniert, liegen alle anderen Lebensbereiche brach.“

 

Nehmen wir mal an, „Max Mustermann“ ist chronisch krank. Er benötigt jeden Monat sein Medikament, um seine gesundheitlichen Beschwerden zu lindern. Herr Mustermann hat sich gegen eine Bestellung bei der preisgünstigen „Shop-Apotheke“ entschieden und marschiert regelmäßig zum Apotheker seines Vertrauens an der nächsten Straßenecke. Dort offenbart ihm der Pharmazeut „Paulchen Pillenwächter“, dass das hochwertige Medikament jeden Monat eine neue Rezeptur beinhaltet. Wir schauen einfach mal bei der jeweiligen Einnahme, was passiert. Hm? Ich tendiere dazu, dass Kunde Mustermann erst einmal verunsichert und verhalten reagiert. Da tut sich dann doch eventuell die Rückfrage auf, wie das denn sein kann, dass das Medikament sicher, wirksam und unbedenklich ist, wenn es komplett abweichend zusammengesetzt ist wie im Vormonat. Da reagiert Paulchen Pillenwächter erzürnt, wortkarg und recht unterkühlt. Er fragt Max Mustermann, ob er denn ein Demokratiefeind und Verschwörungstheoretiker sei, der sich gegen das solidarische Gemeinwohl sträubt. Und hier springe ich in die Apotheke ungestüm hinein und frohlocke: „Kann es sein, dass es sich bei den neuartigen Impfstoffen, um ein medizinisches und ethisch hoch verwerfliches Experiment an Millionen und Milliarden von Menschen gehandelt hat, die einer kleinen Gruppierung an durch geknallten Widerlingen mit Allmachtfantasien einen unermesslichen Reichtum beschert haben? Was macht der menschliche Körper in all seiner göttlichen Pracht und Perfektion, wenn man lustige DNA-verändernde Kamikaze-Stoffe lapidar erprobt hineinspritzt? Ich verrate es: Er wehrt sich kurz- und langfristig.“ Im Hintergrund hört man sogleich eine Polizei-Sirene.

 

Mein exklusiver Respekt, den man sich hart und fair verdienen muss, gebührt nur findigen, fleißigen und einfallsreichen Menschen auf Zack, die die Moneten in sauberer Form herbei jonglieren. Verbrechen gegen die Menschheit gehören nicht dazu. Die ME/CFS-Imperien stinken nach Verwesung und sind somit wertlos. Ich empfehle meinen Mitmenschen zwecks Wahrheitsfindung, an einem geruhsamen Sonntagnachmittag mal eine Excel-Liste anzulegen und dort zu erfassen, wie oft man seit Einführung der brandneuen Medizin die Begriffe „plötzlich und unerwartet“ vernommen hat. Die ganzen seltenen und aggressiven Krebserkrankungen, ALS, ME/CFS, Multiple Sklerose, Fehlgeburten, Behinderungen, Schlaganfälle, Herzinfarkte, Hirnschläge, schwere Depressionserkrankungen, mysteriöse körperliche Beschwerden und ein anhaltend rasanter Krankenstand in Hülle und Fülle lasse ich hier außen vor, da wir die Übersicht nicht komplett sprengen wollen. Ja, da drehen sich die Corona-Millionäre und -Milliardäre leise zur Seite und blinzeln ihren Handlangern im Staate und den willigen Medien der anschmiegsamen Selbstzerstörung zu, dafür Sorge zu tragen, dass Ruhe im Land herrscht.

 

Die milliardenschwere und machtaffine Super-Elite, Pharmariesen & Schleimspur-Anwärter haben ein angespanntes Verhältnis zur properen Gesundheit der Bevölkerung. Und die Rüstungsindustrie steht bekanntermaßen auf Kriegsfuß mit der bescheidenen Friedenstaube. Allein im Zuge der herbei gezüchteten Pandemie wurden zahllose Menschenleben und Familien zerfetzt. Normale Durchschnittsbürger und arme Menschen sind kein Spielzeug eines übergeschnappten milliardenschweren Zirkels, der vor Langeweile meisterliche Verbrechen anzettelt, um in Konkurrenz mit Gott zu gehen. Aber hey ho, ich werfe kurz als esoterischer Prophet nochmals prophylaktisch mit ein, dass die Lehrstunden des Universums ausnahmslos für alle gelten. Ja, für alle. Das Karma duldet keine dauerhaften Dysbalancen des Unrechts. Die selbstgerechten Weltbezwinger und gierigen Schmalzfliegen der hohlen Oberflächlichkeit haben erfahrungsgemäß im übermütigen Goldrausch nicht auf dem Schirm, dass die karmische Bonus-Vergütung ebenfalls eintrudeln wird. Und dieser Fakt lässt sich nur auf Zeit mit einem höhnischen Lächeln der Überlegenheit beiseite pfeffern. Die schluchzende und fassungslose Erdung ist dann immer „eine Überraschung“. Allerdings nicht für mich. Um nicht selbst negatives Karma zu produzieren, muss ich mir stets disziplinierte Mühe geben, nicht zu viel zufriedene Genugtuung durch meine Empfindungswelten wandeln zu lassen, wenn jemand eine passende und verdiente Quittung erhält. Aber nur so „reifen“ wir Menschen – leider. „Und eines noch in exakt diesem Kontext an die selbst gekrönte Götter-Riege in Menschengestalt. Wenn den folgsamen und konditionierten Lämmlein doch irgendwann ein böses Licht bezüglich all Eurer verwoben orchestrierten Machenschaften aufgeht, dann gnade Euch Gott. Und ob der Euch dann noch helfen mag, weiß ich nicht. Für Höllenhunde hat er, so vermute ich, nicht arg viel übrig. Das überlässt er der universellen Gerichtsbarkeit des Karmas.“

 

Indem ich diese Dinge offen aus meiner persönlichen Perspektive heraus benenne, schaffe ich automatisch nicht nur blendende Laune. Das liegt in der Natur der Sache. Aber ich kann nur mit dem arbeiten, was ich für die Realität halte. Ein psychopathisches Grundwesen liegt mir fern. Ich habe keine Freude daran, Menschen in Angst und Schrecken zu versetzen, oder diese in irgendeiner Form bewusst zu schädigen. Im Gegensatz zu manch anderen Mitmenschen, die all das mit wenig glorreichen Motiven angezettelt haben. Angesichts dessen ist es für ein Schmusetuch-Imperium jetzt zu spät, weil das Kind längst ertrunken im Brunnen liegt. Nun muss man mit den neuen und ungewissen Zuständen und Begebenheiten irgendwie „arbeiten“. Und zwar nüchtern abseits eines grotesken Märchen-Labyrinths, aus dem niemand mehr herausfinden will. Ein durchdachtes Level an Empathie, Besonnenheit und Feingefühl in den Äußerungen „ja“, aber kein strohdoofes Ausharren und beharrliches Totschweigen, das niemanden voranbringt und alles nur schlimmer macht.

 

Die „Gutmenschen“ und „Tubo-Mitläufer“ alias „Hippie-Ego-Shooter“ hätten mein Alter Ego glorifiziert und geradezu vergöttert. Ja, das hätte sie glücklich gemacht. Ich stand in direkter Rivalität zu Mutter Teresa und einer meiner Spitznamen war Greenpeace-Freak. Ein ausuferndes Helfersyndrom mit keinem geringeren Anspruch als die gesamte Welt vor Mitgefühl überfließend retten zu müssen. In diesem Zuge war das Toleranzvermögen ebenfalls sperrangelweit aufgestellt. Alles und jeder war ein armer Mensch, der mit irgendetwas geplagt war. Aber ganz so pipieinfach ist es eben nicht. Ich für meinen Teil habe im Laufe der Jahre und Jahrzehnte „dazugelernt“. Und dazu hat auch das Karma als Lehrmeister beigetragen, um den Reifegrad zu optimieren und abzusichern.

 

Nicht alle Menschen sind gleich und haben ein identisches Leben. Das sind Milliarden von unterschiedlichen Lebenswegen und Schicksalen. Daran können wir nichts grundlegend ändern. Ein jeder sollte individuell das Beste draus machen. Manches ist von ganz oben fest definierte Bestimmung ohne Kulanzspielraum, aber es gibt auch eine Menge Weggabelungen im Laufe einer Lebenszeit, die zur freien Verfügung stehen. Und bei diesen entscheiden wir selbst, wie unser weiteres Schicksal aussieht. Das Zauberwort lautet hier „Eigenverantwortung“. Die sollte man weder Personen noch Staaten vollumfassend abnehmen. Da draußen gibt es eine Menge gestrauchelte Menschen mit schweren Geschichten, komplexen Leiden, Sorgen und endlosen Problemen. Ob nun unverschuldet oder aufgrund von Fehlentscheidungen und suboptimalen Prägungen hervorgerufen. Und an dieser Stelle kommt jetzt das „Differenzierungsvermögen“ hineingeschossen, das mir generell so am Herzen liegt. Das braucht es zwingend und immerfort.

 

Manche dieser Unglückspilze haben Hilfe und Support verdient und bemühen sich auch ernsthaft darum, genau das zu erhalten, um eine Veränderung zum Besseren hin zu erzielen. Andere wiederum verhalten sich zeitlebens wie die Axt im Walde. Narzissmus, Rücksichtslosigkeit, Charakterschwäche, Straftaten, Lug & Betrug und Verwahrlosung. Das mündet dann in regelmäßigen Heularien, wie arm man ist und wie gemein alle anderen. An willkürlichen Schuldzuweisungen mangelt es in der Regel nicht. Alle sind schuld, nur man selbst nicht. Und dann wäre da noch der Anspruch im Ego-Rausch, dass die anderen die heilige Pflicht haben, stets bedingungslos zu helfen. Damit die ewig selbigen Teufelskreisläufe weiter vor sich hin rotieren können. Das führt dazu, dass diese Menschen nichts dazulernen – weder für die aktuelle Lebenszeit noch für nachfolgende. Man verbleibt keuchend und zumeist selbstmitleidig im Hamsterrad. Dieses Prinzip lässt sich auch wie eine Schablone auf Staaten und/oder Institutionen anwenden. Man muss sich ab einem gewissen Punkt auch selbst helfen können und kann nicht nur an der Zitze anderer Menschen, Länder oder Förderer hängen. Ein unangenehmes, aber wichtiges Thema, das durchaus mit der richtigen Dosis an Nüchternheit betrachtet werden muss.

 

Empathie, Mitgefühl, Feinsinnigkeit, Fairness, Gerechtigkeit sind gewichtige und unerlässliche Tugenden für ein anständiges Dasein und friedliches Zusammenkommen auf diesem Planeten. Wer das ablehnt, ausblendet, verhöhnt oder mit Gleichgültigkeit überzieht, erzeugt schlechtes Karma, das auf ihn zurückfällt. Ein solcher Mensch macht im weiteren Verlauf die Erfahrung, was es heißt, selbst in Not zu sein und mit Ignoranz, Geringschätzung oder Abfälligkeit überzogen zu werden. Kein schönes Gefühl. Und jetzt folgt der Spiegeleffekt. Wer immer nur haben will, ausnutzt, die Unwahrheit spricht oder sich Vorteile über andere verschaffen möchte, bekommt ebenfalls die passende karmische Vergütung serviert. Es braucht im Leben in sämtlichen Bereichen eine gesunde Balance von Geben und Nehmen. Jedes Ungleichgewicht erzeugt toxische Zustände, die letztlich Unzufriedenheit, Streit, Zerstörung und Schäden hinterlassen. Personen wie Staaten immer und immer wieder zu helfen, obwohl keine Berechtigung dafür gegeben ist, erzeugt chaotisches und nachteiliges Karma. Das Helfersyndrom ist genauso wenig erstrebenswert wie kaltschnäuziger Egoismus. Es gibt Personen, Institutionen und Weltstaaten, die ihr eigenes düsteres Karma verschleppen müssen, welches sie selbst erzeugt und kreiert haben. Andernfalls existiert kein Lerneffekt und die Chose geht weiter. Und nein, man nennt das nicht Selbstsucht, sondern Selbstliebe und die ist im Leben in einem gesunden Maß unverzichtbar.

 

Zu oft wird den Menschen von klein auf beigebracht, sie müssen sich immer engagieren, gut sein und helfen, aber es wird zu selten ergänzt, dass auch differenziert werden muss und eine Selbstzerstörung nicht vorgesehen sein sollte. Wer nichts mehr hat, kann auch nichts mehr geben. Dann gibt es nur noch den gemeinschaftlichen Verfall, bei dem alle in den Abgrund stiefeln. Ja gerne, Unterstützung mit Köpfchen, gelebte Wahrheitsliebe, funktionierender Realitätssinn und die notwendige Portion Selbstverantwortung. Alle unsere Handlungen haben positive wie negative Konsequenzen im Kleinen wie im Großen. Und hier sollte man keine verblendeten Freifahrtscheine aus einem falsch verstandenen Samaritertum verteilen. Ich komme nur selten in die Verlegenheit, den ehemaligen und verstorbenen Journalisten Peter Scholl-Latour zu zitieren, aber die einstige Aussage „Wer halb Kalkutta aufnimmt, rettet nicht Kalkutta, sondern wird selbst Kalkutta“ ist eine richtige. Sie beinhaltet kurz und knapp die Ur-Essenz, wohin eine krampfhafte Selbstaufopferung und übertriebene Wohltätigkeit hinführt. Auch ständige Hilfsbereitschaft und scheinbare Selbstlosigkeit können eine Form von Narzissmus darstellen, wenn sie dazu dienen, permanent Aufmerksamkeit, Bewunderung und Anerkennung zu erhaschen und sich selbst dabei moralisch über andere zu erhöhen. Die dahintersteckenden Motive und psychologischen Muster spielen hier durchaus in der Endbewertung eine Rolle. Das Karma schaut sich nämlich sämtliche Details von Bestrebungen an, welche zu einer universellen Soll- und Haben-Bilanz führen.  

 

Zur brandaktuellen Veranschaulichung: Der gute deutsche Staat möchte seit Längerem unentwegt anderen Weltstaaten beibringen, vermitteln und auferlegen, wie es von höchster Moral getragen von A bis Z zu laufen hat. Dabei nimmt man auch Milliarden von Steuergeldern in die Hand, die man überall hineinschießt, nur nicht ins eigene Revier, das zwischenzeitlich aus dem hinterletzten Loch pfeift. Nehmen wir allein die rasenden Insolvenzen, die durchs Land rauschen. Zum Beispiel das Absterben der vielen schönen, charmanten und idyllischen Gaststätten, Wirtshäuser und Restaurants der einzelnen Bundesländer, die ein wichtiger Bestandteil unserer Kultur und Wirtschaftskraft „waren“. Und somit für viele Bürger eine solide Existenzsicherung dargestellt haben. Stattdessen transformiert sich das gesamte Land zu einer bunten und miefenden Müllkippe, durch das obdachlose Menschen aus aller Welt streunen und ihren eigenen erbärmlichen Überlebenskampf mit allen Mitteln führen. Deutschland ist zu einem „Messie“ geworden, der anderen Ländern mit piepsiger Oberlehrerstimme und Tadelstock beibringen möchte, wie man die Bude sauber hält und richtig aufräumt. Ohne eingestehen zu wollen, global als bemitleidenswerte und besorgniserregende Lachnummer wahrgenommen zu werden. Welche Fachkräfte genau, will man hier noch locken? Ehrenamtliche Müllaufsammler? Der Beliebtheitswert vom goldenen Deutschland hat sich soeben beim ESC erneut widergespiegelt. Auf Platz 1 liegen wir nur noch, wenn es um die Verteilung von satten und stattlichen Almosen-Finanzspritzen geht und die solidaritätstrunkene Einwanderung in die Sozialsysteme. Da lieben uns einfach alle. Und ja, es würde sich im eigenen Interesse schon lohnen, über diese Entwicklungen im Endstadium einmal übereifrig nachzudenken. Denn nicht ein jeder bezieht das Gehalt von Herrn Böhmermann – ein aufdringlicher Stammkunde des Karmas, der alle Grenzen niederreißen möchte, nur nicht seine gut geschützten eigenen.

 

Was soll ich sagen. Ich bin letztlich nur dem lieben Gott verpflichtet und einen Rapport schuldig. Loyal und mitfühlend bin ich äußerst gerne, wenn sich das in kerngesunden und korrekten Bahnen bewegt und randvoll ist mit Freiheitsdenken und Selbstbestimmung, wo sie vonnöten und angebracht ist. Aber autoritäre Verse krankhafter Art lerne ich nicht zu meinem Nachteil sowie dem zahlreicher anderer auswendig. Es muss jemanden geben, der lügt. Und es muss ein Gegenüber vorhanden sein, der sich dauerhaft belügen lässt. Dann braucht es einen Akteur, der manipuliert. Und einen Gegenparat, der die Manipulationen frisst. Es steht ein Blender dran. Und dann wäre da noch ein treu-doofes Gegenstück, das die Verblendung als bare Münze nimmt. Jemand maßt sich das sprechen an, während sich der andere den Mund verbieten lässt. Wir erkennen hier also das Wechselspiel, das beidseitig ätzendes Karma auslöst. Ein gesunder Respekt ist im Leben ratsam, aber die Angst ist ein schlechter Ratgeber. Ich befürworte daher, dass die breite Masse der Menschen im Land, die diesen Staat aufgebaut und bis heute getragen hat, anfängt, frech, richtig frech zu werden. Ich spreche hier von rotzfrech. Wenn es die brisante Lage erfordert und die Kommandozentrale vor Missständen aus allen Nähten platzt, so ist das die richtige Vorgehensweise, die legitime Berechtigung in sich trägt. „My way or highway“ ist keine Debattenkultur, die einer demokratischen Gesellschaft würdig ist. Das haben der Frank-Walter, seine Elite-Garde und die Klausel der Majestätsbeleidigung leider missverstanden.

 

Sollte ich in dieser Lebenszeit in die unvorteilhafte Lage geraten, dass die woke Regenbogen-Armee samt Erschießungskommando bei mir einfällt, da „meine Haltung“ breitflächig nicht zusagt, oder Bazillen- und IT-Bill mir „Windows Exodus“ ins Haus schickt, ist das nichts worüber ich begeistert sein werde. Aber der Vorteil bei uns (seriösen) Esoterikern der hellen wie auch geerdeten Seite besteht darin, dass wir eine gehörige Ehrfurcht vor dem Tod haben, aber nicht vor schweißgebadeter Angst zerfressen sind. Das eröffnet uns die Möglichkeit, dass wir nicht „um jeden Preis“ den Mund halten müssen aus Furcht vor einem erzwungenen Ableben, so unschön es auch sein mag.  

 

Wenn es hart auf hart kommen sollte, was mache ich dann als erstes, sobald ich in himmlischen Gefilden angekommen bin? Zunächst einmal suche ich die Toilette für Neuankömmlinge auf. Dort schaue ich ausgiebig in mein Spiegelbild ohne direkten Brechreiz zu bekommen. Das bewerte ich bereits als unbestechlichen Pluspunkt. Dann flaniere ich Richtung Hausbar, um einen fruchtigen Empfangs-Cocktails nach der langen Anreise zu schlürfen und ein paar aromatische Cashews, Kürbiskerne sowie Pistazien zu naschen. Frische Erdbeeren zur Abrundung wären nicht verkehrt. Und vielleicht gibt es ja auch einen Bounty-Riegel, da wäre ich offen für. Das verleiht mir neue Power. Anschließend laufe ich zum Geschäftszimmer des lieben Gottes und möchte gerne nach Möglichkeit einen zeitnahen Gesprächstermin mit dem Chef und dem Karma vereinbaren. Das Karma-Konto muss gesichtet und erörtert werden, bevor entschieden werden kann, ob ich in der nachfolgenden Lebenszeit eine schwedische Prinzessin werden darf, wie mir das vorschwebt. Alternativ würde sich auch die Erbfolge von IKEA anbieten. Ich hätte so viele schöne Ideen für neue Stilrichtungen. Ich bin ein IKEA-Girl, das wäre nur verdient. Das finale Sagen hat hierbei aber die Mutter Gottes, die den Laden im Hintergrund schmeißt. Da Maria nicht vollkommen verbissen woke ist, pocht sie nicht ständig demonstrativ darauf, setzt mehr auf Understatement und eine natürliche Machtfülle. Aber wir Mädels halten dennoch zusammen, ich denke Maria votet für meine schwedischen Visionen. Da bin ich ggf. zuversichtlich.

 

Rückblickend wurden mir zwei sehr wichtige Weisheiten in sehr jungen Jahren mit auf den Weg gegeben, um das Karma bei Laune zu halten und gleichzeitig nicht die volle Perfektion und Strenge walten zu lassen. Es braucht immer die bereits angesprochene gesunde Balance in sämtlichen Bereichen. „Was Du nicht willst, das man Dir tut, das füge auch keinem anderen zu.“ Damit kann man schon mal zu 70 % bis 80 % die Welt retten. Und das Gegengewicht lautet „Rutsch mir den Buckel runter“. Auch das ist unverzichtbar für ein glückliches und entspanntes Leben.

 

Das Karma & ich sind beim Sichten und Scannen dieser verrückten Welt in der Regel einer ähnlichen oder identischen Meinung in der Bewertung sowie den unausweichlichen Folgekonsequenzen. Da liegen wir selten weit auseinander. „Jeder bekommt irgendwann, was er verdient.“ Nur was den Zeitrahmen betrifft, so bin ich deutlich ungeduldiger in meinem Menschsein. „Geduld ist eine Tugend“, aber eben auch gerne eine zähneknirschende Herausforderung. Ein Spielverderber ist das Karma nicht, wenn man die Spielregeln ernsthaft verstanden hat. So schließen wir mit drei Gute-Laune-Songs ab, die die bitteren Seiten des Lebens für einen Augenblick vertreiben und mehr die süßen Anteile hüftschwingend hervorheben. Und ich bin mir sicher, das Karma tanzt hier eine Runde mit, weil es nämlich auch Sinn für ein bisschen Humor hat.

 

Tom Jones – the one and only „Tiger“: It’s Not Unusual

https://www.youtube.com/watch?v=k-HdGnzYdFQ

 

Adriano Celentano: Azzurro

https://www.youtube.com/watch?v=ckWLcTrKzaw

 

Van McCoy: The Hustle

https://www.youtube.com/watch?v=SFzMs2SN--s

 

Empfehlung des Hauses: www.neue-medien-portal.de

Hier findet man sowohl die alten Pappenheimer wie auch die kontragebenden Quergeister gelistet.