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Panorama – Neuigkeiten, Skandale und Kurioses aus der Bananenrepublik

Ein neuer Tag bricht heran und es lichtet sich langsam der gemächliche November-Nebel. Die sanfte Wintersonne schimmert hindurch und zaubert eine verträumte, melancholische und nachdenkliche Atmosphäre. Die Lebenssinne regen dazu an, einen winterlichen Spaziergang zu unternehmen und hierbei den Geist mit kristallklarer Luft durchzupusten. Wie herrlich! Zurückgekommen gibt es eine aromatische Tasse Tee und vorweihnachtliche Leckereien. Und dann bietet es sich letztlich tiefenentspannt an, noch einen bittersüßen Röntgenblick auf das gesellschaftliche Geschehen in unserem gebeutelten Staat und die Welt drum herum zu werfen. Wie dringend erforderlich! Da kommt der Blutdruck und Kreislauf nochmals richtig in Schwung.

  

Wie bei einer gut sortierten Lebkuchenmischung ist für fast jeden Geschmack etwas dabei: Callboy Friedrich, Bad Boy Ski Aggu & Bad Girl Ikkimel, Corruption Uschi, Power-Zwerg Lobrecht, Sensibilisierungskampagne Tiki, Mama-Kind Jean-Remy, AFD-Hausdrachen Weidel, Bulldozer Guérot, Bastard Reichelt, Migrationsexperte Heufer-Einlauf, Austria-Scharia, Piratenbraut Greta & Crew, Gewitterhexe Bosetti & Girl Group, horny Kaulitz, Schaffnerin aus Leidenschaft „Tina Bovermann“, Uğur Frankenstein, Flintenweib Rakers, Gloria von Thurn und Taxis – Fürstin der Dunkelheit, Dumpfbacken-Ikone maiLab, Hl. Dunja von Mainz, Pitbull Terrier El Kotzo, Sheriff Böhmermann, Volker Standfest, Annalena Baerbauch, Tanzmarie Kebekus, Hazel Brugger – Kronprinzessin der Cancel Culture, Wüstling Mockridge, ZDF versus Ferrero, Kircheneinlass 2.0, Gazellen Ricci, Schöngeist Precht und Hollywood-Matze im XXXL-Format. 

 

Glamour- und It-Girl Baerbock – „Look at me, look at me!” Frau Baerbock ist jetzt global in der Mission der hyperprivilegierten Selbstinszenierung unterwegs. „Ja, Annalena, wir haben es gesehen, Du möchtest im Big Apple Taxifahren … prima. Und das alles bauchfrei in Hüftjeans und mit High Heels – Bombe. Das erste Outfit entspricht direkt der Würde des neuen Amtes, was erneut in Form einer Schenkung an Dich ausgehändigt wurde. Mich würde noch interessieren, ob denn auch jemand mit seinem Kraftfahrzeug angehalten hat, oder haben alle Vollgas gegeben und Du musstest Dir letztlich klimaverträglich die Haxen wund laufen?“

 

„Toll fand ich auch, dass Du endlich ungeniert Dein Selbstbildnis preisgegeben hast. Du siehst Dich bei der UN in der Rolle der ‚Carrie Bradshaw‘ aus Sex and the City.“ Ich bin weder Freund noch Feind dieser Serie, ergänze aber, dass meine Lebensgeschichte als Frau hier nicht verfilmt wurde. Dass es sich dabei um ein Werk aus stockschwuler Hand handelt, ist gemäß meiner bescheidenen Meinung nicht komplett zu übermerken. Jedenfalls hat die UN sofort reagiert. Der Spiel-Hammer des erhaschten Arbeitsplatzes von Annalena wird nun mit Glitzersteinen, Federn und Pastellfarben für den femininen Touch umgestaltet. Das lockert die Arbeitsatmosphäre direkt etwas auf. Es muss ja nicht immer alles bierernst sein.

 

Mir persönlich liegen die neusten Gerüchte zur weiteren Karriereentwicklung von Frau Baerbock unter der Hand vor. Sie wird heiß für einen Einsatz bei der NASA gehandelt. Sie soll eine KI-Rakete zum Mond steuern und dort für unbegrenzte Zeit vor Ort eingesetzt werden. Das Outfit steht bereits. Es soll ein roséfarbener Traum eines Tüllrocks und eine sportliche Jeansjacke kombiniert mit Cowboy-Stiefeln werden. Passend dazu wird Frau Baerbock eine spacy Sonnenbrille tragen sowie einen Haarreif mit der Aufschrift „Prinzessin Lillifee“. Formidabel, besser hätte das Stilikone Carrie Bradshow nicht kombinieren können. Man sieht also der Erfolg wird auch in der weiteren Zukunft nicht abreißen.

 

Ganz gerührt bin ich auch über die Tatsache, dass die Vereinten Nationen sich gütig und selbstlos dazu entschlossen haben, als Gnadenhof für ausrangierte und pflegeleicht lenkbare Politiker der BRD zu fungieren. Sonst will sie ja niemand mehr haben. Karl Kasper ist nun als meteorologischer Crash-Prophet nebenberuflich für die WHO tätig. Da dürfte Prof. Dr. Lauterbach mit Sicherheit ganz in seinem Element aufgehen. Wir werden sicherlich noch viel Ungutes von ihm hören … Fiderallala und Hellau! Katastrophen Karl ist eines der prominentesten Beispiele aus der deutschen Politik in Sachen extrovertierte Persönlichkeitsstörung mit narzisstischem Schwerpunkt. Da müssen wir nicht tiefer schaufeln und können die Dinge direkt beim Namen benennen.

 

Alice im ARD-Wunderland – Ich habe Tränen in den Augen vor köstlichem Amusement vergossen. Ich ziehe meinen Hut vor der ARD. Da werden einfach erfrischende Akzente bezüglich höchster Professionalität und gesicherter Neutralität gesetzt. Das Sommerinterview mit AFD-Hausdrachen Weidel im Juli war unterm Strich unvergleichlich realisiert. Dennoch möchte ich ein paar Verbesserungsempfehlungen mit einbringen. Man kann sich ja fast immer noch nach oben hin optimieren. Warum hatte Frau Weidel kein Furzkissen auf ihrem Stuhl? Und ich konnte auch keine Faschingspfeife erblicken. Das hätte den besonderen Pfiff mit reingebracht. Und wer hat jetzt den Alte-Jungfern-Gesangschor aus Augsburg für teuer GEZ-Geld engagiert, der noch nie eine Stimmgabel in der Hand hatte?! Es wäre ein Vielfaches fetziger gewesen, wenn Gen-Z-Showgirl Nina Chuba der Alice etwas ins Ohr gegrölt hätte, z. B. Devil Inside oder Wind of Change. Die hat ja gegenwärtig Kapazitäten im Terminplaner frei, nachdem sie die halbe Familie aufgrund von Interessenskonflikten in Sachen Weltanschauung aussortiert hat. Gut, die etwas steife Alice hätte vielleicht nicht gleich gecheckt, wer um Himmels Willen die rappende und bunt geschmückte Manga-Figur ist, aber das wäre nebensächlich gewesen. Die Alice war ja von ihrer Umgebung grundsätzlich schon etwas verstört. Hier hätte man noch eins drauf setzen können. Ist aber nur mein Vorschlag. Schön hätte ich es allerdings noch gefunden, wenn der qualifizierte wie erfahrene Journalist und höfliche Interviewpartner das Ganze mit einem „Ätschi Bätsch“ abgerundet hätte. Und warum die Frau Weidel nicht zum finalen Abschluss mit Pech & Schwefel übergießen und dann kichernd davonrennen. Die ARD bietet ihren zwangsverpflichteten Zuschauern auf jeden Fall etwas an und ist ihr eigener bester Totengräber in Sachen Image und Seriosität. Weiter so, meine Lieben!

 

Liebesspiel – Hier hat uns vor nicht allzu langer Zeit kein Geringerer als der woke Superstar Bill Kaulitz auf eine gedankliche Exkursion mitgenommen, die für immer im Gedächtnis bleibt. Das ist jetzt aber nichts für schwache Nerven. Der Bill nimmt sich ja gerne amourös der erfolgshungrigen Reality-Sternchen an, um das ein oder andere Liebesfeuerwerk zu zünden oder ein erotisches Zwischen- oder auch Schauerspiel im Termin-Organizer mit einzubauen. Mangelnde Detail- und Auskunftsfreude kann man dem Kaulitz Twin nicht vorwerfen. So auch beim Aufwachen mit Ex-Romanze Marc Eggers nach einer durchzechten Partynacht. Wer kennt es nicht, der Bill ist inmitten des Erbrochenen seines einstigen Dream Boys erwacht, während dieser vermutlich noch vor sich hin schnarchte. Was folgte war jedoch kein Ekelalarm, sondern wahre Hingabe. Zunächst ist man in trauter Einigkeit auf die Toilette aufgebrochen. An dieser Stelle drängt sich mir förmlich folgende fantasiegeladene Frage auf. Darf man wenigstens hier die stille Hoffnung hegen, dass es sich nur um das kleine Geschäft gehandelt hat? Lassen wir diesen Punkt ruhen. Eine verlockende Option hätte ein gemeinsames Duscherlebnis sein können, aber nicht so für die zwei Turteltauben. Wer richtig „horny“ ist, kennt keinen Indianer-Schmerz. Man ist zurück ins Schlachtfeld der Körpersäfte gewandelt und hat sich liebestrunken erneut darin gesuhlt. Bis man auf die erotisierende Idee gekommen ist, ein Reinigungsritual der ganz intimen Art vorzunehmen. Das gemeinschaftliche Abschaben der Kotzbrocken vom Schienbein des Süßen. Allein die Duftnote dürfte einen vollkommen verzaubern. Von Herzen leid tut mir bereits an dieser Stelle das peruanische Zimmermädchen, das die Sauerei letztlich für einen Hungerlohn bereinigen durfte. Davon ist auszugehen.

 

Das offenbarte Szenario mag jetzt für Mitmenschen etwas befremdlich wirken, die in Liebesdingen nach wie vor old school unterwegs sind. Man wacht in einem Meer an wohlduftenden Rosenblättern auf, im Hintergrund läuft eine Kuschelrock-CD, oder man lauscht den sanft seidigen Klänge von „Sade“. Der Liebste beugt sich mit frisch geputzten Zähnen und einem ansprechenden Eau de Toilette über einen und flüstert „Guten Morgen, Darling, darf ich Dir das Frühstück servieren, oder soll es nochmals ein anderweitiges Verwöhnprogramm sein?“ Naja, so etwas in dieser Art eben. Aber die heutige Jugend ist auch hier auf ganz neuartigen Pionierwegen unterwegs.

 

„Billy Boy, ich sag’s Dir, wie es ist. Egal wie sehr das kleine Herz auch vor Verschmähung und Liebeskummer schmerzt, manchmal ist es im eigensten Interesse besser, den Mantel des dauerhaften Schweigens drüber zu packen und mit Gentleman-Diskretion zu glänzen.“ Ob sich „Marky Marc“ das Marketing so vorgestellt hat, weiß ich natürlich nicht. Aber schlechte Werbung ist besser als gar keine. Das könnte man als Devise notgedrungen nehmen. Alles eine Sache des wohlwollenden Blickwinkels.

 

Werbe-Ikone – Das wird dem Jean-Remy von Matt nachgesagt. Zugegeben habe ich mich bis zum heutigen Tag eher wenig bis gar nicht mit dem Jean auseinandergesetzt, aber das sollte sich nun dank seines niedlichen Auftritts beim Staatsfeind-Sender „Nius“ ändern. Kein Geringerer als Julian Reichelt, der seitens der Mainstream-Medien als Schreck aller Praktikantinnen und Volontärinnen vor geraumer Zeit gehandelt wurde, hatte zum Frühstücksfernsehen eingeladen. Was die amourösen Aktivitäten und Verwicklungen Julian Reichelts im ehemaligen Arbeitsumfeld beim Boulevardblatt Bild anbelangt, so steht die Wahrheitsfindung in den Sternen. Wo hier die nüchterne Wahrheit liegt, überlassen wir der Macht der Fantasie des Einzelnen oder dem Privatleben von Herrn Reichelt und seinen möglichen Gespielinnen. Mit fairen Vorgehensweisen und objektiven Recherchen wurde hier standardmäßig nicht geglänzt, sondern wie gewohnt mit Mogelpackungen, welche die vergötterte Ideologie in Szene gesetzt haben. Dieser Eindruck hat sich leider hauchzart aufgedrängt. Der ehemalige Bild Bastard hatte sich während Corona doch zunehmend aufmüpfig gegenüber der Staatsräson gezeigt. Und über fein säuberlich inszenierten Rufmord kann man ja stets solide aussortieren. Im Fall vom abgesägten Reichelt mündet es darin, dass er entschieden hat, sich neu zu vernetzen und sein eigenes mediales Imperium bockig aus dem Boden zu stampfen. Und das läuft bis dato recht präzise und authentisch. 

 

Ja, der Jean-Remy ist der illustren Einladung gefolgt und hat sodann auf dem Sofa des Sittenstrolchs Platz genommen. Und daraufhin hat man ein bisschen über den Stand der Dinge im Weltgeschehen geplaudert. Der Julian hat nebenbei brav und engagiert das neue Buch vom Jean-Remy beworben, was unser Werbe-Ass mit einem Lächeln gekontert hat. Aber dann sind dunkle Wolken über diesem konspirativen Zusammentreffen aufgezogen. Die woke Gerichtsbarkeit kennt ja keine Gnade. Die grün-linke Medienlandschaft war on fire bezüglich des fast unverzeihlichen Fauxpas des Jean-Remy. Dieser wurde sofort von den besten woken Influencern des Landes vorgeladen, um eine gestrenge Belehrungseinheit zum Gastgeber, dem Standartenführer Reichelt, und dem rechten Portal Nius zu betreiben. Darüber hinaus wollte man Monsieur von Matt auch die Gelegenheit geben, zu Kreuze kriechen zu dürfen. Jean-Remy saß dann dran wie ein kleinlauter Schuljunge und beteuerte hastig, dass er von nichts wusste. Der Limousinen-Service seines Verlages fährt morgens vor, dann wird dem Jean-Remy eine regenbogenfarbene Augenbinde übergestülpt. Anschließend schubst man ihn in ein Fernsehstudio und faucht „setz Dich hin und sei höflich“. Das organisieren alles der Verlag, die persönlichen Assistenten und weitere namenlose Gehilfen. Unser Grandseigneur der Werbekunst hat fast weinerlich darauf verwiesen, dass doch klar erkennbar war, wie sterbensunglücklich er gegenüber von Galeeren-Häuptling Reichelt saß und kurz davor war, flehend nach seiner Mama zu rufen. Das ist natürlich im Alter von 72 Jahren smart.

 

„Also, Jean-Remy, ich muss Dir schon sagen, da verzettelst Du Dich aber in Deiner Außenpräsentation mächtig. Das ist eine denkbar schlechte Eigen-PR. Was bewirbst Du hier? Auch ein Leben in Deckung und ohne eigene Meinungsfindung ist möglich, wenn man denn nur will. „Rückgrat adé, Propaganda juchhe, Feigheit olé.“ Das entspricht aber nicht der guten Etikette so über den Hausherren von Nius rückwirkend drüber zu speien. Vielleicht schaust Du Dir Deine Einträge im Mainzelmännchen-Terminkalender ab jetzt im Vorfeld genauer an. Andernfalls bekommt man ja den Eindruck, dass Du kurz davorstehst, einen gesetzlichen Betreuer an Deiner Seite zu wähnen. Mit Deinem nervösen wie unbeholfenen Widerruf hast Du Dich jedenfalls selbst „Schachmatt“ gesetzt, Chéri. Da Du offenbar darauf erpicht bist, Dich den woken Herrschern anzubiedern, schlage ich Dir entgegenkommend folgende Handhabung vor. Zur Wiedergutmachung könntest Du Dich entgegenkommend bereiterklären, Deinen Vornamen in Jean-Marie etwas intergeschlechtlicher abzuändern. Sofern Du nicht eh schon gleichgeschlechtlich unterwegs bist, wäre jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen, um über eine souveräne Kursänderung nachzudenken. Der nächste CSD ist nicht fern und ein Platz auf dem Festwagen wäre noch frei. Und Du könntest ja einen tollen Slogan beisteuern. ‚Der Regenbogen hat einen langen Arm‘.“

 

Impf-Werbung galant und rasant „Für Corona habe ich keine Zeit.“ Der neuste Impf-Slogan für den viren-lastigen Herbst/Winter sorgt dafür, dass mein Alu-Helm geradezu glüht vor Begeisterung. Ganz unkommentiert kann ich’s nicht lassen. Die neusten Nick-Names für das Corona-Virus lauten „Stratus“ und „Frankenstein“. Oh, das ist aber lieb, dass eine der brandneusten Virus-Mutationen zu Ehren von Multi-Milliardär Uğur mit einer gebührenden Bezeichnung versehen wurde. Da freut er sich bestimmt. Sofern er es überhaupt mitbekommt. Das sei erwähnt. Derzeit ist er sehr mit dem Aussuchen der exklusiven Inneneinrichtung seiner neusten Super-Yacht beschäftigt. Zumindest die Schiffstaufe ist schon organisiert. Der Segeltraum wird auf den klangvollen Namen „Blutgeld“ getauft werden. Mir ist die Werbung bedauerlicherweise noch nicht aussagekräftig genug. Ich würde das etwas aufmotzen und zudem vor der Tagesschau laufen lassen. Vielleicht hätte ja die Caro Kebekus noch Kapazitäten frei, das „professionell“ als dumme Nuss zu performen. „Sie haben kein Zeitfenster für das Corona-Virus in seiner aktuellsten Ausgabe offen, aber jede Menge Freizeit in den nächsten Monaten und Jahren mit dem erbittert erkämpften Pflegegrad 5 bis zum finalen Exodus im Armenhaus (ohne Heizung) vor sich hin zu siechen, dann zögern Sie nicht und strecken Sie ein letztes Mal Ihren gesunden und funktionstüchtigen Arm Richtung Impfspritze.“ So etwas in dieser Art würde ich mir vorstellen. Man muss die Menschen samt Zwergenverstand ja auch mit etwas Esprit mitreißen und begeistern können, bevor dann komplett tote Hose ist.

 

Judith Rakers – Im Osten nichts Neues! Die Qualitätsmedien des Landes haben’s aber auch schwer. Das muss man vorab fairnesshalber anmerken. Mit Blick auf die straffen Ideologie-Richtlinien bleiben ja nur wenige real existierende Infos übrig, über die man gefahrlos berichten kann, ohne die Arbeitspapiere abholen zu müssen, oder im Knast für rotzfreche Staatsfeinde zu enden. „Ein ballaststoffreiches Frühstück mit Erdbeeren gegen 09:30 Uhr und ein Einzelzimmer mit Meerblick bitte“ – das wird leider nicht garantiert. Daher muss man sich vorausschauend überlegen, welche brandheißen Knaller-News zur Verbreitung im Wunderland geeignet sind. Aber zum Glück gibt es die abenteuerlustige Ex-ARD-Judith, die brisanten Stoff liefert. Hobby-Landwirtin Rakers hat vor nicht allzu langer Zeit waghalsig entschieden, mit ihrem privaten Streichelzoo von Hamburg nach Rügen zu ziehen.

 

Die Adrenalin-Skala zeigt keine Regung. Es sei denn, man präsentiert das mit roher Gewalt etwas dramatischer. Ca. 36 Jahre nach dem Mauerfall möchte die furchtlose Judith jetzt mal die ostdeutschen Ur-Einwohner näher kennenlernen und zeigt keine zimperlichen Berührungsängste. Im Gegenteil, sie freut sich auf die neuen Erfahrungswerte! Der gesamten ARD-Redaktion stockt der Atem allein beim Gedanken an dieses Unterfangen. Was für ein Flintenweib, die Judith. Naja, mein Puls schlägt vor Erheiterung ebenfalls höher. Darüber hinaus muss ich die Standortänderung leider in die Rubrik „tödliche Langeweile und nichtssagende Tristesse“ packen, sorry Judith. Hätte die Schlagzeile gelautet, dass Frau Rakers nach Thüringen auf eine funny Farm mit Herrn Höcke zieht, um dort im polyamorösen Familienverbund gemeinsam Schäferhunde zu züchten, hätte ich den Artikel mit Neugierde getriggert zu Ende gelesen. Einen kleinen Tipp packe ich der Judith noch in den Umzugswagen mit hinein. „In der Dorfkneipe würde ich an Deiner Stelle lieber nicht damit prahlen, bei der Tagesschau tätig gewesen zu sein. Du möchtest doch nicht ab Tag eins als die neue Lachnummer der Dorfgemeinschaft gehandelt werden, die alles und jeden erheitert. Das wäre zu blöd.“

 

Scharia mit Wiener Schmäh – Oh Yallah! Tausendundeine Nacht rückt immer näher ins Zentrum des alltäglichen Geschehens. Ein Gericht in Wien zeigt große Toleranz und Offenheit, dass nebst dem üblichen Gesetzbuch nun auch die Regularien „der Scharia“ im Land der Alpen und Milchkühe sowie dem historisch adretten Wien mitmischen dürfen. Ja, so viel multikulturelles Entgegenkommen lobe ich mir. Die Islamisierung in Europa und den Gutmenschen-Hochburgen schreitet ja nur schleppend voran. Da muss auch mal ein bisschen Pfeffer rein, um die Würze des Lebens zu generieren. Beide Daumen hoch meinerseits, solange diese noch nicht abgehackt wurden. Da spute ich mich besser. Bunt, bunt, bunt geht es rund!

 

Turbo-Einbürgerung wird seitens der derzeit vor sich hin strauchelnden Bundesregierung nun wieder schnurstracks abgeschafft, um die Bürger vom Akronym „AFD“, dem unangefochtenen Inbegriff des Bösen, an der Wahlurne mit hektischer Müh und blanker Not fernzuhalten. Das finden natürlich nicht alle „turbo“, dass diese Perle des Gutmenschentums jetzt wieder grob gestrichen wird.

 

Nehmen wir allein den federführenden Migrations-Experten Klaas Heufer-Einlauf, der war auf der Massage-Britsche im Spa-Bereich eines griechischen Fünf-Sterne-Hotels mit Sicherheit furchtbar aufgewühlt. Lust auf einen erfrischen Gesundheitsshake, der einem liebevoll von einem der arbeitenden Nazis gereicht wird, hat man bei solchen Hiobsbotschaften ja dann nicht mehr. Naja, zur mentalen Stärkung geht es aber kurz darauf noch ans Buffet mit den Meeresfrüchten. Da fallen einem dann wie von alleine ein paar schneidige Kampfrufe ein, die man der Antifa und Pro Asyl vorschlagen kann. Denn das Gute schläft nie.

 

Im Namen des Volkes –  Bis vor einigen Jahren war Ulrike Guérot noch gern gesehene und honorierte Europa-Expertin und Hochschul-Professorin. Heutzutage gemäß der FAZ „eine Ikone der Querdenkerszene“. Da hat sich die Uli auf jeden Fall hopp galopp mit einem Upgrade nach oben hin bewegt. Trotz offiziell und medial bekanntgegebener Loser-Rolle vor der Inquisition hat sie den verlotterten Gerichtsstand im Bundesgebiet, das rückgratlose und ideologisch unterwanderte Hochschulwesen im kurzatmigem Propaganda-Gleichschritt sowie den übermütigen Staatsapparat im orientierungslosen Märchenland-Taumel tapfer gelehrt, was es heißt, sich mit einer Frau mit naturrotem Haar anzulegen. Sobald die Hochschul-Kommandantur mit aller Gehässigkeit die links-grüne Grütze von sich gibt, steigt die Ulrike in den Bulldozer und schaltet in den sechsten Gang. Der Widerspenstigen Zähmung und Kaltstellung hat sich mit unnachgiebigem Kampfgeist als zäh erwiesen. Zu Recht. 

 

Bad Boy „Ski August“ & Bad Girl „Ikkimel“ – In aller Munde sind die brandneusten Hipster, die ich erst kürzlich für mich entdecken durfte. Da mache ich mir natürlich die ambitionierte Mühe, ein genaues Auge auf das Schaffen der woken Königskinder zu werfen. Ganz jugendfrei ist das nicht. „Ikkimel“, zunächst fragt man sich, ob das ein Indianer-Name ist, aber wenn man sich dann ein paar der rappenden Ferkeleien angehört hat, weiß man, dass das keine Texte des verpönten Karl May sein können. Hinter „Ikkimel“ steht mit bürgerlichem Namen Melina Gaby aus Tempelhof, who wanna be a star. Ich tendiere dazu, dass der hübsche Künstlername für „Icke, die Melina aus Berlin“ steht, welche die bekannteste rappende Fotze, Muschi, Bitch und provokante Vagina-Inhaberin der näheren Umgebung werden möchte. Sie hoppelt regelmäßig im „Schlüpper“ und einem BH von H&M über die Bühne, lässt sich ihren mitgebrachten Dildo lutschen und brüllt jede Menge feministisch gelabelte Unanständigkeiten ins aufgeheizte Publikum. Der ARD gefällt‘s. Und das ist ja heute schon mal das oberste Gütesiegel.

 

Unter anderem beleuchtet Hurentochter Gaby textlich das stöhnende Gerammel in den sanitären Anlagen der Technoschuppen und Szene-Clubs der Hauptstadt. Vielversprechend. Die heutigen Party People scheinen sich offenbar bevorzugt auf versifften Toiletten durch nudeln zu lassen, und der Techno-Bass gibt den potenten Stoß-Rhythmus vor. Oder es kommen gar Würg-Geräusche aus der Nebenkabine, die eventuell einen Notarzt-Einsatz erforderlich machen. Das Pimpern in solch einem derben Ambiente bringt in Sachen Romantik ein paar herbe Einbußen mit sich. Das muss man auf dem Schirm haben, bevor man die Hose runterzieht. Zudem beinhaltet ein plumper Express-Fick das unwiderrufliche Ende des vielfach gehuldigten Jungfernhäutchens. Das sei prophylaktisch im bunten Vielfaltsstaat mit ergänzt.

 

Da scheint einst in der Steinzeit der Kelch in den Techno-Locations an mir vorübergezogen zu sein. Die Toiletten wurden damals für ihre ursprüngliche Aufgabe verwendet. Es hätte meinen Pipi-Strahl tatsächlich aus dem Konzept gebracht, wenn ich da wider Willen mit voller Blase einer wilden Fickerei hätte beiwohnen müssen. Das hätte mich schon ein bisschen unangenehm und schinant berührt. Da darf man ja nicht prüde sein. Somit hege ich die stille Hoffnung, dass das Thema Verhütung vor Infektionskrankheiten und ungewollten Schwangerschaften idealerweise inkludiert wird, damit das polarisierende Gebumse in freier Wildbahn keine schmerzintensiven Folgen mit sich bringt. Hinzukommend rate ich an, auch im Blick zu behalten, dass man den eigenen Selbstwert nicht direkt die Toilette mit hinunterspült. Diesen Appell baue ich hier mit ein.

 

Die woken Kulturschaffenden haben zwischenzeitlich geradezu einen Spleen entwickelt, eine wilde Symbiose aus primitivem und ordinärem Gossen-Slang, englischen Schlagworten der absoluten Coolness und erlesenem Vokabular aus dem Duden zu erschaffen. Für das gewisse Etwas. So auch Ikkimel, welche nebenbei im Rahmen einer akademischen Laufbahn in einem Labor für Gehirn- und Sprachforschung der Freien Universität tätig war, wo sie erprobt hat, welche Wortwahl im Alltag besser ankommt: „Hey Alte, willst Du um die Ecke nageln?“ oder „Mademoiselle, ich hätte da ein Séparée gebucht für einen romantischen Austausch unter den gestrengen Augen einer Anstandsdame aus gutem Hause? Wie sieht’s aus?“ Intellektuell scheint die rappende Kriegerin der feuchten Fotze mit gespreizten Beinen zwischen Sprachlabor, Showbühne und evtl. auch einer öffentlichen Club-Toilette zu switchen, darüber können wir aber nur mutmaßen. Zumindest verdient sie sich mit diesem Potpourri der kurzatmigen Empörung, Faszination und Anwiderung eine goldene Nase, damit die Penthouse-Wohnung in Berlin-Mitte gesichert ist.

 

Das Business wird mit dem extrem angesagten Kooperationspartner „Ski Aggu“ weiter angekurbelt. Der hübsche und klangvolle Name „August“. Ja, da brauche ich den Wikipedia-Eintrag erst gar nicht aufrufen. Da weiß ich auch so, dass der August in einem Wohlstandsviertel gut behütet und bestens gefördert aufgewaschen ist. Dieser Vorname beinhaltet eher selten ein bildungsfernes Zuhause inkl. der Betreuung durch eine Sozialarbeiterin. Aber es sei ihm natürlich von Herzen gegönnt, Gosse gibt es ja zwischenzeitlich mehr als genug im Land. Sowohl in biodeutscher Ausgabe wie auch in migrantischer Version.

 

Sex sells. Musikvideo ab! Die Turteltauben bei der Vermählung und heißen Erotikspielen in der Kirche, im Beichtstuhl, in der Sakristei. Gähn, gähn, gähn. Seit dem „Madonna“ halbnackt und trällernd durch die Kirche geturnt ist, SM-Spiele salonfähig gemacht hat, oder wie Gott sie schuf am Straßenrand trampen wollte, ist die Location „Kirche“ schon recht gut ausgereizt. Auch eine Abrissbirne ist bereits für pornographische Darbietungen durch Miley Cyrus belegt. Lady Gaga bemüht sich ebenfalls noch etwas zu finden, was skandalös zünden könnte. Da würde ich mir bei Gaby & August schon mehr Einfallsvermögen erhoffen, um nennenswert hervorzustechen. Aber gut, ich greife unter die Arme.

 

Zunächst einmal könnte man ein RTL2-Format andenken. „August & Melina – Titti Ficki forever kreuz und queer.“ Als Sponsoring- und Werbepartner würden sich die Marken Amorelie und Eis anbieten. Dann hat die Gaby auch nicht so einen hohen Verschleiß an Dildos auf Privatkosten. Zudem kann man ihren selbstbestimmten Empowerment-Dildo über eine Sonderedition vermarkten. Und es braucht natürlich aussagekräftige Events. Gloria von Thurn und Taxis, die Fürstin der Dunkelheit, sucht immer neue Talente für ihre diversen Kulturveranstaltungen. Ski Aggu könnte z. B. einen Kran lenken, an dem Ikkimel kopfüber in Strapsen hängt. „Fotze In The Air“ könnte man den Show-Act nennen. Und dann schwingt und pendelt „Ikki“ über den Gästen und kreischt Schweinereien. Die anwesenden Betschwestern der katholischen Kirche werden bestimmt nachhaltig beeindruckt sein. Der ZDF-Giovanni tritt ebenfalls des Öfteren im schönen Regensburg auf. Die Fürstin zahlt gut und pünktlich, da kann man die woken Moral-Anordnungen auch mal einen Tag ruhen lassen. Und man kann natürlich wie die Vicky Leandros im Vorfeld vertraglich vereinbaren, dass sich Alice Weidel während des Auftritts in den Kellergewölben des Anwesens verstecken muss. 

 

Grundsätzlich wäre die Fürstin bestimmt bereit gewesen, ihre Künstler im altehrwürdigen Jagdschloss der Fürstenfamilie nächtigen zu lassen. Aber da hat die Antifa erst neulich eine Lichterkette veranstaltet, sodass jetzt die gesamte Historie des Gebäudes in Schutt und Asche liegt. Aber macht nix. In der Jugendherberge wäre noch etwas frei, und ich habe gehört, dass die sehr ansprechende und geräumige Toiletten haben. Zwinker, zwinker.

 

„Ja, liebe Leute, ich plädiere für die vogelfreie Kunst- und Meinungsentfaltung. Ich gelobe. Niemand freut sich mehr über einen künstlerisch wertvollen Diskurs, der polarisieren kann und muss, damit er für den Horizont bedeutsam ist und effektiven Austausch fördert. Es muss halt nur für alle gleichermaßen gelten – ohne dass die woke Polizei mit der Alarm-Sirene und dem Cancel-Culture-SWAT-Team vorfährt.

 

SensibilisierungskampagneTiki – Oh my god. Ich komme manchmal schon hart an meine Grenzen, wie ich manche Begebenheiten noch kommentieren soll, auch wenn ich mich lichterloh dazu berufen fühle. Zunächst einmal die berechtigte Grundsatzfrage „Haben die Stadt Büren u. a. unterstützt von Polizei, DLRG und Kinderschutzbund Fieber?“. Basierend auf der strengstens verbotenen Realität und den nackten Fakten, dass es erneut und erneut seitens junger männlicher Migranten aus dem arabischen und türkischen Raum sowie den Maghreb-Staaten alias „Ostasiaten“ zu schweren sexuellen Übergriffen und Strafhandlungen gegenüber jungen Frauen und kleinen Mädchen in Freibädern gekommen ist, wollte man den Gewaltübergriffen mithilfe einer Aufklärungskampagne zielorientiert entgegenwirken. Allerdings in der gängigen Stilart des Regenbogen-Knalltütenlandes. Auf dem Kampagnenplakat blickt man auf eine leicht adipöse Frau inmitten der Wechseljahre in einem altbackenen Bikini, die unter Wasser einem offenkundig jungen Migranten mit Beinprothese lüstern an den Allerwertesten fasst, der im Gegensatz zu ihr keine Cellulite hat. An dieser Stelle sind bereits alle Gehirnzellen ungläubig kollabiert, muss ich eingestehen. 

 

Ja richtig, liebe Stadt Büren. Ich bin dankbar und froh, dass endlich mal jemand die dunkle Wahrheit offenlegt. Die liebestollen Ungeheuer der Freibäder des DACH-Raumes sind die biodeutschen Hausfrauen ab ca. 50 Jahren. Das sind richtig scharfe Teufelinnen. Achtung, Achtung! Warum will die Hannelore immer nur gezielt in den Wasserstrudel. Da kann sie natürlich fast unbemerkt und kokett dem Achmet verschmitzt die Boxer-Shorts runterziehen und einen feurigen Blick aufs Gemächt werfen. So sieht’s aus. Und wem ist nicht schon öfter aufgefallen, dass die Brigitte-Kriemhild verdächtig aufreizend mit ihrem viel zu knappen Badeanzug aus dem Sanitätshaus und ihrem üppigen Hängevollbusen vor Mustafa, Metin und Mechmet auf und ab läuft und vollkommen überdreht mit den Augen zwinkert. Sie möchte den feschen Herren unentwegt „ein Ed von Schleck“ oder einen herzhaften Falafel am Imbiss-Stand von Nancy Faeser spendieren. Die drei jungen Männer trauen sich kaum noch von ihren Handtüchern aufzustehen und gucken konstant betreten auf den halb vertrockneten Rasen. Da bleiben mit Garantie psychische Traumata hängen. Und mir ist zu Ohren gekommen, dass die niederbayerische Renate den orientalischen Jünglingen per Überraschungsangriff in den Umkleidekabinen leicht bekleidet auflauert und säuselnd provokant anfrägt, ob jemand schmusen möchte. Als ob das nicht schon genug wäre, wird gemunkelt, dass die Ingeborg regelmäßig so tut, als ob sie sich in der Dusche geirrt hätte und sich dann einfach dazu mogelt, um sich aus Versehen ganz eng an die anwesenden Burschen aus fernen Ländern zu schmiegen.

 

Nun mit meiner persönlichen These und meinem ureigenen Fazit möchte ich gerne diese Themenpassage abschließen. Ich habe die Vermutung, dass die Kreateure des Kampagnen-Meisterwerkes „Tiki“ im Vorfeld zu wenig „Bubu“ gemacht haben. Das hat dann dazu geführt, dass das Endergebnis „Gaga“ geworden ist, und ich vor Lachen fast spontan „Pipi“ gemacht habe.

 

„Back in Black“ – Wir ziehen die Apartheid nun wie alles andere herzensgut und überschwänglich tolerant spiegelverkehrt auf. „Ihr Kinderlein kommet“ zum Gottesdienst, aber bitte nur ab Karibikbraun. Die Kirche möchte sich den woken Vorgaben etwas andienen, um vielleicht wieder ein paar Schäfchen anzuwerben. Daher werden jetzt christliche Treffs nur für farbige Kinder inszeniert. Das ist ja so herrlich inklusiv wie exklusiv. Aber Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel. Wer etwas guten Willen zeigt und Bräunungscreme aufträgt, hat eine Chance, dass man vielleicht ein linkes Auge zudrückt und die Kirchenpforte öffnet. Und wenn man dann auch noch einen prall gefüllten Impfpass vorlegt, ist die Sache so gut wie gebongt.

 

„Schiff ahoi“ – Der Schreck aller Wetterlagen „Greta“ schippert ja nun regelmäßig auf hoher See gen Gaza, um den islamistischen Terroristen der Hamas ihre vollste Solidarität zuzusichern. Ich hätte die Greta trotz mürrischem Blick fast nicht erkannt. Sie trägt jetzt den Anna-Wintour-Pagenschnitt, nur in der alternativen Schnittlauch-Ausgabe. Steht ihr. Wer hingegen eine Löwenmähne in der Hair-Essentials-Version präsentiert, ist Komikerin „Enissa Amani“, die einen komischen Auftritt als Naturtalent stets verbindlich zusichert. Mit schluchzender Weltuntergangsverabschiedung hat Enissa einen der Party-Dampfer der Weltretter-Flotte sponsered by Iran gekapert, um den gebeutelten Palästinensern vor Ort ihre Follower vorzustellen, und somit wieder neuen Lebensmut zu stiften. Bedauerlicherweise wurde bereits im Vorfeld angepriesen, dass die selbst gebastelten Robinson-Crusoe-Floße der Hamas alle marode und kaum funktionstüchtig sind. Daher hat sich die vorausschauende und fürsorgliche Amazone selbstlos ein XL-Schlauchboot in die Lippen mit einbauen lassen, wo alle anwesenden Piraten im Bedarfsfall locker Platz haben. So schön, so gut.

 

Wie man den gängigen Qualitätsmedien entnehmen kann, ist Frau Amani fast täglich vom Schicksal auf Messers Schneide gebeutelt. So auch hier. Die Segeltour dauerte rund zehn Minuten an. Doch dann stellte sich ein gesundheitlicher Notstand ein. Enissa hat einen fiesen Fußpilzbefall bekommen, und es drohte ein multiples Organversagen. Die Israelis mussten einschreiten und Frau Amani in letzter Minute augenrollend bergen. Aber einen Versuch war es wert. Ich hätte mir vorstellen können, dass beide Feindeslager die Waffen niedergelegt hätten, wenn das weitgereiste Fräulein eine Bereitschaft gezeigt hätte, ein persönliches Schweigegelübde in den Friedensplan mit einzubringen. Letzen Endes mussten es dann doch Super-Donald und seine Clique regeln, um für den Moment ein bisschen Frieden zu schaffen. Eine Rückfrage verbleibt für mich noch. Warum war Luisa nicht mit Schwimmflügeln ausgestattet mit an Bord? Die habe ich vermisst. Das nordische Millionärskind hat doch bestimmt einen Segelschein. „Ach komm, Luisa, nicht schummeln.“

 

„Bad Hair Day“ – Moralwächterin Bosetti in neuem Glanze. „Sarah, Sarah, Sarah, was würde ich nur ohne Dich machen. Ich wüsste es nicht. Ich gebe es ungeniert zu, bei einer Deiner neusten Darbietungen habe ich keine zwei Sekunden drauf geschaltet und war dennoch nachhaltig beeindruckt. Die einst tot geglaubte Dauerwelle der DDR ist wieder da und feiert ein fulminantes Revival. Es ist ja unübersehbar ein offenes Geheimnis, dass Du soooo übermäßig gerne ein paar Locken oder gar einen Afro auf dem brillanten und blitzgescheiten Kopf hättest. Aber es bleibt Dir leider von Haus aus verwehrt, dann muss man halt nachhelfen. Ich verstehe. Im ersten Moment dachte ich beim Anblick des Zottelkopfes, dass da eine ungesicherte Steckdose mit im Spiel gewesen sein muss, aber nein der Sozialismus wird auf allen Ebenen nostalgisch geehrt. Aber es peppt Dich auf, da es zum Gesamtauftritt als Gewitterhexe passt. Niemand setzt sich mit solch energischer Leidenschaft und Blindwütigkeit für ausländische Straftäter, Gruppenvergewaltiger, Drogendealer und Gewaltverbrecher ein wie Du und Deine feministische Girl-Group, die schon am nächsten Brandbrief arbeitet.

 

Ich selbst habe ja Naturlocken. Wenn ich die Haare nach dem Waschen lufttrocknen lasse und die Luftfeuchtigkeit generell hoch angesetzt ist – vergleichbar mit Deinem Hochmut – dann sehe ich binnen kürzester Zeit by nature aus wie eine Mixtur aus Struwwelpeter, Pumuckl und Diana Ross in ihren besten Tagen. Angeben möchte ich als Demokratiefeindin natürlich nicht, aber ganz unerwähnt lassen, möchte ich es eben auch nicht.

 

Wie wird es mit Bosetti weitergehen, sobald sich das woke Gesinnungsreich selbst in den Niedergang vollumfassend hinein manövriert hat, und das wird es ganz bestimmt? Ich habe keine Ahnung. Was ich allerdings fest vorhabe, steht bereits fest. Ich werde mich fast splitterfasernackt und nur mit ein paar knallgrünen Gummistiefeln ausgestattet in der Badewanne von Bosetti selbst ablichten. An dieser Stelle verneige ich mich kurz und posthum vor der einfallsreichen Fotografin und Kriegsberichterstatterin „Lee Miller“ für die Inspiration. Trotzig wie die Bosetti halt so ist, kann es natürlich sein, dass sie mir nur ein Duschbad zur Verfügung stellen wird. Dann muss ich eben flexibel auf die Nasszelle von Carolin Emcke ausweichen. Die nimmt garantiert regelmäßig ein üppiges Schaumbad, um all ihre vielen umwerfenden Ideen auszutüfteln, wie sie der breiten Masse ihr eigenwilliges Demokratieverständnis einhämmern kann.

 

„Tina Bovermann“ – Unter diesem Pseudonym hat die woke Pionierin Anke Engelke ab sofort bei der Deutschen Bahn angeheuert und packt tatkräftig mit an. Die neue Web-Serie dokumentiert das für die Nachwelt. Die seit kurzem amtierende Eisenbahnchefin Evelyn Palla hat ja bereits angepriesen, dass der Bahnkonzern jetzt „komplett auf links gedreht wird“. Kleines Wortspiel, das glaube ich gern. Wo doch schon die Regenbogenfarben auf allen Logos thronen, versteht sich das eigentlich von selbst. Da ist die linke und flinke Anke auch die erste Wahl als Werbegesicht für das Reisen mit den verschmutzten und ramponierten Rumpel-Zügen auf Kamikaze-Gleisen. Selbst die Kollegen in Kalkutta verweigern zunehmend den professionellen Austausch. Nicht so die Frau Engelke, die bringt wieder alles in volle Fahrt.

 

Ich habe mir im ersten Moment dann schon überlegt, wie authentisch die Web-Serie bzw. übermütige Doku sein wird. Schrubbt die Anke die Bord-Kloaken der Notdurft selbst auf Hochglanz? Die erinnern ja bis dato eher an eine Kulisse aus einem Horror-Film ab 18 Jahren. Nein? Das ist aber auch nicht weiter tragisch, die haben eh selten geöffnet. Manchen Zuggästen passiert dann auch schon mal ein kleines Malheur, aber da will ich jetzt nicht unsensibel drauf herumreiten. Wenn man’s erst mal laufen lässt, ist es nur noch halb so schlimm. Bei den Hygiene-Artikeln könnte man das Sortiment z. B. mit Erwachsenen-Windeln aufstocken. Das merke ich als zusätzlichen Input zielführend mit an. Und wenn jemand der Bahnklientel das abgestandene Spülwasser als aromatischen Kaffee hochpreisig anzudrehen vermag, dann doch die wortgewandte Anke. Und on top legt sie noch einen der abgelaufenen und angetrockneten Schokoriegel als Marketing-Genie obendrauf. Aber ich bin noch nicht fertig mit meinem wissbegierigen Fragenkatalog. Flickt die visionäre Anke eigentlich die halb zerfetzten Sitzbezüge wie bei Mutter gelernt selbst? Das ist sicher harte Arbeit. Und ist davon auszugehen, dass sie auf den durchgebrochenen Zugdächern ebenfalls Hand anlegt, um an einem Cabrio-Reiseerlebnis gegen Aufpreis einfallsreich zu arbeiten? Aus der Not mach eine Tugend. Es türmen sich so viele Detailfragen für mich auf.

 

Eine Darstellerin habe ich schmerzlich vermisst. Meine Lieblingsfreundin und mein persönliches Vorbild in allen Lebenslagen „Katrin Göring-Eckardt“ habe ich nirgendwo auf den schmuddeligen Abteilböden herumlungern sehen, um bei guter Mucke zu chillen. Das macht die legere Katrin ja ständig für ihren Social-Media-Account. Sie ist als gelernte Küchenhilfe auch so bodenständig geblieben. Aber nach Fertigstellung der Fotostrecke fährt sie dann doch lieber wieder mit der Limousine nach Hause. „Vergelt’s Gott, Katrin.“

 

Frau Engelke ist generell überdurchschnittlich fürsorglich und selbstschützend unterwegs. Sie trägt nach eigenen Angaben weiterhin eisern Maske beim Zugfahren … nur beim Dreh halt nicht. „Ja Anke, wenn es nach mir ginge, würde es mir reichen, wenn Du einer geregelten Mundhygiene nachgehst, was augenscheinlich der Fall ist.“ Fährt man in Stoßzeiten mit den Öffentlichen bleiben hier des Öfteren Herzenswünsche offen. Da würde man sich schon hin und wieder eine (Gas-)Maske herbei wünschen. Aber nur die Harten kommen in den Garten.

 

„Anke, bevor ich es vergesse, die musikalische Untermalung des Werbeclips hat mich zunächst ungläubig erstarren lassen, bevor ich dann die ganze Nacht durchgetanzt habe. Thank you for travelling with Deutsche Bahn‘. Hammer. Gehe ich richtig in meiner Annahme, dass dieses Meisterwerk der coolen Dance Moves eine kreative Kooperation zwischen Missy Elliott, Snoop Dogg und Dieter Bohlen war. Da liege ich doch richtig, oder?

 

Mir mangelt es nicht an überbordender Fantasie. Ich könnte mir für die weitere strahlende Zukunft hervorragend vorstellen, dass Anke Engelke von Bundeskanzler Merz, in der Funktion eines Insolvenzverwalters, für ein sattes Taschengeld dazu abgeordnet wird, mehr gute Laune in Deutschland zu verbreiten, damit die ständige Stänkerei der resignierten Bürger etwas gedrosselt wird. Ob baufällige Straßen, verwahrloste und unterfinanzierte Bildungseinrichtungen, Gewaltorgien in überfüllten Flüchtlingsunterkünften, vereinsamte Industrieruinen, spärlich gefüllte Supermarkt-Regale, herbeigesehnte Bombenangriffe oder eine Müllabfuhr, die langfristig pausiert, Schlitzohr Anke macht daraus ein Gute-Laune-Spektakel. Also, ich freu mich drauf!

 

„Secret Escapes“ mit Callboy Friedrich – Jetzt für finanzstarke Staatsbürger jederzeit buchbar. Ich für meinen Teil würde gerne Ponyreiten im Schneegestöber in der KW 50 fix buchen. Und eine Runde Riverdance hängen wir in der Folgewoche dran. Das wären dann nach Adam Riese zumutbare 160.000 Euro. Überweise ich das direkt in der Gesamtsumme an Businesspartner und Kulturstaatsminister Wolfram Weimer, oder erhält Herr Merz die Provision für seine Dienstleistung auf ein gesondertes Konto auf den Cayman Islands? Selbstverständlich bekommt er auch ein zusätzliches Taschengeld von mir bar in die Kralle. Mit einem gönnerischen Schmunzeln versehen. Das kann man sich zu Weihnachten ruhig mal gönnen. Exakte Terminvorschläge für die beiden Dates würde ich nachreichen. Was die Einflussnahme anbelangt, würde ich gerne meine Vorstellungen und Impulse für eine Kernsanierung in allen erdenklichen Bereichen des deutschen Staates per Express vortragen – Schwerpunkt die sofortige Beendigung des Hurengeschäfts mit Big Pharma und die Reanimierung des kerngesunden Denkvermögens im Bereich Migrationsgeschehen.

 

Und wenn dann noch Zeit bleibt, würde ich mich auch gerne in die Neukomposition der Deutschen Nationalhymne gewinnbringend mit einbringen. Der Bodo Ramelow möchte das ja brandneu und rigoros „links“ aufsetzen. Musik in meinen Ohrmuscheln. Was wäre denkbar? Wir könnten den Text z. B. zukünftig auf Suaheli vortragen. Das wäre schon einmal ein erstes gewogenes Zeichen für grenzenlose Offenheit. Instrumentalisieren könnte man das Ganze mit dynamischen Buschtrommeln, einem klangvollen Didgeridoo und einer verträumten Panflöte. Und damit wir auch etwas Besonderes mit orientalischem Flair anbieten, wäre es urgeil, wenn eine geschlechtsneutrale Bauchtänzerin einen sinnlich fülligen Speckbauch zu all dem kreisen lassen würde. Und dass die bundesdeutsche Flagge gegen eine Regenbogenfahne ausgetauscht wird, ist ja nur noch Formsache. „Lieber Bodo, lieber Friedrich, bevor Ihr mich jetzt zu euphorisch für meinen solidarischen und ekstatisch demokratischen Beitrag für unsere noch junge Bananenrepublik lobt und prämiert, überlegt es Euch einfach erst einmal in aller Ruhe. Wir können da immer noch mit dem Feinschliff drüber gehen.“

 

Zugegebenermaßen muss man noch mit anmerken, dass es der Bundeskanzler der zusammengeklaubten und geköderten Stimmen, auch nicht so federleicht hat. Auf der einen Seite steht der Friedrich mit Schlafzimmerblick und knallrotem Korsett an eine Laterne gelehnt vor den Parteizentralen der SPD, der Linken und Grünen und ist darum bemüht, seine Königsmacher bei Laune zu halten und zu verklickern, dass er auch weiterhin elastisch zugewandt ist. Und auf der anderen Seite stürmt die halbe Republik Richtung AFD. Erschwerend hinzukommend planen die eigenen Reihen in der CDU bereits den Thronsturz und sinnbildlichen Meuchelmord. Da rast der Friedrich dann also im Sauseschritt Richtung der Otto-Normalverbraucher-Bürger und den eigenen Reihen, um vollkommen erschöpft das AFD-Wahlprogramm als eine Art Mini-Playback-Show darzubieten. Der gute Merz scheint eine zerrissene Seele zu sein. Aber Trost gibt es dennoch. Er wird auf jeden Fall wie mit roher Gewalt erkämpft, erzwungen und herbei gezerrt als einer der „Bundeskanzler“ der BRD in die Geschichte eingehen. Aber ich befürchte mit dem ebenbürtig sagenhaften Ruf wie sein Vorgänger.

 

Power-Zwerg Lobrecht & Dunstkreis – Ein Strahlen und ganz viele Muskelstränge, die das Herz und den Hormonhaushalt gleichermaßen ansprechen. Die Damen aller Altersklassen erröten mit verklärtem Blick, sobald der liebliche Name „Felix Lobrecht“ fällt, und zupfen wie von allein ihren BH in Stellung. Da hängen wir auf dem Fuße noch ein Herzchen-Emoji dran. Die Gay-Community beschränkt sich darauf, ihre persönlichen Verschwörungstheorien zu erörtern, dass der Felix in Wirklichkeit schwul ist. Zugegeben die schicken Handtäschchen, der ambitionierte Körperkult, das gepflegte Äußere, die vielen Accessoires und die Vorliebe für schicke und teure Markenprodukte würden’s schon hergeben. Der Verdacht ist nicht komplett an den Haaren herbeigezogen. Dennoch tendiere ich dazu, dass es ein frommer Wunsch bleiben wird. Pfiffikus Felix Manuel genießt aber die Aufmerksamkeit und macht sie zu purem Gold.

 

Der aufgeweckte Neukölln-Beau, der mit seiner biodeutschen Identität so sehr auf Kriegsfuß steht und im Familienverbund unentwegt an einer vollständigen Symbiose mit der Türkei arbeitet. Den Recep freut’s. So ein Engagement der individuell gestalteten Unterwerfung weiß er mit Sicherheit zu würdigen. Wo will das große Auto mit dem kleinen Felix hin – nach Ankara. Ob es in der Türkei hochwertige und engelsgleiche Blondierungen gibt, weiß ich allerdings nicht. Quasselstrippe Felix hält ganz viel vom mündigen und eigenständig denkenden wie agierenden Mitbürger. Ja, aber natürlich nur, wenn das Richtige gedacht wird. Wenn die Ossis begeistert vor dem Ticket-Counter für seine Spaß-Touren anstehen und Merchandise-Produkte kaufen, strahlt der Felix gleich doppelt so schön. Wenn sie allerdings zur Wahlurne schreiten, erlischt das sonnige Lächeln zügig und wandelt sich um in eisige Kälte. Es folgt sogleich ein Gestammel, dass man ja nicht zwingend wählen muss und auch zuhause im vergammelten Plattenbau bleiben kann.

 

Nun ja, die Moneten fliegen praktisch vom Himmel herab. Nicht unerwähnt lassen, möchte ich an dieser Stelle noch, dass Goldjunge Lobrecht der Co-Interpret des Welthits und musikalischen Gassenhauers „Unten kommt die Gurke rein“ ist. Oh, das dürfte noch ausbaufähig sein. Wie wäre es mit „Oben wohnt der Vogel drin“ als ebenbürtigen Folgehit? Gerne biete ich ggf. an, ehrenamtlich den Songtext zu verfassen und für die Allgemeinheit beizusteuern. 

 

Scharfe Kritik, unangenehme Wahrheiten, das Einfordern einer klaren Positionierung, sensible Rückfragen – alles kein Problem für charming Muskel Boy Felix. Nebst dem Allheilmittel „Humor“ hat er sich gewissermaßen noch eine zweite Allzweck-Waffe herbei trainiert. Wird es dem Bad Boy in der drolligen Schlumpfausgabe thematisch zu heikel oder der Geldfluss droht zu verebben, wechselt er einfach gaaaanz langsam das T-Shirt. Erst das Welcome-Refugee-Shirt, dann das von Gucci und zuletzt etwas von Dolce & Gabbana. Das lässt sich unendlich fortsetzen, wenn es die Schweißdrüsen hergeben. Ich denke, ich schaue mir diese Vorgehensweise ein bisschen ab und starte demnächst einen ersten Testlauf. Man kann auch zeigen, was man hat. Das ist geschlechterneutral. Wenn ich mal wieder fünf Stunden in den Hochleistungsfilialen der Deutschen Post anstehe, entledige ich mich in aller Ruhe meines Shirts und schaue mal, wie so das Echo ist, wenn ich anfrage, ob ich vielleicht direkt an den Schalter vorrutschen kann. Die Lobrecht‘sche Loving-Machine-Methode scheint sich ja zu bewähren. Weshalb dem geschäftstüchtigen Hause Lobrecht noch kein Pin-up-Kalender als Merchandise-Produkt entsprungen ist, bleibt ein ungelöstes Rätsel. Das würde ja weggehen wie warme Semmel. Das bringt Leben in jeden drögen Büroalltag, wenn man nebenbei auf die glatt polierten und stählernen Bauchmuskeln des Felix L. verstohlen schielen darf.

 

„Herr Lobrecht, wie wäre es mit einer schicken, funktionstüchtigen und bezahlbaren Swatch-Uhr und einem neuen VW-Polo?“ Da blickt Felix Money Man irritiert auf und lacht erheitert bis in die Kopfstimme hinauf. Der gute Felix lässt ja kaum eine Gelegenheit sausen, um nicht 100.000 Euro am Handgelenk baumelnd zu präsentieren. Mal etwas Schickes & Elegantes, dann wieder ordentlich protzig im Pascha-Style – da variiert er. Reine Kapitalanlage eines cleveren Steinbock-Geborenen. Nein, es scheint ihm nach wie vor ein Herzensanliegen zu sein, dass auch der schwerfälligste Max Mustermann in Ost, West, Süd und Nord begreift, was für einen Werdegang er hingelegt hat und dass seine Kapitalanlagen fortlaufend gedeihen. Das ist eigentlich komplett überflüssig, da die meisten Mitmenschen ihm auch ohne zusätzlichen Ansporn Respekt dafür zollen, was er sich aufgebaut hat, ohne dass er ihnen zuvor seine brandneuste Golduhr (Modell „Sultan“) ins Gesicht hält.

 

Was die Prahlerei angeht, driften die Meinungen auseinander. Die einen staunen und freuen sich. Die anderen sind wiederum grün vor Neid und bringen sich als böswillige Lästermäuler mit ein. Ich für meinen Teil schmunzle reserviert und kommentiere spitz, habe aber keine schlaflosen Nächte deswegen. Nichtsdestotrotz empfinde ich solche Summen in der Endlosschleife ums Handgelenk gewickelt ab einem gewissen Punkt hauchzart kindisch und eher mitfühlend befremdlich. Auch eine kostenlastige Uhr aus dem Luxussegment kann bedürftig wirken. Darüber denken wir mal nach. Aber die meisten können dem kleinen blonden Jungen mit den strahlend himmelblauen Kulleraugen, dem schelmischen Engelsgesicht und dem schweren Schicksal aus Kindertagen nichts übelnehmen. Ja, ein schmerzliches Los wie es leider Millionen von Menschen in verschiedenster Ausgabe auf diesem Erdball zu buckeln haben. Aber nicht jeder hat diesen charismatischen Welpen-Effekt mit auf den steinigen Lebensweg bekommen. Ich befürchte der gute Felix hat noch eine längere Wegstrecke vor sich, bis sein Selbstwert und Seelenheil nicht mehr schwerpunktmäßig an Luxusgüter gekoppelt sind, oder am Tropf der Bewunderung, Anerkennung und Zuneigung seiner Mitmenschen überdimensional dran hängen. Hauptberuflicher „Widerstandskämpfer“ kann man so leider nicht werden, wenn der Zuspruch so dringend benötigt wird. Da ist man dann als mainstream-kompatibler Spaßmacher schon besser aufgehoben. Das allein ist kein Verbrechen.

 

Der lustige Mann aus Neukölln ist bei weitem nicht der schlimmste Finger im Hipster-Universum, aber er bietet ordentlich Fleisch an und ist für die Veranschaulichung dienlich. Ein paar fundierte Sympathiewerte kann man dem schlagfertigen Angeber-Fritze aber zweifelsfrei und reinen Herzens belassen. Eine Sophie Passmann oder ein Joko Winterscheidt sind nicht halb so interessant und erscheinen hier eher blass. Bosetti, Kebekus, Lobrecht, die liefern einfach Stoff, an dem man sich gut abarbeiten und ein paar verdiente Giftpfeile der Doppel- und Scheinmoral verschießen kann. Daher bin ich mit Herrn Lobrecht auch noch nicht final durch und drehe ihn eine zusätzliche Runde durch die bittersüße Mangel.

 

Das Gesundheitsbewusstsein ist genauso spannend und recht paradox aufgestellt wie die Person Lobrecht im Gesamtbild. Krafttraining bis zum Platzen des Bizeps. Pumper-Quark zur Stärkung. Über den Tag verteilt wird eine ganze Tabakfabrik niedergeraucht. Saufen mit den Bro’s bleibt heilige Pflicht. Erst der harte Stoff, und dann vielleicht noch was vom Entsafter zum Ausgleich. Tonnen an konzentriertem Koffein wird intravenös konsumiert, um die gute Laune hochzupeitschen, sodass man einen Stromschlag erhält, würde man ADHS-Felix zwischendurch berühren. Kurz unterbrochen wird all das durch einen veganen Snack. Und dennoch jagt ein Infekt den nächsten, sodass sich Lobrecht als Großabnehmer für Antibiotika entwickelt hat, was das Immunsystem fortlaufend und zunehmend lahmlegt. Da die Ulknudel nicht alle Reizüberflutungen als hochsensitives Menschenkind schnell genug verarbeiten kann, stolpert man dann zwischendurch in Panikattacken rein, die mit schwerer Psychopharmaka niedergerungen werden. Und wenn man der Presse Glauben schenken darf, torkelt auch noch eine fast abgelaufene AstraZeneca-Zauberimpfung durch die Blutbahn.

 

Nun, ich drücke dem quirligen Felix, einem biegsamen Grenzgänger der grün-linken Community und hinterletzten SPD-Wählerschaft, abseits von Sarkasmus die Daumen, dass der Körper diesen heißen Ritt dauerhaft ohne zu murren mitmacht. Ich denke die Fanmassen würden nicht mehr so laut kreischen, wenn der Großmeister der zappeligen Finger-Mudras im Rollstuhl auf der Bühne vorfährt, nachdem er gerade mithilfe der Logopädin erlernt hat, wieder „Ey Alter“ verständlich zu artikulieren. Und ob die ganzen heißen Bunnys, Playmates und Barbie-Girls darauf brennen, einen künstlichen Darmausgang zu versorgen oder die erschlaffte Muskelmasse vom Lobrecht mit Baby-Öl einzumassieren, damit er sich in seinem Krankenbett im Luxus-Bunker nicht permanent wundliegt, ist eher dünnes Eis. Hinzukommend würde ich an Lobrechts Stelle auch die vielen, vielen, vielen Bro’s, die sich kostspielig supporten und entertainen lassen, beim Händchenhalten in bitteren Zeiten nicht fest mit einplanen. Es kann nicht ein jeder mit überdurchschnittlich funkelndem Charisma, Talenten und Begabungen der außergewöhnlichen Art, straffem Ehrgeiz und dem daraus resultierenden glitzernden Ruhm gesegnet sein. Da muss man als durchschnittlicher Normalo schauen, wo man bleibt. Das war in der Weltgeschichte nie anders. Aber für schlechte Zeiten würde ich das Party-Team außen vor lassen. Daher lautet meine fürsorgliche Gratisempfehlung, vielleicht nicht ausschließlich ein Heer an Therapeuten auf Privatrechnung zu beschäftigen, sondern einfach mal in einer ruhigen Minute mit dem eigenen Denkvermögen über den Lebenswandel nachzugrübeln, ob dieser im Detail mental wie physisch absolut perfekt aufgestellt ist. Dann steht dem weiteren bahnbrechenden Erfolg nichts im Wege.

 

Schließen wir an dieser Stelle noch mit Busenfreundin, Comedy-Zögling und Show-Voract Filiz Tasdan ab. Die Filiz war so gelangweilt und genervt von den vielen Befehlen in Sachen magische Zauberimpfung und Neugestaltung der Gene, dass sie das Motto „Hau rein“ gefahren hat. Wow, wow, wow. Mir schwinden die Sinne. Ich rate dringend dazu an, für die weitere Zukunft erst einmal ein naturheilkundliches Präparat für die geistige Vitalkraft einzuwerfen und die nächste Spritzerei zwecks körperlicher Unversehrtheit nochmals zu überdenken. 

 

Böhmis Meditationswochenende –  Außer Spesen nichts gewesen, der Böhmermann wollte ja am 07.10.2025 mit ein paar Kumpels im HKW abrocken. Alles für den Arsch. Wie sich herausstellte, wollten die teilnehmenden Künstler nicht mit einer Kippa-Kopfbedeckung auflaufen, sondern lieber das „Free-Palastine-Shirt“ präsentieren. Der Jan hat halt auch generell ein sensibles Händchen für alles und nichts, z. B. die goldrichtigen Datumsvorschläge für sein interreligiöses Party-Event. Lange Rede kurzer Sinn, die Bubble vom Böhmi ist mental eher wankelmütig aufgestellt und zügig erbost, wenn etwas gegen den ideologisch amtierenden Strich geht. Zur erfrischenden Abwechslung hat man dann den Godfather der agitatorischen Ausgrenzung mal überbrückend „gecancelt“. Die trauen sich was. „Kleine Sünden bestraft der liebe Gott sofort. Und, wie schmeckt Dir Deine Suppe, Böhmi?“ Der  hat dann gleich unterwürfig den Gang nach Canossa angetreten, damit ihm die Felle ja nicht davon schwimmen – bloß nicht. Dann hätte ihn ja gar niemand mehr lieb.

 

Jan Böhmermann ist dann in seinem Oldtimer-Cabriolet direkt zu einem buddhistischen Meditationswochenende aufgebrochen, um die Strapazen der Abstrafung zu verarbeiten. Für einen waschechten Narzissten ist der Entzug des wohlmeinenden und abfeiernden Scheinwerferlichts harter Stoff. Das geht nicht spurlos an einem vorbei. Aber das ZDF hat versprochen, für die erlittenen seelischen Schmerzen einen Sonderbonus für „ihren woken Lieblingssheriff“ zu bezahlen. Na Jan, sehe ich da wieder ein aufkeimendes Lächeln in Deinem Gesicht?

 

„I shot the sheriff ... and I also shot the deputy. I’m a real bitch. Ach komm, ein bisschen makaberer Spaß und eine kleine Ode an Corona-Kritiker Eric Clapton muss erlaubt sein. Aber keine Sorge, auf das unsägliche Niveau Deines Türstehers El Kotzo möchte ich selbstverständlich nicht absacken. Das müssen wir unter unangemessener Ausrutscher verbuchen.

 

Carolin Kichererbse-Kebekus – Wow Caro, wo soll ich anfangen, und wo soll ich hier aufhören. Du hast Dich ja in den letzten Jahren zu einem verlässlichen Garant für hemmungslos gelebte Fremdscham gemausert. Solch ein schmerzfreies Unterfangen ist nicht jedem in die Wiege gelegt. Deine diversen Dancing-Queen-Showeinlagen haben es mir zwischenzeitlich im Speziellen angetan. Da sitze ich jedes Mal aufs Neue gleichermaßen betreten wie ungläubig dran und weiß nicht so recht, was ich sagen soll. Picken wir ein Juwel des rhythmischen Hüftschwunges heraus. Die AFD wird mal wieder besungen, bespaßt und betanzt, die nämlich explizit nicht beim „Regenbogen“ mitwirken darf. Die Farbe Blau hat gewissermaßen Hausverbot. Gemein ist das schon ein bisschen. Das hat mich zugegebenermaßen sehr verunsichert. Ich bin mir jetzt nicht ganz sicher, ob die Farbenlehre in ihrer ursprünglichen Form noch Gültigkeit hat, oder ob das auch im Zuge woker Sanierungsarbeiten umgemodelt wurde. Der Regenbogen trägt meines Wissens nach folgende Farbgebungen in sich: Rot, Orange, Gelb, Grün, Blau, Indigo und Violett. Und bei einigen Farbtönen mischt inkognito die Primärfarbe Blau mit. Beispiel: Gelb + Grün = Blau, Rot + Blau = Violett. Man könnte also scharfsinnig resümieren, dass die AFD gewissermaßen den Regenbogen heimlich unterwandert. Was machen wir jetzt? Verbieten wir einfach auch den Regenbogen oder satteln mit grimmigem Blick auf ein neues Ideologie-Maskottchen um. Alternativ können wir auch die Regenbogenfarben brandneu definieren. Wie wäre es mit grau in grau – ganz einheitlich und Trist im Gleichschritt konzipiert. Ob sich das klimagebeutelte Himmelszelt ggf. dran hält, weiß ich natürlich nicht.

 

Wem Dein Auftritt super gut gefallen hat, ist übrigens die Heidi Reichinnek. Die hat so heftiges Headbanging betrieben, dass sie mit einem schweren Schädel-Hirn-Trauma in eine nahegelegene Klinik eingeliefert werden musste. Gott sei Dank, endlich eine flüssige Erklärung für all die absonderlichen, absurden und weltfremden Äußerungen und Ideenvorschläge, welche die Heidi so vom Leder lässt. Unter diesen Umständen kann man ein Nachsehen haben. Auf lange Sicht „gute Besserung, Heidi!“. Ach ja, bevor ich es vergesse. Heidi Reichinnek war zudem bitter, bitter enttäuscht, nachdem publik wurde, dass nur 60% der Bürger angeben, sich nicht mehr getrauen, ihre ehrliche Meinung zu offenbaren, weil die Angst vor Repressalien und Bestrafungen zu groß ist. Die Heidi peilt ehrgeizig mindestens 80% an, sodass praktisch nur noch die grün-linke Community und Antifa forsch den Schnabel aufmachen wird, um die vorgegebene Agenda herunterzubeten. Eine unerbittliche Zensur ist der Heidi ein absolutes Herzensanliegen. Das ist gewissermaßen Chefinnensache. Und wenn das endlich klappt, dann gibt es zu Feier des Tages einen neuen feuerroten Lippenstift. Allerdings online bestellt, denn die Geschäfte in der Innenstadt sind ja so gut wie alle dicht und pleite. Da weiß der Steuerzahler, was er für sein Steuergeld bekommt, welches er in Heidis sparsame Diätenvergütung investiert. „I have a dream: Ich würde gerne selbstbestimmt darüber befinden, was ich als technologischen Fortschritt, bunte Vielfalt, inspirierende Diversität und/oder blühende Demokratiefreude werte.“

 

„Naja Caro, sofern Du noch eine Backgroundtänzerin suchen solltest, melde Dich einfach bei mir. Ich würde dann ganz in strahlendem und fast transparentem Weiß kommen, dann sind wir auf der sicheren Seite.“

 

Lonely heart, silent heart, crying heart! Nachdem die grün-linke Bubble wie in Ekstase gefangen die wilden und irren Verfügungen der Pandemie angefeuert und befohlen hat wie keine zweite, hat man nun mit tiefer Theatralik erfüllt, das Thema „Einsamkeit“ für sich entdeckt. Da geht mir das Herz vor tiefer Rührung schon wieder sperrangelweit auf. Das neue Must-have nebst gängigem Therapie-Marathon. Da kann eine nicht weit sein, um sich in vorderste Position zu bringen: maiLab, das Idol der Dumpfbacken-Bewegung, eine der Hauptdarstellerinnen meiner schweißgebadeten Alpträume und mit zielsicherer Penetranz gesegnet. Jetzt geht man in der Öffentlichkeit im Namen des endlos Guten mit dem eigenen Eremitendasein hausieren, um anderen vergessenen Seelen Trost zu spenden und Mut zu machen. Ja, ja, grundsätzlich ein traumschönes Unterfangen. Ich störe mich nur fortlaufend an folgender Feinheit. Die besagte Bubble großkotziger Humanität in strahlend bunter Maulhelden-Ausgabe ist gerade süchtig danach, im Katastrophen-Fieber ganze Wälder-Areale anzuzünden, um sich dann kurz darauf als hysterische und ultra-wichtige Feuerwehr direkt wieder in Position zu bringen. Ähm ja, da bräuchten wir dann doch ein paar versierte und hochtalentierte Therapeuten, was hier in der Entwicklung furchtbar schiefgelaufen ist, dass ein solch entgleistes Münchhausen-Syndrom entstanden ist. Toi, toi, toi, dass es noch andere Mitmenschen als lediglich meine Wenigkeit gibt, denn andernfalls würde die Einöde MaiLabs niemals enden, denn ich habe hohe Qualitätsansprüche an eine potentielle Zweisamkeit und akzeptiere keine charakterlichen Wühltisch-Schnäppchen. 

 

Und wenn wir schon dabei sind, merke ich es noch kurz und unverfroren mit an. Die zahlreichen schwergeschädigten Impf-Krüppel im Land wurden ja leider nicht zum Casting für den melodramatischen Medienbeitrag eingeladen. Das ist schade, sehr schade sogar, die könnten eine Menge über das „Alleinsein“ erzählen. Aber viele der verlorenen und abgespeisten Unerwünschten vertragen ja noch nicht mal mehr das bloße Tageslicht. Das wäre dann wirklich schwierig, wenn da eine Kamera mit voller Beleuchtung drauf hält. Und das auch noch stundenlang, weil jedes Wort kräftetechnisch erkämpft werden muss. Und dann gibt es ja hinzukommend den suboptimalen Punkt, dass den gesundheitlichen Vollzeit-Wracks von der Mehrheit der Ärzteschaft sowie öffentlichen Institutionen „wohlmeinend“ angeraten wird, dass es sinnvoller wäre, zu schweigen und keine Fragen mehr zu stellen, da andernfalls zusätzliche Probleme drohen ... ergänzend zur baldigen Beerdigung. Ach, da kann man sich schon mal „einsam“ fühlen. „Aber unterm Strich, glühend verehrte MaiLab, ist es schon viel aussagekräftiger, wenn man die Kamera der Geltungssucht auf Dich und Deinesgleichen richtet. Mitmacher, Ja-Sager, Propaganda-Liebhaber, Bücklings-Fetischisten, Petz-Liesen, Vielfalts-Neurotiker und Ungeimpften-Jäger sind für solche Darbietungen deutlich kompetenter und einfühlsamer aufgestellt. Dickes Bussi!“.

 

Charlie Kirk und die Hl. Dunja von Mainz – Im Zuge einer freien Meinungsäußerung und rhetorisch passabel aufgestellten Debattenbereitschaft wurde die Halsschlagader des rechtskonservativen Aktivisten und streng gläubigen Christen Charlie Kirk im Bruchteil einer Sekunde zerfetzt. So viel dazu. Die fragile Grenze zu politisch legitimierten Morden wird derzeit nicht nur zunehmend ausgedehnt, sondern salopp überschritten. Die Scharfschützen machen mobil. Es ist jetzt kein neues Phänomen, dass fanatisierte Ideologien stets eine magische Anziehungskraft auf psychisch labile, orientierungslose und sinnsuchende Persönlichkeiten ausüben. Wie ein vibrierendes Pulverfass driftet dann manch einer kopflos in hoch emotionalisierte Übersprungshandlungen hinein. Im Irrglaube gefangen, einen historisch relevanten Heldenstatus zu ergattern. Ganz egal, wo die Propaganda im politischen Spektrum angesiedelt ist.

 

El Kotzo, dem verhaltensauffälligen Pit Bull Terrier vom Böhmi gefällt’s. Der hat sich direkt einen runter geholt. Soweit wollte jedoch die Hl. Dunja von Mainz live auf Sendung nicht gehen. Warme, faire und wahrheitsgetreu recherchierte Worte wollte Hayali aber partout nicht für den 31-Jahre alten Familienvater und simplen Polit-Influencer Charlie erübrigen, der nun im Leichenschauhaus liegt. Das breite Feedback aus der Bevölkerung viel dann eher durchwachsen aus. Die Dunja vom Zweiten hadert mit harten Zeiten. Sie hat es übermenschlich schwer, weil sie permanent in ihren marktschreierischen Darbietungen demokratiewütiger Vielfalt missverstanden und fehlinterpretiert wird. Das führt regelmäßig dazu, dass Gutmensch Dunja Deluxe wie die Titanic in Selbstmitleid versinkt und diesbezüglich eine melancholische Zwangspause einläuten muss. Das geht aber stets damit einher, dass sie die grobe Gesellschaft abseits ihrer applaudierenden Bubble dafür sensibilisieren möchte, ihr etwas mehr Sanftmut, Anerkennung und Bewunderung für ihren bienenfleißigen Kampf gegen die rechte Gefahr, von welcher Dunja stets umzingelt ist, entgegenzubringen.

 

Zunächst möchte ich erst einmal kurz mit einschieben, dass es mir arg wäre, wenn Dunja Sonnenschein meine Grabrede hält, für den Fall, dass die „Bittersüßen Zeilen“ mich dahin raffen sollten. Das wäre nicht mein letzter Wille. „Ansonsten, liebe Dunja Trauerkloß, müssen wir faktisch festhalten, dass nicht Du im Grab liegst, sondern der Charlie. Daher schlage ich vor, dass Du Dein übergroßes Ego einfach mit in die Pause nimmst. Das tut euch beiden gut. Und es manchen verirrten Mitmenschen in all Deiner Herzensgüte einfach nachsiehst, dass sie gegenwärtig mehr Mitgefühl für die hinterbliebene Familie in Übersee entgegenbringen als Dir und Deiner weinerlichen Selbstbeweihräucherung. Die zwei Toddler können ihren Daddy nämlich zukünftig nur über eine Fotobox, Videomaterial und Erzählungen näher kennenlernen. Ist das ein Deal? Aber ich könnte mir gut vorstellen, dass Dir der Frank-Walter bei nächster Gelegenheit einen Trostpreis aus seiner Zauberbox verleiht. Das ist dann wieder Dein großer Auftritt in passender Gesellschaft. Und schon können wir die Tränen abwischen.“

 

Dunja Hayali wäre zweifelsfrei menschlich sehr gut damit beraten, einmal intensiv darüber nachzudenken, warum sie eine nicht unbeachtliche Anzahl an Menschen nicht so warmherzig und anbetungswürdig wahrnimmt, wie es offenbar ihrem Eigenbild als intellektuelle Überfliegerin entspricht. Und das sei ohne humoristische Note mit angemerkt. Ob rechts oder woke, wir müssen alle bis zum letzten Atemzug mit dazulernen.

 

Hollywood-Matze – Oh, wie unser XXXL-Lutz-Werbegesicht Matthias Schweighöfer mit seinem XXXL-Ego bei der hundertsten letzten Wetten dass..? Abschiedsvorstellung von Thomas Gottschalk geglänzt hat, fand ich total sympathisch. Wie er sich da demonstrativ mit der Anmut eines trotzigen Fünfjährigen vom Gastgeber und seinen eingefrorenen Gästen weggedreht hat, nachdem der Gottschalk ein bisschen gemosert hat, dass er sich mit dem ZDF in Sachen Meinungsfreiheit nicht mehr so blendend versteht. Einfach toll. Der Matze zeigt klare Haltung. „Auch ein Rücken kann zum Abschied entzücken.“ Das durfte ja auch der Til Schweiger erfahren, der als „alter Mann“ für den Matze mit jugendlicher Frische als Kumpel und Förderer ebenfalls ausgedient hat. Während man früher noch nach dem Til und seiner Besetzungsliste gelechzt hat, möchte man heute mit dem Tilman, der seitens der woken Führungsgarde als gewalttätiger, lüsterner und cholerischer Alkoholiker gehandelt wird, nicht mehr in direktem Zusammenhang gesehen werden. Die steinalten, weißen und senilen Männer Til & Thommy sind längst unter gefälligem Steigbügelhalter abgelegt. „Undank ist der Welten Lohn. Ein ewiger Klassiker in der Menschheits- und Weltgeschichte. Der Matze Coolman ist nun selbst ein STAR. Und Hollywood liebt nun mal seine woken Hampelmänner. Kein Thema, Matze, ist geritzt. Wir verbuchen Dich unter woker Mitläufer, Günstling, Impfling und affektierter Lackaffe. Wir wollen Dir doch auch gerecht werden.

 

Es ist nicht so, dass der Matze regelmäßig auch bei mir auf dem IKEA-Sofa herumlungert, um sein Seelenheil zu erörtern und seine Ansichten mit Liebe zum Detail vorzutragen. Ich beschränke mich hier auf das mediale Auftreten und meine ureigene anmaßende Fachanalyse, die sehr viel auf Intuition, Instinkt, scharfer Beobachtungsgabe und einer reichhaltigen Menschenkenntnis beruht. So sieht’s aus. Das sind die Grundbausteine meiner Charme-Offensive. Der Matthias mag heutzutage den Tommy Schmitt einfach viel lieber. Das ist sein legitimes Recht. Mit dem kann man so schön und ausgiebig auf andersdenkenden Menschen von oben herab herumhacken. Während sich der Matze und seine Florida-Entertainment-Clique in Privilegien und einem glamourösen Lifestyle rund um die Uhr sonnen, ist der Rest der Bevölkerung stillschweigend dazu angehalten, das woke Trümmerfeld noch irgendwie in Schach zu halten.

 

Stopp. Ein kleiner Einschub. Ich bin mir fast sicher, dass die amtierenden Kumpels vom Matze ihn als eine Person einordnen, mit der man Pferde stehlen kann, z. B. von den Superreichen. Jemand auf den in den besten und saftigsten Zeiten immer Verlass ist. Ein hochsensibler Fischegeborener, der auf dem Olymp des feinfühligen Intellekts anzusiedeln ist und seine eigene geniale Sinnlichkeit mit seinem Therapeuten-Team täglich erörtert. Die flüstern ihm im Gegensatz zu mir natürlich nur Rückmeldungen ins Ohr, die ihm dienlich und genehm sind und seinen Entwicklungs- und Reifegrad als Mensch feinsäuberlich unberührt lassen. Aber ich stehe halt auch nicht auf der Lohnliste vom Matze, und kann somit ein bisschen mit meinem Feedback Gas geben. Der Matthias darf mich aber im Gegenzug auch zur demokratiefeindlichen, grenzdebilen und vorlauten Nazi-Schlampe küren. Selbstverständlich. Das plane ich fest mit ein.

 

„Ach, bevor ich es jetzt ganz vergesse, Matthias. Das Möbelhaus Deines Vertrauens, sprich Dein Arbeitgeber, schaltet ja derzeit ganz aggressiv einen locker-flockigen Werbeclip nach dem anderen mit Dir. Mir schwant fast, dass der Pleitegeier auch über dem XXXL-Lutz kreist. Und um die Insolvenz noch irgendwie abfangen zu können, setzt der Vorstand all seine Hoffnung auf Deine bescheidenen Schultern. Vertrauend darauf, dass Du die zunehmend verarmten Bürger noch irgendwie mit Charme und Witz ins Möbelhaus von nebenan locken kannst. Es liegt mir fern, nun gerade vor Weihnachten schlechte Laune zu verbreiten, aber ich sehe mich gewissenhaft dazu gezwungen, mal wieder die ungeliebte und geradezu verachtete Realität an den Verkaufstresen zu bringen. Dank der vielen, vielen Gutmenschen-Aktivitäten, hochmoralischen Verbote, demokratiewütigen Neuerungen im Land gibt es bei einigen Mitbürgern am Heiligabend nur noch eine Packung Toastbrot als Festmahl. Und das auch nur im Schein der Taschenlampe, da es für die letzte Stromrechnung nicht mehr ganz gereicht hat. Vom Heizen wollen wir erst gar nicht anfangen. Das wäre zu dekadent angedacht. Basierend auf diesen suboptimalen Rahmenbedingungen können sich viele Menschen mit Mühe und Not vielleicht ein neues Gästehandtuch leisten, wenn alle zusammenlegen. Die tollen Möbel, die Du anpreist sind ja preislich eher im dreistelligen Bereich und deutlich höher. Gibt es denn auch attraktive und realisierbare Ratenangebote, die sich an die aktuellen Lebensverhältnisse der Menschen langfristig anpassen würden, z. B. 2 Euro pro Monat bis zum Jahr 2090? Wäre da vielleicht was drin?“

 

„Andernfalls Matthias, müsstest Du doch umdisponieren. Wen könnten wir in Dein großes bundesweites Möbelhaus locken? Denkbar wäre natürlich Dein angesagter Freundeskreis mit erlesenem und exklusivem Geschmack – sprich die guten Menschen der Gesellschaft. Vielleicht wäre der ein oder andere bereit, seine Ferienhäuser spontan neu auszustatten? Du selbst nagst ja auch nicht am Hungertuch, sondern mehr am perlmuttgefertigten Kaviarlöffel. Hast Du schon alle Geschenke für die Hollywood-Bosse besorgt, die Dich so anheuern? Wenn nicht, dann wird’s Zeit. Du könntest eventuell eine neue Besetzungscoach verschenken. Und sollte die Insolvenz doch seufzend nahen, dann pass bloß auf, dass die Insolvenzmasse erst zusammengestellt wird, wenn Deine Vergütung zuverlässig angewiesen wurde und als Zahlungseingang verbucht werden konnte. ‚Matze first‘, das kennst Du ja.“

 

Während sich also einige kritisch agierende Mitmenschen in Demut, Gleichmut, Sanftmut üben und ihr Rückgrat trainieren, sind es hippe Geschöpfe wie der Matze, die mehr für den Hochmut, Unmut und Übermut im XXXL-Format übrig haben und das eigene Ego hypen, z. B. auf der nächsten angesagten Rooftop-Party für exklusiv geladene Gäste. Da kreist die Discokugel der Oberflächlichkeiten umher und verleiht all der Phrasendrescherei einen schönen Schein. Der Goldstandard ist und bleibt, dass vernagelt nichts zu Ende gedacht wird. Eine Aufzählung der allseits geläufigen Namen der grün-linken Stubentiger-Gang braucht es nicht – you name it on your own. Die kulturschaffenden Großvisionäre, anbetungswürdigen Herrscher des Regenbogens und hochbegabten Missionare der kleingeistigen Glaubenslehre sind dann ganz unter sich. „Die guten Taten“ beschränken sich beim Matze & Friends offenbar mehr in einem mondänen Auftreten und dem roboterartigen Nachbeten der woken Agenda in adrette Markenklamotten gehüllt. Umschmeichelt von Diffamierung, Verunglimpfung, Ausgrenzung, Verbotswahn und existenzieller Ruinierung andersorientierter Mitbürger. Das hört sich verdammt „gut“ an. Und zwischendurch darf es dann zur Erholung all dieser übermenschlichen Strapazen auch eine Reiseroute mit „dem Orient Express“ inkl. aller Raffinessen sein, dem Reisetrend schlechthin der woken Gutmenschen. Ist ja auch eine hübsche und spannende Strecke. Einen Freifahrtschein für die Himmelspforte sehe ich darin aber nicht.

 

Der gestrauchelte Luke Mockridge darf bei all dem nicht mehr mitmachen – leider. Seitdem die Gutmenschen-Community mit ihm kurzen Prozess gemacht und ihn per Express-Verfahren unter fünf Minuten zum Triebtäter und alleinig Schuldigen einer toxischen Partnerschaftsverbindung gekürt hat, gilt für ihn wokes Hausverbot. Harte Kost für den bis dato erfolgsverwöhnten Lucky Luke. Aber die erlesenen Anführer wollen ihn jetzt nicht mehr haben. Seitdem die Kronprinzessin der Cancel Culture, Hazel Brugger, zum moraltrunkenen Frontalschlag ausgeholt hat, ist der Luke verbrannte Erde. Allein Kumpeline Joyce Ilg hat den Luke nicht mit sofortiger Wirkung aus dem Adressbuch gestrichen und noch ein paar Worte mit ihm gewechselt. Ja, der Luke M. hat nun seit einigen Jahren die zwangsauferlegte Möglichkeit, sich selbst als Mensch und seinen bisherigen Lifestyle zu überdenken und darüber zu grübeln, wie herzensgut und charakterlich hochwertig seine Buddys von früher rückblickend aufgestellt sind. Ich bin mir fast sicher, dass er da ein paar brandneue Erkenntnisse gewonnen und sich sein soziales Umfeld rapide verändert hat. Mr. Mockridge würde unter Garantie noch immer in hipper Ekstase gefangen durch’s Leben feiern, wenn er nicht ein solch tief gefallener Engel wäre. Es bleibt somit seiner weiteren Perspektive überlassen, ob er diese harten Jahre und Lektionen zu einem späteren Zeitpunkt einmal für einen Game Changer zum Besseren hin ansehen kann, sofern er ernsthaft dazulernt und sich und seine sozialen Netzwerke neu erfindet.

 

Volker Bruch … Volker Who? – Einst Ur-Linker mit Ökologieverständnis und  gefeierter Schauspiel-Star der ersten Top-Riege. Ja, wenn dieser Name auf einer Film- und Event-Party beiläufig fällt, dann herrscht so eine unangenehme Stille oder man murmelt herum, dass der Volker sich ja bedauerlicherweise schwierig entwickelt hat. Rückfragen, Klärungsbedarf, klarer Verstand, Differenzierungsvermögen, Selbstbestimmung, Charakter-stärke, Herzensbildung, Toleranz ohne endloses Aber und ein Demokratieverständnis wie im alten Griechenland sind seit Jahren nicht mehr hoch im Kurs. Das passt einfach nicht. Nein, nein, der standfeste Volker ist kein Heiliger, davon ist nicht auszugehen, aber er hat zumindest recht zügig verstanden, dass das Aushebeln anderer Sichtweisen für die Gesellschaft kein vielverheißender Fortschritt ist. Wer über einen gesunden Selbstwert und eine respektable Selbstgenügsamkeit verfügt, hat den unbestreitbaren Vorteil, nicht alles im Leben mitmachen zu müssen. Volker Bruch hat suggeriert, nicht um „jeden Preis“ weiterhin dazugehören zu wollen. Ich befürchte fast, dass Herr Bruch in der weiteren und auch ferneren Zukunft zu den Personen des öffentlichen und kulturellen Lebens zählen wird, die mit warmen Worten und echtem Respekt rechnen dürfen. Aber bis zu diesem Zeitpunkt werden wir ja dann sowieso wieder ein Land randvoll mit kritischen Geistern, Widerstandskämpfern und potentiellen Helden gewesen sein. Der liebe Gott sieht aber alles – die mogelnden Fake-Nummern und die authentischen Ausgaben mit weitgehend reinem Herzen. „Na gut, Volker, von mir einmal beherzt Daumen hoch. Den Ritterschlag kannst Du Dir mit Deiner Partnerin Miriam Stein und der Schauspielkollegin Eva Herzig solidarisch teilen. Keine Macht der Erpressung, wie man entgegengesetzt der inneren Stimme zu sein hat.

 

Die menschlichen Verhaltensweisen und Methodik der woken Elite erinnern stellenweise schon arg an die Stasi- und Faschismus-Marionetten, wie man’s auch dreht und wendet. Da aber eine Selbstreflexion und das Überdenken eigener Schwächen und Fehleinschätzungen kategorisch in Eitelkeit ertränkt ausgeschlossen werden, dürfte keine Trendwende in Sichtweite sein. Die Unfehlbarkeit und Unantastbarkeit bleibt etablierter Standard. Die Propaganda ist heilig. Andernfalls mündet die bunte Demokratiefreude und übersprudelnde Meinungsfreiheit sofort in einer stundenlangen Hausdurchsuchung.

 

Die Inszenierungen direkt aus dem Kinderhort amüsieren und erschrecken mich gleichermaßen, daher kommentiere ich sie einfach recht gerne und picke mir ein paar aussagekräftige Prototypen aus dem öffentlichen Leben heraus. Auch meine Wenigkeit hat nicht immer Recht, wer hätte es gedacht. Wir können nicht vollumfassend ausschließen, dass ich Herrn Schweighöfer mit meinen liebreizenden Lobpreisungen ganz furchtbar Unrecht tue. Auch das gehört zur Wahrheit dazu. Den einzigen Trost, den ich für die woke Herrscher-Garde im Angebot habe, besteht darin, dass ich nicht nur ein Gegenüber gerne mal zwecks Weiterentwicklung auseinandernehme, sondern auch regelmäßig mich selbst durchleuchte. Das unterscheidet mich signifikant von den verbiesterten Sektenmitgliedern der Gegenwart inmitten ihrer brillierenden Selbstherrlichkeit. Dabei bleibe ich fortlaufend, da ich bis zum jetzigen Zeitpunkt keinen Gegenbeweis erkennen kann. Niemand ist perfekt, das sollten sich alle Menschen ausnahmslos vor Augen halten, um die Bodenhaftung beizubehalten, die meine Lieblingsfreunde leider bereits restlos verloren haben.

 

Mein Blog – meine Meinung.

 

Das ZDF will Beef – Und zwar persönlich mit mir, davon muss ich an dieser Stelle zwingend ausgehen. Eines der investigativen Star-Reporter-Teams des ZDF hat die bahnbrechende Entdeckung gemacht, dass der milliardenschwere Großkonzern „Ferrero“ die Unmengen an „Nutella“ auf diesem Erdball nicht in Kooperation mit einer umweltbewussten und sozial engagierten Elfe produziert, die über die gesamte Produktionskette ihren magischen Zauberstab schwingt, damit alle Beteiligten wunschlos glücklich sind. Das kam sehr überraschend und war natürlich ein Schock. Das ZDF fungiert seither als beleidigte vegane Leberwurst, da die EU-Uschi die Produzenten von Veggie-Produkten piesackt, anstelle dem Großkapitalisten „Ferrero“ die Hölle heiß zu machen. Ja nun, ich gehe davon aus, dass der Nuss-Schoko-Creme-Gigant einfach bessere Bestechungsgelder fließen lässt, wofür die Uschi ja recht empfänglich ist. Die Einnahmen rund um „Nutella“ und Begleitprodukte florieren seit Jahrzehnten hervorragend. Da hat man dann auch das Kleingeld, sich die Produktionsabläufe schön zu kaufen und ein grünes Gütesiegel zu ergattern, das den selbigen Qualitätswert hat wie der Charakter von unserer totalitären Ursula. Die beherrscht die filigrane Kür der Arroganz im Gegensatz zu mir nur in der destruktiven Allmachts-Variante.

 

Ich persönlich plädiere für die wohlwollende Förderung von Veggie-Produkten als Vegetarierin aus der Steinzeit. Aber ich brülle auch „Free Nutella“ und kämpfe wie eine Löwen-Mama, wenn hier Stolpersteine für eine komplikationsfreie Produktion gezimmert werden. Da hört der woke Blindgänger-Spaß endgültig auf. Mir braucht man am Frühstückstisch nicht mit „Nusspli & Co.“ zu kommen. Ich brauche den guten Stoff im Original auf dem ebenbürtigen Level zur Sauerstoffversorgung. „Also, liebes ZDF, Finger weg von Ferreo! Ich sage es nur einmal.“

 

Ein fettes Lob – Ja, damit schließe ich diesen Blogartikel ab. Drei glückliche Gewinner kann ich hier vermelden. Fangen wir mit Neu-Gazelle Ricci an. „Ricarda, ich kann Dich auch weiterhin nicht ausstehen, aber ich wachse über mich hinaus und erteile eine kleine Anerkennung. 40 kg weniger Speck, das muss man erst einmal hinbekommen, bevor man mitreden kann. Auch wenn Du dank Deiner weiterhin üppigen staatlichen Subventionen mit Sicherheit äußerst versierte Ernährungsberater, Personal-Trainer und Motivationscoaches anheuern konntest, die den überschüssigen Pfunden mit vereinten Kräften den Kalorienhahn abgedreht haben. Die erschlankte Figur steht Dir, und darüber hinaus bist Du ja generell rein optisch nicht hässlich wie die Nacht finster. Die Beendigung Deines Studiums scheint auch in Sichtweite zu sein. Mensch Ricci, Du arbeitest hart daran, Deinen zahlreichen Kritikern & Hatern ordentlich Wind aus den Segeln zu nehmen. Wenn Du jetzt noch an Deinen anstrengenden Geisteshaltungen schrubben würdest, dann könnte das ja fast was werden mit Dir. Schauen wir mal, wie es in Zukunft weitergeht.“

 

An dieser Stelle folgt eine fast übermenschliche Leistung, die mich alle zu mobilisierende Überwindung kostet. Aber ich schaffe diese Herausforderung. Es ist nicht meine Lieblingsaufgabe, freundliche Worte ins propagandistische Feindeslager zu entsenden. Erst recht nicht, wenn es sich um die ganz harten Kaliber handelt. Das widerstrebt mir schon ein wenig. Aber ich kreise dennoch um die Fairness und gebe ihr den Zuschlag. Das einzige Duell, das ich mir mit Joko & Klaas grundsätzlich gut vorstellen kann, ist eines im Morgengrauen in Anwesenheit von Adjutanten. Das wäre mit Blick auf die eisigen Sympathien realitätsorientiert. Aber jetzt bin ich in der gängigen Medienlandschaft kurz über etwas gestolpert, was ich lobend erwähnen möchte. Pro7 schenkt seinen beiden Lieblingsjungs ja offenbar regelmäßig ein paar Sendeminuten im Freestyle, welche die zwei meines Wissens nach in der Regel für Quatsch mit Soße verwenden. Aber hier hat man jetzt eine Ausnahme gezaubert und auf die prekäre Situation von Hebammen im Land aufmerksam gemacht. Da gehe ich tatsächlich mal mit.

 

Die meisten Hebammen dieser Welt leisten Großartiges unter teils desaströsen Rahmenbedingungen. Sie wirken tatkräftig dabei mit, kostbares Leben auf die Welt zu bringen und zu erhalten – und damit sind Mutter und Kind gemeint. Denn eine Geburt bleibt eine natürliche und dennoch lebensgefährliche Sache, die zu oft unterschätzt wird. Geburt, Leben und Tod sind die existenziellsten Grundpfeiler unseres Daseins. Wenn bei der Geburt etwas schiefläuft, kann das für alle Beteiligten die dramatischsten und schwerwiegendsten Folgen haben. Daher ist es unbegreiflich, weshalb die Hebammen mit 2,50 € Lohn im Jahr abgespeist und mit der Wertschätzung eines Fußabstreifers geehrt werden. Viele Hebammen geben auf, da sie den Marathon an bürokratischen Blockaden, kaltschnäuziger Gleichgültigkeit und verzerrten Vorstellungen nicht mehr managen wollen. Und schon gar nicht „ehrenamtlich“. Viele Frauen wissen gar nicht, wie viel eine gute Hebamme aus Leidenschaft vor, während und nach der Geburt an Unterstützung leisten kann. Das ist so viel wert, erforderlich und berechtigt. Eine riesengroße Stütze für eine angehende oder frisch gebackene Mama sowie die Familie im Ganzen. Ich weiß nicht, wo der tollkühne Titanic-Staat auch hier hinsteuern möchte. Brüllen wir den Müttern entgegen „Gebär halt allein, viel Glück.“ Damit sind einige akut überfordert. Ja, hier haben die Florida-Entertainment-Bosse ausnahmsweise mal ein gutes Thema aufgegriffen. Das kommt mir über die Lippen. Mehr Lob gibt es aber nicht.

 

Ich besitze ein Gedächtnis wie ein Elefant, was ich im Leben als unverrückbaren Pluspunkt auslege. In der Tendenz bin ich aber dennoch keine allzu nachtragende Person, und das kommt Philosoph Richard David Precht zugute. Zunächst war ich ja nicht so angetan davon, wie er sich in der Pandemie unvorteilhaft geäußert und dann wieder revidiert und revidiert hat. Bis ich zu dem Schluss gekommen bin, dass der Richie mehr waschecht hadernder Philosoph als wankelmütiger Fähnchenhänger ist. Was machen Philosophen so den ganzen Tag? Sie überdenken ganz, ganz viel und in diesem Zusammenhang kommt es fortlaufend zu neuen Ergebnissen und Blickwinkeln. Und der Richie ist eben ein Meister seines Fachs. Ich nehme ihm seine brandneuen Erkenntnisse nicht alle vollumfassend als uneigennützig jenseits der Eitelkeit ab, aber im Großen und Ganzen durchaus. Man muss sich zwischendurch schon auch berichtigen dürfen, davon lebt ja mitunter eine erfolgreiche Argumentationskette. Schöngeist Precht sollte nur eigenständig im Blick behalten, dass seine Einschätzungen nicht zu einem schwindelerregenden Bäumchen-Wechsel-Dich-Spiel ausarten. Aber der geistige Stillstand ist bekanntlich der Tod.

 

Nun lassen wir noch eine großartige, fantastische und sehr talentierte Band ans Mikro, welche die Höhen und Tiefen des Lebens für die Ewigkeit vertont hat. The one and only: The Verve mit „Bitter Sweet Symphony“.

 

https://www.youtube.com/watch?v=1lyu1KKwC74&list=RD1lyu1KKwC74&start_radio=1